Prachtvolle und Wunderschöne Hochzeitstruhe Kommode 1762, Schloss Seeburg Kreuzlingen
Erwerben Sie einen Hingucker mit herrschaftlicher Provenienz.
In komplettem Originalzustand in pastell-petrolgrün bemalte herrliche Hochherrschaftliche Renaissance Truhe Schrank die als Ablage wie ein ?Sideboard? verwendet werden kann.
Rechteckiger Korpus mit breiter Kufen-Sockelblende, die am unteren Ansatz einen geschweiften Ausschnitt hat. Der Sockel wird durch ein spitz ausgestelltes Profil abgegrenzt. Die Front besteht aus drei ovalen zurückgesetzten Füllungen, die Füllungen sind mit Blüten verzierten Kartuschen dekoriert, daneben befinden sich Silhouetten eines Dorfes mit zentralem Kirchturm und Burgen. Oberhalb der Füllungen sind bemalte Behangornamente dargestellt. Der Deckel ist überstehend auf der Frontseite mit einer profilierten Griffleiste. Am Sockel befindet sich ein Spruchband mit Besitzervermerk und Datierung des Hochzeitsjahr das von einem weiteren rot abgesetzten Profil begrenzt wird. Auf dem Spruchband steht in sehr schöner Schrift Susana Barbara 1762 Bleiderin
Der Deckel und die Fronten sind teils marmoriert und in Rahmenbauweise gefertigt mit zwei zurückgesetzten Füllungen, die mit Rocaillen verzierten Kartuschen bemalt sind. Der Innenbereich hat am linken Ansatz ein Ablagefach sowie links ein abschliessbares Seitenfach dessen Deckel den grossen Deckel im geöffneten Zustand stützt.
Originales barockes eisengeschmiedetes Truhenschloss, wappenförmiges Schlüssellochschild ebenfalls in Eisen. Originaler Zustand, Oberfläche unter Erhaltung der Patina. Leichte, altersbedingte Gebrauchsspuren, kleinere Kratzer, Druckstellen.
Die antike Truhe ist in einem exzellenten und absoluten Musealen Erhaltungszustand. Die bezeichnete adelige Besitzerin Susana Barbara Bleiderin war Bürgerin von Kreuzlingen im Thurgau 1762 (Schweiz).
Abmessungen der Truhe:
Höhe: 82 cm
Breite: 178 cm
Tiefe: 62 cm
Hochzeitstruhen gehört zu den romantischen Hochzeitsbräuchen. In der damaligen Zeit waren es Truhen, die nach einem Eheversprechen bzw. vor der vollzogenen Hochzeit zur Aufbewahrung der angesammelten Aussteuer dienten. Die Brautfamilie sammelte Bekleidung, Hausrat und andere Gegenstände die Aussteuer.
Mit der Truhe wurde sie bei der Hochzeit, in diesem Fall ano 1762 an die Braut bzw. das Brautpaar übergeben. Diese rituelle Form des Gabentausches und die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine versprochene Ehe waren unter anderem auch Bestandteil eines Ehevertrages. Vor allem adelige und wohlhabende Familien regelten seit dem Spätmittelalter die Ehe mit allen ihren Aspekten und Folgen in eigenen Verträgen.
Die antike Truhe wird aus meiner privaten Antiquitätensammlung verkauft.
Besichtigungen biete ich gerne gegen Angabe Ihrer Personalien an.
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Bitte keine unseriösen oder unrealistischen Angebote, ich nehme mir gerne Zeit für ernsthafte Interessenten.
Realistische Preisvorschläge nehmen wir gerne entgegen.