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3006, Bern

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JEAN TINGUELY (Schweiz, 1925-1991) Chaos en couleur, 1974
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Bern, 3006, Hier 07:43

JEAN TINGUELY (Schweiz, 1925-1991) Chaos en couleur, 1974

Künstler: Jean Tinguely (Schweiz, 1925-1991) Titel: Chaos en couleur Jahrgang: 1974 Format: 420 x 590 mm. (LM) Technik: Lithographie auf Papier Bezeichnet: Signiert und mit "E.A." bezeichnet Auflagehöhe: Unbekannt Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt Literatur: Die monochrome Version "Chaos No. 1" unter Inventarnummer 5508 im Musum Tinguely in Basel (online abrufbar) Anmerkung: Es handelt es sich beim angebotenen Blatt um eine Überarbeitung der Lithographie "Chaos No. 1" von 1974 mit mehreren, farbigen Steinen. Es entstanden nur einige wenige mit "E.A." bezeichnete Blätter, resp. wurden diese Blätter aus dem Besitz des Künstlers von Ihm weiter bearbeitet. Eine effektive Edition wurde nicht ausgeführt. Der aktuelle Wissenstand geht von weniger als zehn Exemplaren aus. Gerahmt Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Jean Tinguely (auch: Jeannot; * 22. Mai 1925 in Freiburg/Fribourg; 30. August 1991 in Bern; heimatberechtigt in La Roche, Pont-la-Ville und Basel, ab 1985 Ehrenbürger von Freiburg/Fribourg) war ein Schweizer Maler und Bildhauer des Nouveau Réalisme. Er gilt als einer der Hauptvertreter der kinetischen Kunst. Tinguely wurde vor allem durch seine beweglichen, maschinenähnlichen Skulpturen bekannt. Tinguely wuchs im Basler Gundeldinger-Quartier auf und besuchte zunächst die Schulen in Basel, bevor er sich von 1941 bis 1944 als Dekorateur ausbilden liess und Kurse an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel belegte. In dieser Zeit lernte er Daniel Spoerri kennen, mit dem er an einem Theaterprojekt arbeitete. 1951 heiratete Tinguely Eva Aeppli, mit der er im darauffolgenden Jahr nach Paris zog. Kurz nachdem Tinguely 1955 in die Impasse Ronsin, nahe Constantin Brâncuis Atelier, gezogen war, lernte er Yves Klein und Niki de Saint Phalle kennen, die er 1971 in zweiter Ehe heiratete. Mit dem Eisenplastiker Bernhard Luginbühl verband ihn eine langjährige Freundschaft. Mit ihm und weiteren Künstlern sowie mit seiner Frau Niki de Saint Phalle realisierte er diverse gemeinsame Projekte. Zur Verbreitung des Werks von Tinguely trugen wesentlich die Galeristen Iris Clert in Paris und Alexander Iolas in New York bei. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
1'650.-
Bern, 3006, Hier 07:43

ROLF ISELI (Swiss *1934) Le tilleul, Lithographie, 1972, s&n

Jahrgang: 1972 Format: 565 x 760 mm. Technik: Lithographie auf Papier Auflage: 30 Exemplare Bezeichnet: Signiert, datiert und nummeriert Literatur: --- Anmerkung: --- Zustand: Feinere Alters- und Gebrauchsspuren Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Weitere Informationen finden sich bei Wikipedia und grundlegend auf dem WWW Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
200.-
Bern, 3006, 08.06.2026

CLAUDE SANDOZ (Swiss *1946) Südländische Dame, Lithographie

Jahrgang: 1969 Format: 760 x 560 mm. Technik: Lithographie auf Bütte Auflagehöhe: 23 Exemplare. Bezeichnet: Signiert, datiert und nummeriert Literatur: --- Anmerkung: --- Zustand: Feinste Alters- und Gebrauchsspuren Provenienz: Privatsammlung, Bern Zum Künstler und Werk: Claude Sandoz verbringt seine Kindheit in Zürich. Mit Ausnahme von reise- und studienbedingten Unterbrüchen lebt er von 1963 bis 1976 in Bern. 196466 Besuch der Kunstgewerbeschulen Bern und Biel. Seit 1966 freischaffender Künstler. Macht früh mit Zeichnungszyklen auf sich aufmerksam. Erhält in den 1960er- und 1970er-Jahren zahlreiche Stipendien (Eidgenössisches Kunststipendium 1967, 1968, 1969; Kiefer-Hablitzel-Stipendium 1967, 1968; Louise Aeschlimann-Stipendium 1967, 1975; Kunststipendium der Stadt Zürich 1972, 1974). 1967 Heirat mit Madeline Winkler, Geburt von Claude Junior. Nach Aufenthalten in Rom (19691970 Istituto Svizzero) und Amsterdam (1972 Stipendium des holländischen Staates) 1976 Umzug nach Kriens. Acrylbilder und Aquarellzyklen. 19771984 Herausgeber der Zeitschrift Der Blaue Berg. Ausgedehnte Reisen nach Asien und in den Orient prägen das Schaffen. 1980 Presse-Preis der Stadt Luzern. 1982 Geburt des zweiten Sohnes Patrik. 1983 Nordmann-Kunstpreis und Lehrauftrag an der Ecole supérieure dart visuel in Genf. Seit 1984 in Luzern. Seit 1988 erneut inspirierende Reisetätigkeit. 1988 Preis für Grafik der Biennale in Kairo. Neben Aquarellzyklen entstehen 19861994 Malereien auf Seide. Von 19932000 Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Angeregt von Sol LeWitts Wallpaintings entstehen seit 1994 Wandmalereien. Zahlreiche Ausstellungen in Museen (Solothurn 1984, Chur 1994) und Galerien des In- und Auslandes sowie verschiedene Aktionen haben Sandoz vielseitiges Werk bekannt gemacht. Zwischen 1983 und 2005 unterrichtet er an der Ecole supérieure des beaux-arts de Genève. 2002 wird sein Werk mit dem Kulturpreis der Stadt Luzern gewürdigt, 2003 mit dem Prix Meret Oppenheim. Seit 1997 lebt Claude Sandoz halbjährlich in Luzern und Soufrière, im karibischen Inselstaat St. Lucia. Zwar ist Claude Sandoz der Berner sowie der Innerschweizer Szene zugerechnet und sein Werk zur Neuen Innerlichkeit und zum Neoexpressionismus gezählt worden, doch entzieht er sich einer schlüssigen Kategorisierung. Das eigenwillige Schaffen entwickelt sich kontinuierlich, scheinbar aus sich heraus. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, der Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
60.-
Bern, 3006, 08.06.2026

BRUCE McLEAN (British, *1944) Untitled blue, Serigraphie s&n

Jahrgang: 1986 Format: 1000 x 1000 mm. Technik: Serigraphie auf Karton Auflagehöhe: 60 Exemplare Bezeichnet: Signiert und nummeriert Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt Literatur: --- Anmerkung: Gerahmt Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Bruce McLean (* 6. November 1944 in Glasgow, Schottland) ist ein britischer Plastiker, Maler und Performancekünstler. McLean wurde in Glasgow geboren und besuchte von 1961 bis 1963 die Glasgow School of Art. Von 1963 bis 1966 studierte er am Central Saint Martins College of Art and Design in London bei Phillip King und Anthony Caro. Mclean lebt und arbeitet in London. Als Professor lehrte er am Croydon School of Art und ab 1985 an der Slade School of Fine Art. Als Gastprofessor lehrte er 1999 an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main und der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. Ab Mitte der 70er Jahre, während er weiter als Performancekünstler tätig war, wandte sich McLean verstärkt den Ausdrucksmitteln Malerei, Skulptur und Video zu. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
500.-
Bern, 3006, 08.06.2026

RUDOLF MUMPRECHT (Swiss 1918-2019) Viel & Leicht, 1992

Jahrgang: 1992. Technik: Serigraphie auf Papier. Format: 660 x 500 mm. Auflage: 100 Exemplare. Bezeichnet: Signiert und nummeriert, zusätzlich im Druck betitelt. Zustand: Ordentlich. Literatur: Anmerkungen: Provenienz: Privatsammlung, Schweiz. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
795.-
Bern, 3006, 08.06.2026

GOTTFRIED TRITTEN (Swiss, 1923-2015) Hirsch, Lithographie

Jahrgang: Um 1955 Bezeichnet: Signiert und mit "epreuvè d`artiste" bezeichnet Format: 340 x 490 mm. Technik: Lithographie auf Papier Auflagehöhe: Unbekannt Zustand: Sichtbare Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Gottfried Tritten (* 13. Dezember 1923 in Lenk im Simmental; 15. Januar 2015 in Thun) war ein Schweizer Maler, Zeichner und Kunstpädagoge. Gottfried Tritten wuchs im Berner Oberland auf. Er besuchte 19391943 das Gymnasium Burgdorf und 19431948 die Kunstgewerbeschule Basel, wo er das Zeichenlehrerdiplom erlangte. 19481951 studierte er an den Universitäten Basel und Bern Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie. 19501970 hatte er einen Lehrauftrag für Zeichenunterricht/Bildnerisches Gestalten am Lehrerinnenseminar Thun. 19681984 war er zudem mit einem Lehrauftrag am Centre de Formation du Corps enseignant secondaire der Universität Bern betraut. Tritten gilt als einer der angesehensten Schweizer Wegbereiter der Kunstvermittlung und -erziehung. Den ersten Teil seines Lebens widmete er vor allem der Pädagogik, den zweiten vermehrt der Malerei. Wichtig für Trittens künstlerische Entwicklung waren verschiedene Auslandsreisen, besonders drei Marokkoaufenthalte in den Jahren 19511957 und eine Griechenlandreise 1959. Bis 1955 entstanden mehrheitlich figurative Bilder (Landschaft, Tier, Figur). Die Werke von 1958 bis 1967, beeinflusst durch den Abstrakten Expressionismus, stellten einen schrittweisen Übergang zur gestischen Abstraktion dar. Ab den 1970er Jahren suchte Tritten eine Synthese der bildnerischen Mittel von Malerei, Zeichnung und Schrift. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
90.-
Bern, 3006, 08.06.2026

GOTTFRIED HONEGGER (Swiss, 1917-2016) Konkretes Triptychon

Künstler: Gottfried Honegger (Schweiz, 1917-2016) Titel: Ohne Titel Jahrgang: Um 1990 Bezeichnet: Signiert und römisch nummeriert Format: Je 700 x 700 mm. Technik: Serigraphie auf Papier (3x) Auflagehöhe: 150 & XX Exemplare Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Galerie & Kunstedition Waser / Firmensammlung AXPO / Privatbesitz Schweiz Zu Künstler und Werk: Gottfried Honegger (* 12. Juni 1917 in Zürich; - 17. Januar 2016 ebenda) war ein Schweizer Grafiker, Maler und Plastiker. Gottfried Honegger wurde 1917 in Zürich geboren. Als Kind lebte er zeitweise im bünderischen Sent. Ab 1938 arbeitete er als Werbegrafiker. Als Eduard Zimmermann 1944 einen Hirnschlag erlitt und seine künstlerische Bildhauerarbeit beenden musste, übernahm Honegger sein Atelier in Zollikon. Während eines dreijährigen Aufenthalts in New York City entschloss er sich im Jahr 1958 zur Tätigkeit als freier Künstler. Von 1960 an lebte und arbeitete er in Paris, Cannes und Zürich, wo er im Januar 2016 im Alter von 98 Jahren auch starb. Er war mit der Schweizer Illustratorin Warja Lavater verheiratet. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
550.-
Bern, 3006, 08.06.2026

CUNO AMIET (Swiss, 1868-1961) Stein am Rhein, Vintage-Poster

Jahrgang: 1939 Format: 1000 x 700 mm. (LM) Technik: Lithographie auf Papier Bezeichnet: Im Stein monogrammiert und datiert. Mit Wolfsberg-Druck, Zürich bezeichnet Auflagehöhe: Unbekannt Literatur: --- Anmerkung: Gerahmt. Ein seltenes, noch ungeschnittenes Blatt im "Überformat" mit den Schnittmarken, wohl direkt so bei Wolfsberg in Zürich übernommen Zustand: Ordentlich Provenienz: Privatsammlung, Bern Zu Künstler und Werk: Sohn des solothurnischen Staatsschreibers und Historikers Josef Ignaz Amiet (18271895). Zeichenunterricht bei Heinrich Jenny an der Kantonsschule Solothurn. Malt 1883 als 15jähriger das erste Selbstbildnis. 1882 Eintritt in das Gymnasium der Kantonsschule Solothurn, das er 1886 mit der schriftlichen Matur abschliesst. 1884 begegnet er dem mit seinem Vater befreundeten Maler Frank Buchser, bei dem er in den folgenden zwei Jahren Unterricht nimmt. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
635.-
Bern, 3006, 08.06.2026

FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER (Austria, 1928-2000) Löwengasse

Jahrgang: 1996 Bezeichnet: Unbezeichnet Format: 700 x 800 mm. Technik: Granolithographie auf Papier Auflagehöhe: 2000 Exemplare Zustand: Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: --- Zu Künstler und Werk: Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt (bürgerlich: Friedrich Stowasser, * 15. Dezember 1928 in Wien; 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 vor Brisbane) war ein österreichischer Künstler, der vorrangig als Maler, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig war. Seinen Künstlernamen Hundertwasser bildete er 1949 aus seinem bürgerlichen Namen durch die scheinbare Eindeutschung der ersten Silbe sto ist in slawischen Sprachen das Wort für hundert. Den künstlerischen Vornamen Friedensreich leitete er aus seinem Taufnamen Friedrich (Fried = Frieden mit dem Fugen-s und von rich = reich) ab. Er trat zeitlebens als Gegner der geraden Linie und jeglicher Standardisierung auf, was insbesondere bei seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung bedeutsam ist, die sich durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität, vor allem aber durch die Einbeziehung der Natur in die Architektur auszeichnen. Der Fixpreis versteht sich bei Abholung. Ein Versand ist in der Schweiz zu CHF 20.00 möglich.
60.-
Bern, 3006, 08.06.2026

OTTO NEBEL (Germany/Swiss, 1892-1973) Buntes zu Schwarz

Titel: Buntes zu Schwarz Jahrgang: 1958 Technik: Mischtechnik auf Papier auf Unterlage montiert Format: 345 x 245 mm. Auflage: Unikat / Original Bezeichnet: Signiert und datiert, auf der Unterlage signiert, datiert, betitelt und mit Werknummer versehen. Verso zusätzlich signiert, betitelt, datiert und ebenso mit der Werknummer bezeichnet Zustand: Ordentlich, minimalste Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: Anmerkungen: --- Provenienz: Otto Nebel Stiftung, Bern / Christian Zeller Fine Arts, Bern / Privatsammlung, Bern / Internationales Auktionshaus Zu Künstler und Werk: Otto Nebel (* 25. Dezember 1892 in Berlin; 12. September 1973 in Bern) war ein deutscher Maler, Dichter und Schauspieler. Otto Nebel erhielt bis 1914 am Lessingtheater in Berlin Schauspielunterricht durch Rudolf Blümner und Friedrich Kayssler. Während des Ersten Weltkriegs war er Soldat. Ab 1918 entstand während einer 14-monatiger Kriegsgefangenschaft im englischen Colsterdale Zuginsfeld, eine expressionistische Dichtung zur Ächtung des Krieges. 1919 kehrte er nach Berlin zurück. Er lebte dort als Maler und Schriftsteller und befreundete sich mit Wassily Kandinsky, Paul Klee und Georg Muche. In dieser Zeit schloss er sich dem Kreis um den Schriftsteller Herwarth Walden und seiner Ehefrau Nell Walden an. 1923 gründete Nebel in Berlin zusammen mit Hilla von Rebay und Rudolf Bauer die Künstlergruppe Der Krater. 1924 heiratete Nebel Hildegard Heitmeyer, die er am Bauhaus in Weimar kennengelernt hatte. Sie war dort die Assistentin der Dozentin für praktische Harmonielehre Gertrud Grunow. Bis 1925 hielt er sich in Weimar auf, schrieb, malte und war als Schauspieler tätig. Als seine Werke ab 1933 durch die Nationalsozialisten als «Entartete Kunst» verunglimpft wurden, emigrierte er in die Schweiz. Er ließ sich erst in Muntelier, später dann in Bern nieder. Durch die Bemühungen Kandinskys bekam Nebel in den Jahren 1936 bis 1951 eine Art Stipendium von der Guggenheim Foundation zur Unterstützung. In den Jahren 1937 bis 1938 hielt sich Nebel in Italien auf, doch der Zweite Weltkrieg zwang ihn wieder in die Schweiz. Nebel beschäftigte sich im Exil immer stärker mit der Mystik und durch das Werk von Emanuel Swedenborg trat Nebel 1942 in die Neue Kirche ein. In den Jahren 1951 bis 1955 verdiente sich Nebel seinen Lebensunterhalt als Schauspieler an den Berner Kammerspielen (heute Atelier-Theater) und 1952 wurde ihm wegen Untadeligkeit das Bürgerrecht von Bern verliehen. Mit 70 Jahren unternahm Nebel 1962 eine größere Reise nach Griechenland und den Nahen Osten. Die künstlerische Aufarbeitung dieser Reise beschäftigte Nebel bis an sein Lebensende. 1965 verlieh die Bundesrepublik Deutschland Otto Nebel das Große Bundesverdienstkreuz. 1969 schenkte Nebel rund 200 Bilder dem Kunstmuseum Bern. Nebel ist im vollen Sinn der Bedeutung als Denker, Dichter sowie als Maler und Grafiker anzusprechen, dessen gesamtes Schaffen als ein konzeptuelles Gesamtkunstwerk bislang der Öffentlichkeit noch unbekannt ist. Nebels schriftlicher Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand ist nach Absprache weltweit möglich.
1'100.-
Bern, 3006, 08.06.2026

JOHN M. ARMLEDER (Swiss *1948) Triptychon, Fluxus, 1986, s&n

Format: (1x) 1020 x 730 mm. (2x) 775 x 560 mm. Technik: Lithographie und Serigraphie auf Papier Bezeichnet: Je signiert und nummeriert. Auflagehöhe: 125 Exemplare Literatur: --- Anmerkung: Edition der SGG, Set mit passender Nummerierung Zustand: Feinere Alters- und Gebrauchsspuren. Wie immer - bedingt durch die Technik - leicht wellig Provenienz: Privatsammlung, Bern Zu Künstler und Werk: John M. Armleder (* 24. Juni 1948 in Genf) ist ein Schweizer Maler, Konzept- und Performancekünstler. John Michael Armleder entstammt einer Genfer Hotelierfamilie. Sein Urgroßvater Richard Rodolphe Armleder gründete 1875 das Genfer Luxushotel Le Richemond, in dem Armleder seine Jugend verbrachte. Mitte der 1960er Jahre hatte er seine ersten öffentlichen Auftritte als Musiker mit Happenings, die von John Cages beeinflusst waren. Von 1966 bis 1967 studierte er an der École des Beaux-Arts in Genf und war an Fluxus-Aktionen beteiligt. 1969 besuchte er die Glamorgan Summer School in Wales/Großbritannien. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit Patrick Lucchini und Claude Rychner die Fluxus-Gruppe Groupe Ecart. Die Gruppenmitglieder produzierten unter anderem Super-8-Filme. Aus der Gruppe ging die von 1973 bis 1980 bestehende Galerie Ecart hervor, die in Genf Ausstellungen und Performances von Joseph Beuys, John Cage und Andy Warhol veranstaltete. Er lehrt an der École cantonale dart (ECAL) in Lausanne und ist seit 1995 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Von 1992 bis 2000 war er Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. 2004 gründete er mit Sylvie Fleury und seinem Sohn Stéphane (* 1977) das Plattenlabel Villa Magica Records. Stéphane Armleder (alias John B. Rambo, alias The Genevan Heathen) ist dessen künstlerischer Leiter und für den Vertrieb des Labels Record Company Records aus Roxbury, Massachusetts (USA) verantwortlich. Beide Labels bringen vor allem CDs und LPs seines Vaters, von Sylvie Fleury und seiner selbst als John B. Rambo heraus. Armleder lebt in New York und Genf. Ende der 1970er Jahre begann er, flächige, am Minimalismus orientierte Bilder zu malen, bei denen er neben Leinwand auch Lochplatten oder alte Möbelstücke als Malgrund einsetzte. Diese Bilder kombinierte er mit gebrauchten Wohnungseinrichtungen und entzog sich auch dem Kitsch nicht. In den 1980er Jahren entwickelt Armleder die Furniture Sculptures, die Fragen des Ready-made aufgriffen. 1987 kaufte der Künstler bei einem Altmöbelhändler ein Wandregal, auf dem mehr als fünfundzwanzig gebrauchte Stühle ausgestellt waren. Regal und Stühle brachte er in eine benachbarte Galerie, wo sie anschließend als Werk FS 172 in einer Ausstellung präsentiert wurden. Drei aufrecht stehenden Teppichrollen (FS 234) erwarb er 1990 als Restposten aus einem Laden und nahm «Sylvie Fleury beim Wort, als sie ihn darauf hinwies, dass die Teppichzylinder wie Objekte für eine Ausstellung aussahen. Ein Vorgehen, das seine Nähe zu Dada und Fluxus nicht verleugnet.Für raumfüllende Environments in der Tate Gallery, Liverpool arrangierte er 2005 ausgestopfte Waldtiere, laufende Fernsehgeräte, Spiegel, Blumensträuße, Weihnachtsbäume, Holzscheite, blinkende LCD-Lampen und Tierfelle. Für das Objekt Flash. Flash. Flash. mit einer Höhe von über vier Metern und sechs Metern Länge setzte er 2005 fünf programmierte Lichtbäume, LEDs und Transformatoren ein. 2019 fand eine Einzelausstellung von Armleder in der Frankfurter Kunsthalle Schirn statt, in der die Sentenz Ich mache nichts anderes als das, was andere schon einmal gemacht haben am Treppenaufgang seiner Ausstellung an der Wand geschrieben stand, um sein Konzept der Raumausstattung der besonderen Art zu verdeutlichen. Mit seinen Installationen thematisiert er die "Echtheit" von Ausstellungsstücken und relativiert die Tiefe der Oberfläche. 1978 und 1979 erhielt Armleder das Eidgenössische Kunststipendium. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Eine Lieferung in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
695.-
Bern, 3006, 08.06.2026

LUCIANO CASTELLI (Schweiz, *1951) Femme & Oseau, Akt, 1992

Jahrgang: 1992 Format: 560 x 760 mm. Technik: Lithographie auf Bütte Auflagehöhe: 25 Exemplare Bezeichnet: Signiert, betitelt, nummeriert und datiert Literatur: --- Anmerkung: --- Zustand: Ordentlich Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Luciano Castelli (* 28. September 1951 in Luzern) ist ein Schweizer Maler, Grafiker, Fotograf, Bildhauer und Musiker. Luciano Castelli besuchte bei Max von Moos den Vorkurs der Kunstgewerbeschule, lernte danach Schriftmaler und war anfangs der 1970er Jahre die Schlüsselfigur der Luzerner Bohème. Castelli und seine Wohngemeinschaft gingen in die Kunstgeschichte ein durch Schnappschüsse, die der Künstler Franz Gertsch in monumentale fotorealistische Malereien umsetzte. Neben «Luciano Castelli I», «At Lucianos House» und «Marina schminkt Luciano» war das vor allem «Medici», ein Gruppenporträt «der langhaarigen Freaks um den schrillen Maler Luciano Castelli», das zum «eigentlichen Titelbild von Harald Szeemanns documenta 5» wurde. Castelli, der 1971 seine erste Einzelausstellung zeigte, war gerade mal 21-jährig auch als Künstler an der Documenta 5 eingeladen, wo er Skulpturen von Alltagsgegenständen wie einen Schuh oder ein Taschentuch präsentierte, die gleichzeitig als «Chiloum», als Rauchpfeife verwendet werden konnten. Castelli wurde zum Szenestar Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
495.-
Bern, 3006, 08.06.2026

ROLF ISELI (Schweiz, *1934) Teppich, Mischtechnik, Konvolut

Jahrgang: Um 1973 Format: 700 x 630 mm. (2x) Technik: Buntstift, Tintenroller, u.a. über Blaupause Bezeichnet: Ausführlich bezeichnet Auflagehöhe: Original / Unikat Zustand: Ordentlich, originale Faltung, nicht ausgerahmt Literatur: --- Anmerkung: Beiliegend vier Blätter (Skizzen, Notizen, Schriftverkehr mit dem Kunsthaus Zürich). Gerahmt Provenienz: Privatsammlung, Bern Zu Künstler und Werk: Rolf Iseli (* 22. Januar 1934 in Bern) ist ein Schweizer Maler und Grafiker. Rolf Iseli wurde am 22. Januar 1934 in Bern geboren. Er besuchte in den Jahren von 1950 bis 1954 die Kunstgewerbeschule in Bern und absolvierte eine Ausbildung zum Lithographen. Nach der Ausbildung erhält er 1955 ein Stipendium für einen einjährigen Aufenthalt in Paris. In Frankreich knüpft er Kontakte zu jungen amerikanischen Künstlern wie Sam Francis und anderen. 1957 hat Iseli seine erste Einzelausstellung in der Galerie 33 in Bern. Im Jahr 1961 erwirbt Rolf Iseli ein Grundstück in Saint-Romain (Burgund) in Frankreich und lebt fortan abwechselnd dort und in Bern. In den Jahren 1962 bis 1976 unternimmt Iseli Studienreisen nach New York, Moskau und China. Rolf Iseli lebt und arbeitet derzeit in Bern und Saint-Romain. Er lebt in Bern und Saint-Romain, Burgund, Frankreich. Rolf Iseli gehört zu den wichtigsten Vertretern der künstlerischen Avantgarde in der Schweiz der Nachkriegszeit. Bis zum Jahr 1966 malt Iseli vornehmlich Ölgemälde im Stil des Informel. Nach 1966 entstehen keine weitere Ölbilder mehr, sondern nur noch Lithografien, Kupferstiche, Aquarelle und Collagen. Ab dem Jahr 1969 fertigt er auch Gusseisen-Objekte mit dreidimensionaler Raumgestaltung. Von 1971 an entstehen Arbeiten als Materialmalerei und seine Erdbilder, bei denen er Sand und Erde, sowie Binsen und Nägel einsetzt (z. B. "Grosser Kuchen", 1971). Ab Mitte der 70er Jahre entstehen viele grossformatige Druckgraphiken. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, eine Lieferung kann besprochen werden.
550.-
Bern, 3006, 08.06.2026

CUNO AMIET (Swiss, 1868-1961) Portrait Germaine Richier

Jahrgang: 1950 Format: 495 x 340 mm. Technik: Lithographie auf Papier Auflagehöhe: 200 Exemplare Bezeichnet: Signiert und nummeriert, zusätzlich im Stein monogrammiert und datiert Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt Literatur: WVZ Arntz 1974, S. 45, Nr. 151 Anmerkung: Gerahmt Provenienz: Internationales Auktionhaus, Schweiz Zu Künstler und Werk: Sohn des solothurnischen Staatsschreibers und Historikers Josef Ignaz Amiet (18271895). Zeichenunterricht bei Heinrich Jenny an der Kantonsschule Solothurn. Malt 1883 als 15jähriger das erste Selbstbildnis. 1882 Eintritt in das Gymnasium der Kantonsschule Solothurn, das er 1886 mit der schriftlichen Matur abschliesst. 1884 begegnet er dem mit seinem Vater befreundeten Maler Frank Buchser, bei dem er in den folgenden zwei Jahren Unterricht nimmt Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 25.00 möglich.
250.-
Bern, 3006, 08.06.2026

BELE BACHEM (Germany, 1916-2005) Die Botschaf der Taube

Jahrgang: 1985 Bezeichnet: Signiert und nummeriert Format: 580 x 470 mm. (LM) Technik: Lithographie auf Bütte Auflagehöhe: 90 Exemplare Zustand: Ordentlich. Nicht ausgerahmt Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
235.-
Bern, 3006, 08.06.2026

GOTTFRIED HONEGGER (Swiss, 1917-2016) Komposition, um 1975

Künstler: Gottfried Honegger (Schweiz, 1917-2016) Titel: Ohne Titel Jahrgang: Um 1975 Bezeichnet: Signiert und nummeriert Format: 650 x 500 mm. Technik: Serigraphie auf Papier Auflagehöhe: 100 Exemplare Zustand: Feinste Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatbesitz, Bern Zu Künstler und Werk: Gottfried Honegger (* 12. Juni 1917 in Zürich; ? 17. Januar 2016 ebenda) war ein Schweizer Grafiker, Maler und Plastiker. Gottfried Honegger wurde 1917 in Zürich geboren. Als Kind lebte er zeitweise im bünderischen Sent. Ab 1938 arbeitete er als Werbegrafiker. Als Eduard Zimmermann 1944 einen Hirnschlag erlitt und seine künstlerische Bildhauerarbeit beenden musste, übernahm Honegger sein Atelier in Zollikon. Während eines dreijährigen Aufenthalts in New York City entschloss er sich im Jahr 1958 zur Tätigkeit als freier Künstler. Von 1960 an lebte und arbeitete er in Paris, Cannes und Zürich, wo er im Januar 2016 im Alter von 98 Jahren auch starb. Er war mit der Schweizer Illustratorin Warja Lavater verheiratet. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, eine Lieferung in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
250.-
Bern, 3006, 08.06.2026

BRIGITTA MALCHE (Austria/Swiss, *1938); Konstruktiv, 1974

Künstler: Brigitta Malche (Austria / Schweiz, *1938) Titel: Architekturstudie (gelb) Bezeichnet: Verso signiert, datiert, nummeriert, betitelt und typographisch ausführlich bezeichnet Jahrgang: 1974 Format: 630 x 630 mm. Technik: Serigraphie auf Platte montiert Auflagehöhe: 20 Exemplare Literatur: Exakte Tendenzen 1'76. Ingerl - Joos - Malche - Putz - Weiger . [Texte:] Dieter Bogner und Wilfried Skreiner. Wien: Exakte Tendenzen, 1976 Anmerkung: Originale Rahmung durch das Konzept der Künstlerin Zustand: Diverse Alters- und Gebrauchsspuren Provenienz: Nachlass Galerie_68, Strengelbach / Rothrist, Edition Häuselmann Zu Künstler und Werk: 19561962 Studium der Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien (Meisterschülerin bei Sergius Pauser) und an der Universität Wien. 1957 Meisterschulpreis für Malerei der Akademie, 1960 Goldene Fügermedaille für Malerei (Akademiepreis), 1962 Silberne Fügermedaille, 1960 und 1963 Klassenpreis für Kunsterziehung. 19631970 Dozentin in Kunstgeschichte und Zeichnen in Linz und Wien. 1970 Schweizer Bürgerin. Seit 1971 freischaffende Künstlerin in Wien und Zürich. Regelmässig internationale Ausstellungen. 198082 Aufenthalt in China. Gastvorlesungen an der Akademie der bildenden Künste in Peking. Seit 1983 ständiger Wohnsitz in Zürich. Wiederholt kuratierte Malche Ausstellungen, darunter 1996 Fragile handle with Care und 1998 G egen .S tand . 2000 war sie Initiantin der Tagung Sprachlosigkeit in der Shedhalle in Zürich. 200607 Studienaufenthalt im Pariser Atelier der Visarte Zürich. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 20.00 möglich.
80.-
Bern, 3006, 08.06.2026

SILVIA BÄCHLI (Swiss, *1956) "Collage", Serigraphie, 2001

Künstler: Silvia Bächli (Schweiz, *1956) Titel: Ohne Titel Jahrgang: 2001 Technik: Serigraphie auf Papier Format: 500 x 1450 mm. Auflage: 125 Exemplare Bezeichnet: Monogrammiert, nummeriert und datiert Zustand: Ordentlich Literatur: Anmerkungen: Edition der SGG Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Zu Künstler und Werk: Silvia Bächli (* 16. März 1956 in Baden in der Schweiz) ist bildende Künstlerin und hauptsächlich als Zeichnerin hervorgetreten. Bächli studierte 1976 bis 1980 an der Schule für Gestaltung Basel und an der École Superieure dArts Visuels in Genf. Ihre seit den späten 1970er Jahren anhaltende Auseinandersetzung mit dem Medium der Zeichnung nimmt sich naheliegenden Dingen und Gesten an. Die Beschränkung der Mittel Gouache, Ölkreide oder Tusche auf Papier unterschiedlicher Grösse erlaubt der Künstlerin, Beobachtungen handschriftlich und sparsam zu verdichten. Meist mit verdünnter schwarzer Wasserfarbe aufgetragen, gerinnen Striche, Linien und Flecken zu konzentrierten visuellen Ereignissen: dosierte Momente der Erinnerung, die manchmal am Körper, manchmal an Horizontlinien, manchmal an offenen Strukturen Mass nehmen. Bächli lebt und arbeitet in Basel und Paris. Von 1992 bis 2016 war sie Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 20.00 möglich.
485.-
Bern, 3006, 08.06.2026

MARKUS RAETZ (Schweiz, 1941-2020) Kunstmuseum Basel, 1972

Künstler: Markus Raetz (* 6. Juni 1941 in Bern; 14. April 2020 ebenda[) Titel: Objekte und Zeichnungen, Kunstmuseum Basel, 1972 Jahrgang: 1971 Format: 460 x 595 mm. Technik: Offsetdruck auf Papier Auflagehöhe: Unbekannt Bezeichnet: Monogrammiert und datiert, mit "Nr. 5" bezeichnet Zustand: Ordentlich Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatbesitz, Bern Zu Künstler und Werk: Markus Raetz (* 6. Juni 1941 in Bern; 14. April 2020 ebenda[) war ein Schweizer Maler, Bildhauer und Fotograf. Raetz wuchs in Büren an der Aare in einem kunstfreundlichen Elternhaus auf. Bereits als Schüler assistierte er in den Ferien bei einem ortsansässigen Künstler.[2] Er besuchte von 1957 bis 1961 das staatliche Lehrerseminar in Münchenbuchsee und Bern, dann unterrichtete er als Primarlehrer in Brügg bei Biel. Seit 1963 war er freischaffender Künstler. Er lebte von 1963 bis 1969 in Bern und hatte dort Kontakt zu Harald Szeemann, dem Leiter der Kunsthalle Bern und dessen Assistenten Jean-Christophe Ammann. 1969 bis 1973 lebte und arbeitete er in Amsterdam und von 1973 bis 1976 in Carona im Kanton Tessin. 1970 heiratete er Monika Müller, die gemeinsame Tochter Aimée kam 1972 zur Welt. 1977 kehrte die Familie nach Bern zurück. 1981 bis 1982 lebte er mit einem DAAD-Stipendium in Berlin. Raetz war einer der renommiertesten Schweizer Gegenwartskünstler. Bereits zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit nahm er 1968 an der documenta 4 und 1972 an der documenta 5 teil und war 1969 in Harald Szeemanns legendärer Ausstellung When Attitudes Become Form in der Kunsthalle Bern vertreten. Raetz beschäftigte sich in seinen Arbeiten, die er in den unterschiedlichsten Materialien und Medien ausführte, mit den Phänomenen der Wahrnehmung. Nicht das Dargestellte stand bei ihm im Vordergrund, sondern die Art und Weise der Rezeption. Dabei forderte er den Betrachter zu Interaktion auf, denn viele Arbeiten des Künstlers erschliessen sich nur durch die Bewegung des Betrachters vor dem Werk. 2004 wurde Raetz mit dem Gerhard-Altenbourg-Preis und 2006 mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
200.-
Bern, 3006, 08.06.2026

Umfeld ALFRED RENAUDIN / R. NAUDY (France, 1866-1944)

Jahrgang: Um 1920 Format: 300 x 420 mm. Technik: Radierung auf Papier Bezeichnet: Unsiginert Auflagehöhe: Unbekannt Zustand: Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: --- Anmerkung: Umfeld von Alfred Renaudin (1866-1944), welcher seine erotischen Blätter oft unter R. Naudy veröffentlichte Provenienz: Privatbesitz, Bern Zu Künstler und Werk: Weiterführende Informationen finden sich bei Wikipedia und generell auf dem WWW Der Fixpresi versteht sich bar bei Abholung, der Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
60.-
Bern, 3006, 08.06.2026

TONIO CIOLINA (Swiss, 1898-1988) Im Hafen, nachts, Öl/Karton

Jahrgang: 1957 Format: 280 x 370 mm. Technik: Oel auf Karton Bezeichnet: Signiert, verso zusätzlich mit der Werksnummer (626) versehen, datiert, betitelt und monogrammiert. Auflagehöhe: Original / Unikat. Zustand: Ordentlich Literatur: --- Anmerkung: Vom Künstler gerahmt Zu Künstler und Werk: Bevor sich Tonio Ciolina der Kunst zuwandte, besuchte er in seiner Geburtsstadt das Gymnasium und absolvierte eine kaufmännische Lehre im elterlichen Textilgeschäft. 1920 begann er in Colombier beim französischen Landschaftsmaler Alcide-Marie Le Beau, der während des Ersten Weltkrieges in der Schweiz interniert gewesen war, Malunterricht zu nehmen. Darauf folgte 1921 die Einladung nach Frankreich, und die Lehr- und Wanderjahre durch Europa begannen. Als Schüler von Le Beau malte Ciolina von 1921 bis 1926 in den Sommermonaten im südfranzösischen Sanary-sur-Mer. Im Winter studierte er jeweils in Paris an der Académie moderne bei Othon Friesz und später zusammen mit seinen Berner Kollegen Albert Lindegger (Lindi) und Hans Seiler an der Akademie von André Lhote. 1922 erster Erfolg mit fünf Werken am Salon dautomne. Schon in dieser Zeit reiste Ciolina viel (Tunesien, Kleinasien, Rhodos). 19291930 arbeitete er in Paris und Hamburg. Zusammen mit Lindi, Seiler und Max von Mühlenen gründete er 1931 die Berner Künstlergruppe Der Schritt weiter. 1933 liess er sich in Bern nieder und unternahm weiterhin viele Reisen. Ciolinas Werk wurde in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. 19461952 engagierte sich der Maler als Präsident der Sektion Bern der GSMBA, die ihn 1984 zum Ehrenmitglied wählte.Ciolinas Arbeit ist geprägt von technischer Vielfalt und künstlerischer Beweglichkeit. Die Ausbildung beginnt er als Maler, doch setzt das Studium druckgrafischer Techniken schon in den 1920er-Jahren ein. Im Rahmen von Auftragsarbeiten in der Stadt Bern gestaltet er Glasfenster und Wandgemälde. Erfolgreich ist er mit seinen Buchillustrationen (zum Beispiel Zeichnungen für Johann Christoph Wohlgemuths Sommerliche Serenade, Bern, 1949). Die Gründung der Künstlergruppe Der Schritt weiter ist nicht nur durch die Unzufriedenheit mit dem Kunstbetrieb motiviert, sondern stellt auch einen künstlerischen Wendepunkt dar. In der zweiten Werkphase steht die Verwirklichung einer abstrakten Bildidee im Vordergrund. Die Stilleben, seine bevorzugte Gattung, haben nicht mehr primär abbildende Funktion, sondern thematisieren Beziehungen von Formen und Farben, Bildordnungen und Rhythmus. Die Farbgebung ist spannungsvoll und eigenständig. Mit Konsequenz verfolgt Ciolina seine künstlerischen Anliegen und gelangt zu einem eigenständigen Stil (Stilleben mit Schlagläden, 1951, Composition orientale, 1985, beide Kunstmuseum Bern). Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
300.-
Bern, 3006, 08.06.2026

BELE BACHEM (Germany, 1916-2005) Erotik, Katze, Radierung

Jahrgang: Um 1980 Bezeichnet: Signiert und nummeriert Format: 395 x 280 mm. Technik: Radierung, wohl Handkoloriert, auf Hahnemühle Auflagehöhe: 50 Exemplare Zustand: Ordentlich Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatsammlung, Schweiz Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, eine Lieferung in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
85.-
Bern, 3006, 08.06.2026

JAKOB BILL (Swiss, *1942) Quadrat in rot, Serigraphie, 1980

Jahrgang: 1980 Format: 700 x 500 mm. Technik: Serigraphie auf Papier Auflagehöhe: 80 Exemplare Bezeichnet: Signiert, datiert und nummeriert Literatur: --- Anmerkung: --- Zustand: Feinste Alters- und Gebrauchsspuren Provenienz: Privatsammlung, Bern Zu Künstler und Werk: Jakob Bill (* 2. Juli 1942 in Zürich, Bürgerort Moosseedorf) ist ein schweizerischer Archäologe und Maler der Konkreten Kunst. Jakob Bill wurde als Sohn des Malers, Bildhauers und Designers Max Bill und der Fotografin Binia Bill geboren. Von 1963 bis 1971 studierte er Urgeschichte, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. 1964 verbrachte er ein Auslandssemester am Institute of Archaeology der Universität London. Bereits während seines Studiums gestaltete er von 1967 bis 1969 die Zeitschriftenanzeiger der Galerie Bischofberger, Zürich. 1971 wurde er an der Universität Zürich promoviert. Anschliessend war er bis 1982 wissenschaftlicher Assistent der prähistorischen Abteilung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich. 1982 wurde Bill Leiter der archäologischen Forschung im Fürstentum Liechtenstein und 1985 bis 2001 erster hauptamtlicher Kantonsarchäologe für den Kanton Luzern. Von 1991 bis 1998 war Bill Präsident des Verbandes der Kantonsarchäologen der Schweiz, seit 1996 ist er Präsident der max, binia + jakob bill stiftung sowie der bill stiftung. Bill ist als Maler Konkreter Kunst tätig, der auch Siebdrucke, Multiples und Wandbilder für den öffentlichen Raum entwirft. Er und seine Frau Chantal, geb. Grenier, bekamen drei Kinder. Der einzige Sohn, David Bill (19762018)[2], war ebenfalls als Künstler tätig. Typisch für dessen Schaffen waren plastische Kubenelemente aus schwarz und weiss lackiertem Stahlblech. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
50.-
Bern, 3006, 08.06.2026

KARL SCHLAGETER (Swiss 1894-1990) Fische im Meer, 1963

Jahrgang: 1963. Format: 450 x 340 mm. Technik: Öl auf Platte. Bezeichnet: Signiert und datiert. Auflagehöhe: Original / Unikat. Literatur: --- Anmerkung: Gerahmt Zustand: Feinste Alters- und Gebrauchsspuren. Provenienz: Privatsammlung, Zürich. Zum Künstler und Werk: Weiterführende Informationen zum Künstler finden sie bei Sikart und generell auf dem WWW. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
280.-
Bern, 3006, 08.06.2026

HEINZ MÜLLER - TOSA (Swiss, *1943) Konkrete Komposition

Jahrgang: 1985 Bezeichnet: Signiert, datiert und römisch nummeriert Format: 505 x 500 mm. Technik: Serigraphie auf Papier Auflagehöhe: Wohl 60 & X Exemplare Literatur: --- Anmerkung: --- Zustand: Leicht wellig Provenienz: Privatbesitz, Zürich Zu Künstler und Werk: Heinz Müller-Tosa (*1943 in Winterthur). Besucht die Kunstgewerbeschule in Zürich (1960). Ab 1966 geht er zur konkreten Malerei über. Seit 1970 ist er als freier Künstler tätig. Müller-Tosa war Gast am Istituto Svizzero di Roma und ist Mitglied der Künstlergruppe Winterthur. Er lebt und arbeitet in Zürich. Fixpreis bar bei Abholung, ein Versand zu CHF 18.00 ist in der Schweiz möglich.
45.-
Bern, 3006, 08.06.2026

SIGMAR POLKE (Germany, 1941-2010) Fernsehbild Eishockey

Jahrgang: 1973 Bezeichnet: Signiert, verso Stempel der Griffelkunst Format: 630 x 450 mm. Technik: Offset auf Chromolux - Karton Auflagehöhe: 516 Exemplare Zustand: Feinere Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: WVZ: Becker/von der Osten 27 Anmerkung: Ein Blatt der Griffelkunst Provenienz: Privatsammlung, Schwei Zu Künstler und Werk: Weitere Informationen finden sich bei Wikipedia und generell auf dem WWW Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Eine Lieferung in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
465.-
Bern, 3006, 07.06.2026

HANS GORDON JEGERLEHNER (CH. 1906-1974) Naters, Holzschnitt

Jahrgang: Um 1960 Bezeichnet: Signiert und nummerier Format: 520 x 698 mm. Technik: Holzschnitt auf Papier Auflagehöhe: 200 Exemplare Zustand: Ordentlich Literatur: --- Anmerkung: --- Provenienz: Privatsammlung, Bern Zu Künstler und Werk: Nach seinen Studien an der Gewerbeschule in Bern und in München führte Hans Jegerlehner dekorative Arbeiten für den Verlag Grote aus und malte im Verlauf seines Leben auch diverse Wandgemälde. Er war in verschiedenen künstlerischen Gebieten tätig: neben Ölgemälden, die durch starke Farben beindrucken, hinterliess er Plakatentwürfe sowie viele Illustrationswerke. Er war Mitarbeiter der Zeitschrift Illustré und illustrierte zudem auch Werke seines Vaters, des Schriftstellers Johannes Jegerlehner (Quelle; SBB-Historic). Fixpreis bar bei Abholung, ein Versand in der Schweiz ist zu CHF 18.00 möglich.
30.-
Bern, 3006, 07.06.2026

JEAN TINGUELY (Swiss, 1925-1991) Requiem pour une feuill

Jahrgang: Um 1980 Technik: Lithographie auf Papier Format: 430 x 630 mm. (LM) Auflage: 300 Exemplare Bezeichnet: Signiert und nummeriert Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt Literatur: --- Anmerkungen: Gerahmt Provenienz: Internationales Auktionshaus, Schweiz Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.
795.-
Bern, 3006, 07.06.2026

BERNARD BUFFET (France, 1928-1999) Les Lys, Lithographie

Künstler: Bernard Buffet (Frankreich, 1928-1999) Titel: Les Lys Jahrgang: 1966 Format: 750 x 570 mm. Technik: Lithographie auf Papier Bezeichnet: Signiert und nummeriert Auflagehöhe: 150 Exemplare Zustand: Ordentlich, gebraucht. Bitte beachte die Abbildungen mit der nötigen Muse Literatur: --- Anmerkung: --- Zu Künstler und Werk: Bernard Buffet (* 10. Juli 1928 in Paris; 4. Oktober 1999 in Tourtour, Provence-Alpes-Côte dAzur) war ein französischer Grafiker und Maler des Expressionismus. Darüber hinaus arbeitete er auch als Illustrator und Bühnenbildner. Bernard Buffet studierte Kunstgeschichte am Lycée Carnot und von 1943 bis 1945 an der École des Beaux-Arts in Paris. Buffet schloss sich mit andern Malern zur Gruppe «Lhomme-témoin» zusammen und gehörte zur Szene der künstlerischen Avantgarde. Ende der 1940er Jahre stellten die Maler Maurice Utrillo und Georges Rouault ihren Freund Buffet dem Kunsthändler Maurice Girandin vor, und der nahm ihn unter Vertrag. In den folgenden Jahren entwickelte Buffet einen unverwechselbaren und realistischen Stil, dessen Vorbilder Rembrandt van Rijn, Théodore Géricault, Gustave Courbet, Henri Edmond Cross und Vincent van Gogh waren. Er wurde als Maler des Existenzialismus gefeiert, galt zeitweise als legitimer Nachfolger von Pablo Picasso und erzielte Preise wie dieser. Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Zu CHF 20.00 ist eine Lieferung in der Schweiz möglich.
1'150.-
Bern, 3006, 07.06.2026

PABLO PICASSO (Spain, 1881-1973) L'Héritage De Delacroix

Jahrgang: 1964 Format: 720 x 510 mm. Technik: Lithographie auf Papier Auflagehöhe: Unbekannt Bezeichnet: Im Stein signiert Zustand: Alters- und Gebrauchsspuren Literatur: --- Anmerkung: Gedruckt bei Mourlot, Paris Provenienz: Nachlass Ted Scapa (1931-2023) Zu Künstler und Werk: Weiterführende Informationen finden sich auf dem WWW Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung. Ein Versand ist in der Schweiz zu CHF 18.00 möglich.
275.-