Die 4 Sicken der Tief/Mitteltöner wurden fachgerecht erneuert.
Der Subwoofer von Revox sorgt für die tiefen Frequenzen.
Ein einmaliges Hörerlebnis das sie gerne in Steffisburg erleben können.
Der Stereolith wurde vom genialen Erfinder Walter Schüpach entwickelt.
Ein aussergewöhnliches, aus der Schweiz stammendes Lautsprecherkonzept.
Es bricht radikal mit dem klassischen Hi-Fi-Ansatz, zwei getrennte Lautsprecherboxen im Raum aufzustellen.
Das physikalische Konzept
Anstatt ein Stereodreieck mit einer linken und einer rechten Box zu bilden, nutzt Stereolith ein einziges Gehäuse, um ein dreidimensionales Klangfeld zu erzeugen.
Akustisches Hologramm: Die Box nutzt das Prinzip des Dipols. Sie strahlt den Schall primär nach oben und zu den Seiten ab. Es gibt keine direkt nach vorne gerichteten Lautsprecherchassis.
Nutzen von Reflexionen: Der Raumklang entsteht durch die gezielte Reflexion des Schalls an den Wänden des Zimmers. Dadurch entsteht die Illusion, die Musiker stünden als Klang-Hologramm direkt im Raum.
Unabhängiger Hörplatz: Im Gegensatz zu traditionellen Systemen bricht das Klangbild nicht zusammen, wenn man sich aus dem Sweet Spot (der perfekten Hörposition in der Mitte) wegbewegt. Das Raumbild bleibt fast überall im Zimmer intakt.
Die Lautsprecher werden in einer Manufaktur im Schweizer Ort Prangins von Hand montiert. Das bekannteste Modell ist der kompakte Stereolith Monitor 232.
Bestückung: Im Gehäuses arbeiten
4 Tiefmitteltöner (jeweils für den linken und rechten Kanal) sowie zwei Hochtonkalotte mit einer speziellen akustischen Linse.
Verkabelung: Obwohl es sich um ein Gehäuse handelt, wird die Box über ein vieradriges Kabel wie ein herkömmliches Stereopaar an einen normalen Hi-Fi-Verstärker angeschlossen.
Aus heutiger Sicht gilt der Stereolith als mechanischer Vorläufer moderner Smart-Speaker wie dem Apple HomePod oder dem Sonos Era 300. Während moderne Multiroom-Systeme Raumklang und Dolby Atmos mittels digitaler Signalprozessoren (DSP) und computergestützter Phasenverschiebung errechnen, erzielt der Stereolith seinen Effekt rein passiv über die physikalische Bauform.
Da es sich um passive Lautsprecher handelt, sind für moderne Streaming-Funktionen (wie Spotify oder AirPlay) ein externer Audio-Receiver (z. B. eine WiiM-Box) und ein klassischer Verstärker notwendig.
Klangliche Stärken und Schwächen
Vorteile: Überragende räumliche Staffelung, enorme Detailauflösung, sehr kompakte Bauform (nur eine Box im Wohnzimmer) und extreme Langlebigkeit durch Verzicht auf alternde Digitaltechnik.