Marian Donner schreibt lustig und provokant, dieses Buch ist ein Manifest gegen den Perfektionismus. Herrlich! Nach Ihrem Psychologie-Studium hat sie in der Politik gearbeitet, später für eine NGO. Das frühe Aufstehen, die immer gleichen Arbeitstage und endlose Meetings war aber nichts für sie, daher hat sie mit dem Schreiben angefangen und hat bisher zwei Romane verfasst und schreibt für verschiedene niederländische Medien. Sie lebt mit Mann und Kind in Amsterdam.
Das Buch macht auf jeden Fall Spaß und die Texte, die auf Basis von Werbeslogans Filmzitaten, Songtexten, Buchstellen und Zeitungsausschnitten entstehen, sind lebendig und zeitgemäß. Man darf aber vor allen Dingen dieses Buch nicht allzu ernst nehmen.
Wirklich alle Bemühungen bezüglich Selbstoptimierung, Selbstausbeutung und Selbstdarstellung zu unterlassen und generell ohne konkretes Ziel durch die Gegend zu rennen, ist natürlich totaler Quatsch, aber Fehler machen und auch mal scheitern ist menschlich und macht generell sehr sympathisch!