Inhalt:
Das autobiografische Buch erzählt die Lebensgeschichte von Iris Galey, die als Kind mehrere Jahre lang von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde. Als sie mit 14 Jahren den Missbrauch offenlegt, erschießt sich der Vater kurz darauf. Danach wird sie in ein Internat geschickt und schweigt jahrzehntelang über das Erlebte. Erst etwa 40 Jahre später beginnt sie, ihre Geschichte aufzuschreiben und sich mit dem Trauma auseinanderzusetzen.
Das Buch schildert sowohl die traumatischen Kindheitserfahrungen als auch den schwierigen Weg der Autorin zu Heilung, Selbstbestimmung und einem neuen Leben.
Mut, ein Tabuthema zu brechen:
Einer der größten Werte des Buches liegt darin, dass Galey ein Thema anspricht, über das lange Zeit kaum öffentlich gesprochen wurde: Inzest innerhalb der Familie. Das Buch kann Betroffenen Mut machen, über ihre Erfahrungen zu sprechen und sich Hilfe zu suchen.
Authentische und persönliche Perspektive:
Da es sich um eine autobiografische Erzählung handelt, wirkt vieles sehr unmittelbar und emotional. Die Lesenden erhalten Einblick in die Gedanken, Gefühle und langfristigen Folgen eines solchen Traumas.
Fokus auf Heilung und Hoffnung:
Neben dem Leid beschreibt Galey auch den langen Weg der Verarbeitung und Selbstheilung. Dadurch wird das Buch nicht nur zu einem Bericht über Missbrauch, sondern auch zu einer Geschichte über Resilienz und Überleben.
Aus tierlosem Nichtraucherhaushalt.