Der Westwind kennt keine Angst, er ist ein unsterblicher Gott. Doch die Erzählerin ist nur ein Mensch und von Sorge getrieben.
Wahrscheinlich wurde der Mann bereits von unheimlichen, unterirdischen Wesen in die Tiefe verschleppt, dorthin, wo nur heimtueckische Kreaturen leben. Trotzdem laesst sie der Gedanke nicht los. In der Dunkelheit ihres Zimmers glaubt sie Gestalten an der Decke zu erkennen. Nur die flackernde Kerzenflamme spendet ein wenig Sicherheit, doch ihr Koerper reagiert bereits auf den Entschluss, den sie noch nicht ganz gefasst hat.
Die Nacht liegt schwer und gefaehrlich ueber Carterhaugh, die Waelder sind unsicher. Der Mann ist schutzlos und ohne Licht. Koennte ihre Laterne ausreichen, um ihn sicher durch den Wald zu bringen? Trotz ihrer Angst und gegen jede Vernunft beschliesst sie zu handeln. Sie verflucht ihr weiches Herz, wirft sich Mantel und Laterne ueber und schleicht hinaus.
Wenn sie vor dem Morgengrauen zurueck ist, wird Mutter Mabel nichts erfahren.