Vanille, Safran und die Aji Charapita: Sie spielen in der Klasse der teuersten Gewürze dieser Welt ganz oben mit. Es ist wohl nicht ihre Größe, die die Aji Charapita zu den wohl teuersten Gewürzen der Welt zählen lässt. Der kleine Chili ist ungefähr so groß wie eine Erbse. Farblich ist er auch nicht rot, wie man es instinktiv bei Chilis vielleicht vermuten würde. Diese teure Rarität ist intensiv gelb.
Aji Charapita: Herkunft und Eigenschaften
Ursprünglich kommt die Aji Charapita aus dem Norden Perus. Die von Dschungel und tropischen Temperaturen geprägte Region an der Grenze zu Brasilien beherbergt diesen teuren Schatz seit langer Zeit. Kommerziell angebaut wird die Aji Charapita erst seit kürzerem. Die bis jetzt sehr geringen Anbaumengen sind wohl der Hauptgrund für den saftigen Preis.Geschmacklich ist die Aji Charapita ? wen mag es verwundern ? natürlich scharf. Kenner behaupten jedoch, dass sie frisch verwendet Speisen und vor allem natürlich Soßen wie der klassischen lateinamerikanischen Salsa einen fruchtigen Geschmack verleiht. In den meisten Fällen, wird sie aber in Pulverform verwendet, wodurch die fruchtige Note verloren zu gehen scheint.
In Peru und einigen Nachbarländern, ist diese besondere Aji bekannt. Im Rest der Welt kennen sie meist nur echte Kenner und Chili-Fans. Daher ist es auch gar nicht so leicht, überhaupt an die Aji Charapita zu kommen. Grundvoraussetzung ist natürlich, man hat auch das nötige Kleingeld zur Verfügung.
Sie bieten auf 1 gramm /1.70Fr