Als absolutes Aushängeschild des Languedoc gehört er vielen Weinliebhabern zufolge zu den "Weinen, die man mindestens einmal im Leben getrunken haben muss". Allein dadurch bricht er immer wieder die Versteigerungsrekorde auf diversen Auktionen. Doch warum so viel Wirbel ausgerechnet um diesen Wein? Seit dem ersten Jahrgang 1992 begeistert er mit seinem komplett einzigartigen Stil. Die Rebstöcke wachsen auf 250 bis 300 Metern Höhe mitten im Arboussas-Massiv. Die untypische Cuvée aus Syrah und Mourvèdre, versetzt mit Cabernet Sauvignon und ein wenig Counoise, führt dazu, dass der Wein nur als "Landwein" bezeichnet werden darf. Dieser Wein ist intensiv und ausdrucksstark im Bukett und erinnert an rote und schwarze eingemachte Früchte mit einem Hauch von mediterraner Strauchheide und Gewürzen. Am Gaumen zeigt er sich auf Anhieb kräftig, füllig, ausgewogen, von schöner Struktur, dicht und anhaltend im Geschmack. Bei einer Blindverkostung könnte man leicht an einen Wein aus dem nördlichen Rhône-Tal denken.