Rizzoli, 2009. Hardcover
In der Tradition von Kahlo und Allende spiegelt Deborah Turbevilles stilvoll-brillantes Porträt ihres mexikanischen Hauses sowohl ihre lebhafte Fantasie als auch die geheimnisvolle Aura Mexikos wider. Räume mit hohen Decken umgeben einen zentralen Innenhof, der von verblassten Fresken mit biblischen Szenen gesäumt ist. Das Schimmern und die Strahlen des diffusen Lichts, die in die Innenhöfe und die mit Vorhängen versehenen Räume fallen, tragen zur romantischen Atmosphäre bei man fühlt sich, als wäre man in ein typisches Turbeville-Foto eingetreten. Turbeville hat die spirituelle Natur der mexikanischen Kultur eingefangen, indem sie in die kerzenbeleuchteten Innenräume traditionelle religiöse Artefakte wie farbenfroh bemalte Blech-Retablos, handgeschnitzte Heiligenfiguren, hölzerne Tableau-Kästen und eine zentrale Holzfigur der lokalen Jungfrau Maria Candelaria integriert hat: gealterte Objekte, die handgefertigt sind, Geschichten erzählen und in kunstvollen Vignetten arrangiert sind. Casa No Name zeugt von magischem Realismus und entführt den Leser in die private Welt dieser visionären Künstlerin. Turbevilles tagebuchartige Darstellung ihres Zuhauses im zentralen Hochland Mexikos ist eine willkommene Ergänzung ihres reichhaltigen uvres und eine Inspiration für alle, die sich für die Seele und den Stil Mexikos interessieren.
Das Buch ist in ausgezeichnetem Zustand, aussen nur geringfügige Gebrauchsspuren, innen sehr sauber, unbeschriftet, keine Stockflecken, keine Eselsohren.