Hobart, Alice. T. - Das Pfauenrad - 1956
Roman
In den vergangenen Jahrzehnten haben in Mexiko zwischen der alten feudalen Gesellschaft und dem bettelarmen Volk der Mexikaner und Indianer erbitterte Kämpfe getobt. Zu den vornehmen spanischen Familien zählen auch die Navarros, deren Schicksal Alice T. Hobart in dem Roman Das Pfauenrad gestaltet hat. Starrsinn und Hochmut führen in den sozialen und politischen Kämpfen Menschen dieser Familie in Tod und Verderben. Im Mittelpunkt des Geschehens aber steht die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe. Die siebzigjährige Concha aus dem Geschlecht der Navarros, die einen jungen und liebenswerten amerikanischen Diplomaten liebt, gerät durch diese Liebe in schwere Konflikte mit ihrer Familie. Kaleidoskopartig zieht das Leben Mexikos an uns vorüber, reiche Patriarchen und arme Revolutionäre. Eine exotische Welt von naiver Heiterkeit, aber auch von ungebrochener Leidenschaften und tiefer Melancholie in einer seltsamen Mischung christlicher und heidnischer Elemente tut sich mit ihrem großen Zauber vor uns auf. A. T. Hobart hat mit diesem Roman die Welt des Fernen Ostens verlassen, um uns in ein Land zu führen, dessen Menschen und Probleme nicht weniger reizvoll und erregend sind.
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