Metate oder Mahlstein aus grau-hellbraunem Stein (evtl. Vulkanstein/Basalt?), der auf drei kurzen Beinen ruht und an dessen Vorderseite ein kunstvoll gearbeiteter Vogelkopf hervorragt. Die rechteckige, randlose Mahlfläche ist leicht konkav, während die Unterseite eine grob bearbeitete Struktur aufweist, wie sie für Gebrauchsgegenstände zum Mahlen typisch ist. Metates waren in allen alten präkolumbianischen Kulturen unverzichtbare Haushaltswerkzeuge, die in erster Linie zum Mahlen von Mais und anderen Nahrungsmitteln zu Mehl dienten. Kleinere Exemplare wie dieses dienten möglicherweise für den leichten Hausgebrauch, zur Zubereitung von Pigmenten oder Kräuterpasten oder dienten als symbolische oder rituelle Gegenstände.
Dieses gut erhaltene Artefakt ist kompakt in seiner Form und vermittelt einen Eindruck vom Alltag im alten Mittelamerika und spiegelt die essentielle Bedeutung der Maisverarbeitung in präkolumbianischen Gesellschaften wider. Es ist sehr kunstvoll verarbeitet, weist hübsche geometrische Dekorationen auf und würde sich auch gut in einer musealen Sammlung machen.
Eine Vielzahl solcher Metates stammen aus der Guanacaste-Nicoya-Zone im heutigen Costa Rica (vorwiegend 300-700 n. Chr.), andere aus dem heutigen Mexiko. Die frühesten Metates mit stilisierten Tierköpfen datieren von ca. 800 v. Chr.
Auf dem Kleber auf der Unterseite ist Folgendes markiert: "v. Fr. Nyffeler / Mexiko 1992"
Länge: 25 cm
Breite: 9 cm
Höhe: 6,5 cm
Gewicht: 940 g
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# präkolumbisch, Ritualgegenstand, Ethnologie, Kulturanthropologie, Museum