Mit Carousel werden Diaprojektoren bezeichnet, die mit einem Rundmagazin arbeiten. Die bekanntesten Projektoren nach diesem Funktionsprinzip stammen von Kodak. Durch die ehemals weite Verbreitung dieser Geräte etablierte sich der Begriff Carousel als generischer Markenname für Projektoren mit Rundmagazin.
Kodak-Projektoren arbeiten mit Magazinen für 80 oder 140 Kleinbild-Dias und wurden seit 1961 in Stuttgart gebaut; das Design wurde 1963 von Hans Gugelot überarbeitet. Die Produktion wurde 2004 mit der letzten Diaprojektorserie Ektapro eingestellt.[1] Die Geräte wurden mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen und Lampenleistungen gebaut; sie gelten als extrem robust und waren bis zum Aufkommen hochauflösender Flachbildschirme weit verbreitete Standardgeräte.