Die Förderung mittels Pferd kennt fast keine Limits.
Reittherapie ist fördernd für jedes Kind (mit und ohne Beeinträchtigung). Unter anderem kann die Reittherapie und die reitpädagogische Förderung bei motorischen Schwierigkeiten, physischen und psychischen Problemen (zb. Depressionen, Traumata), kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen, sozialer Ausschluss, Konzentrationsproblemen, Suchtproblemen, AD(H)S usw. unterstützend wirken.
Das Pferd hat die Möglichkeit, uns Menschen ganzheitlich anzusprechen: körperlich, geistig, emotional und sozial. Durch den Umgang mit diesen faszinierenden Wesen lernen wir uns selber besser kennen. Eine ganzheitliche Sinneserfahrung wird geschaffen das weiche Fell und die Wärme fühlen, den Atem spüren und den Geruch wahrnehmen. Diese Sinneserfahrung hilft den Kindern, sich im Hier und Jetzt zu Befinden. Die Wärme, die das Pferd ausstrahlt, vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit.
In der Reittherapie steht nicht die reiterliche Ausbildung im Vordergrund, sondern die Mensch-Tier-Beziehung. Es dreht sich alles um den Aufbau einer Beziehung zu diesen wunderbaren Therapeuten auf vier Hufen. Reittherapie beinhaltet ebenfalls das Berühren, das Führen und die Pflege des Pferdes. Ausserdem führen wir, je nach Förderplan, zahlreiche verschiedene Übungen auf und mit dem Pferd durch.
Dazu benützen wir viele unterschiedliche Gegenstände wie Reifen, Bälle, Tücher, Spiele usw.
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