Künstler: Jean Tinguely (Schweiz, 1925-1991)
Titel: Chaos en couleur
Jahrgang: 1974
Format: 420 x 590 mm. (LM)
Technik: Lithographie auf Papier
Bezeichnet: Signiert und mit "E.A." bezeichnet
Auflagehöhe: Unbekannt
Zustand: Ordentlich, nicht ausgerahmt
Literatur: Die monochrome Version "Chaos No. 1" unter Inventarnummer 5508 im Musum Tinguely in Basel (online abrufbar)
Anmerkung: Es handelt es sich beim angebotenen Blatt um eine Überarbeitung der Lithographie "Chaos No. 1" von 1974 mit mehreren, farbigen Steinen. Es entstanden nur einige wenige mit "E.A." bezeichnete Blätter, resp. wurden diese Blätter aus dem Besitz des Künstlers von Ihm weiter bearbeitet. Eine effektive Edition wurde nicht ausgeführt. Der aktuelle Wissenstand geht von weniger als zehn Exemplaren aus. Gerahmt
Provenienz: Privatsammlung, Schweiz
Zu Künstler und Werk: Jean Tinguely (auch: Jeannot; * 22. Mai 1925 in Freiburg/Fribourg; 30. August 1991 in Bern; heimatberechtigt in La Roche, Pont-la-Ville und Basel, ab 1985 Ehrenbürger von Freiburg/Fribourg) war ein Schweizer Maler und Bildhauer des Nouveau Réalisme. Er gilt als einer der Hauptvertreter der kinetischen Kunst. Tinguely wurde vor allem durch seine beweglichen, maschinenähnlichen Skulpturen bekannt.
Tinguely wuchs im Basler Gundeldinger-Quartier auf und besuchte zunächst die Schulen in Basel, bevor er sich von 1941 bis 1944 als Dekorateur ausbilden liess und Kurse an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel belegte. In dieser Zeit lernte er Daniel Spoerri kennen, mit dem er an einem Theaterprojekt arbeitete.
1951 heiratete Tinguely Eva Aeppli, mit der er im darauffolgenden Jahr nach Paris zog. Kurz nachdem Tinguely 1955 in die Impasse Ronsin, nahe Constantin Brâncuis Atelier, gezogen war, lernte er Yves Klein und Niki de Saint Phalle kennen, die er 1971 in zweiter Ehe heiratete. Mit dem Eisenplastiker Bernhard Luginbühl verband ihn eine langjährige Freundschaft. Mit ihm und weiteren Künstlern sowie mit seiner Frau Niki de Saint Phalle realisierte er diverse gemeinsame Projekte. Zur Verbreitung des Werks von Tinguely trugen wesentlich die Galeristen Iris Clert in Paris und Alexander Iolas in New York bei.
Der Fixpreis versteht sich bar bei Abholung.