Kükä i ganz verschidene farbä
Rassebeschreibung
Daten
Mittelgroße Rasse: Hennen 1.5-2 kg, Hähne 2-2.5kg manchmal etwas mehr
Legeleistung: 150 Eier/Jahr, 50-55g (oft jedoch auch leichter), Schale hell, leicht bräunlich.
Geschichte und Herkunft
Die nördlichste der noch existierenden schwedischen Landhuhnrassen. Traditionell wurde jeder jungen Frau eine Henne mit Küken als Mitgift mitgegeben. Die Rasse existiert auf den Höfen rund um Hedemora so lange sich Menschen zurück erinnern und berichten können,
Eigenschaften und Charakter
Aufgrund ihres dichten und daunenreichen Federkleides handelt es sich bei Hedemoras um eine sehr wetterharte Rasse, die sich über Jahrhunderte an das Klima angepasst hat, die langen, kalten und dunklen Winter gut übersteht und nicht zu Kamm-Erfrierungen neigt. Sie sind ruhige und robuste Winterleger, die sich nur durch Futter aus ihrer behäbigen Art aufrütteln lassen und einem auf Schritt und Tritt über den Hof folgen. Etwa 30-40% der Hühner brütet, was auch durchaus erwünscht ist und durch ihre üppigen Federn können sie große Gelege ausbrüten. Sie sind gut führende Glucken, die relativ lange auf ihre Küken aufpassen. Gute Futtersucher, denen im Sommer bei genügendem Auslauf praktisch nicht zugefüttert werden muß. Sie haben dadurch allerdings einen relativ großen Platzbedarf und legen täglich bei der Nahrungssuche große Strecken zurück. Daher wenig geeignet für eine Haltung mit beschränktem Auslauf oder Tabuzonen, denn wenn Futter lockt und etwas den Weg zum gedeckten Tisch versperrt, dann wird auch mal hoch und weit geflogen.
Aussehen
Es sind praktisch alle Farbschläge an zu treffen, eine Beschränkungen bzw. Konzentration auf gewisse Farben ist nicht wünschenswert, da es immer eine bunte Rasse gewesen ist. Die am häufigsten auftretenden Farben sind: blau, schwarz (oft mit Einschlag anderer Farben in Hals- und Sattel-Gefieder), weiß oder nahezu weiß. Wild- und weizen-farbige Tiere sind schon etwas seltener, andere Farben sind kaum noch an zu treffen.
Die Tiere haben ein charakteristisches sehr dichtes und daunenreiches Federkleid, sind also gut an das nördliche Klima ihrer Ursprungsgegend Dalarna angepasst. Die sogenannten Bei-Daunen oder Bei-Federn (bidunet / bifjädern) sind eine besondere Anpassung an kalte Temperaturen. Unter jeder Feder ist eine dichte Lage Daunen, die dabei helfen die Körperwärme bei niedrigen Temperaturen besser zu halten. Sie bewirken das das Federkleid dicht und üppig ist und die Tiere größer und kräftiger aussehen als sie von ihrem Gewicht her sind. Dies macht die Jahrhunderte lange Anpassung an das kalte Klima besonders deutlich.
Ein Teil der Tiere besitzt Federn mit wolliger Struktur, diese können praktisch nicht fliegen sondern nur weit hüpfen. Den ´Federn´ dieser als Wollhühner bezeichneten Hedemoras fehlen die Haken um kompakte Federn zu bilden, ähnlich aber wohl nicht identisch zu Seidenhühnern.
Im Körperbau gibt es leicht unterschiedliche Typen, einige etwas massiger als andere, was auch durchaus zugelassen ist. Allen gemeinsam ist jedoch das die Beine in Proportion zum Körper relativ kurz sind. Zumeist glatt, aber auch leichte Befiederung an der Außenseite kommt vor. Die Oberschenkel sind sehr dicht und weit nach unten reichend mit Federn bedeckt, was ihnen den Eindruck verleiht große daunige Kniehosen zu tragen. Die Beine sind in der Regel grau, Mehrzehigkeit kann vorkommen.
Einschlag von schwarz oder bläulich in der Kammfarbe, den Kehllappen, am Schnabel und um die Augen ist üblich, auch braune Augen kommen vor. Die Kämme und Kehllappen sind kräftig aber auffallend niedrig, Kompaktbauweise sozusagen. Was eine weitere Anpassung an das kalte nördliche Klima darstellt und die Tiere weniger Anfällig für Erfrierungen macht.