Jahrgang: 1992
Format: 560 x 760 mm.
Technik: Lithographie auf Bütte
Auflagehöhe: 25 Exemplare
Bezeichnet: Signiert, betitelt, nummeriert und datiert
Literatur: ---
Anmerkung: ---
Zustand: Ordentlich
Provenienz: Privatsammlung, Schweiz
Zu Künstler und Werk: Luciano Castelli (* 28. September 1951 in Luzern) ist ein Schweizer Maler, Grafiker, Fotograf, Bildhauer und Musiker. Luciano Castelli besuchte bei Max von Moos den Vorkurs der Kunstgewerbeschule, lernte danach Schriftmaler und war anfangs der 1970er Jahre die Schlüsselfigur der Luzerner Bohème. Castelli und seine Wohngemeinschaft gingen in die Kunstgeschichte ein durch Schnappschüsse, die der Künstler Franz Gertsch in monumentale fotorealistische Malereien umsetzte. Neben «Luciano Castelli I», «At Lucianos House» und «Marina schminkt Luciano» war das vor allem «Medici», ein Gruppenporträt «der langhaarigen Freaks um den schrillen Maler Luciano Castelli», das zum «eigentlichen Titelbild von Harald Szeemanns documenta 5» wurde. Castelli, der 1971 seine erste Einzelausstellung zeigte, war gerade mal 21-jährig auch als Künstler an der Documenta 5 eingeladen, wo er Skulpturen von Alltagsgegenständen wie einen Schuh oder ein Taschentuch präsentierte, die gleichzeitig als «Chiloum», als Rauchpfeife verwendet werden konnten. Castelli wurde zum Szenestar
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