Buch 1x gelesen, in sehr gutem Zustand, nicht mehr wegzulegen, da so spannend; auch Ergänzung zum neuesten Buch, kann auch unabhängig davon gelesen werden
Beschreibung
Ein Gedenken an den verstorbenen Vater, ein Nachdenken darüber, was erben heisst, ein kämpferischer Aufruf, aus der Falle des alternativlosen Denkens und Handelns auszubrechen.
Das Erbe seines Vaters hat Lukas Bärfuss ausgeschlagen: Es waren vor allem Schulden. Geblieben ist nur eine Kiste, die der Sohn nach funfundzwanzig Jahren zum ersten Mal in Augenschein nimmt und die ihn zuruckfuhrt in seine eigene, schwierige Kindheit, in eine Jugend auf der Strasse. Die Fragen werden drängend: Was hat er geerbt von seinem abwesenden, kriminellen Vater? Wie steht es um ein auf Privatvermögen zielendes Erbrecht, das uns, obwohl kaum hundert Jahre alt, wie ein Naturgesetz vorkommt? Wie steht es um die Verantwortlichkeit jenseits der familiären Bindung, wie steht es um die Teilhabe der Nachgeborenen, deren Schicksal wir bestimmen mit dem, was wir ihnen hinterlassen, mit unserem Erbe, unserem Mull?
Antworten werden sich nicht finden lassen, solange das planende Denken vor dem Wegfall aller Selbstverständlichkeiten die Augen verschliesst, solange es sich einer Enttäuschung verweigert, die uns die wichtigen Fragen erst ermöglichen wurde: Wollen wir weiter so leben wie bisher?
Einband Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 18.10.2022
Verlag Rowohlt
Seitenzahl 96
Maße (L/B/H) 20.3/12.2/1.7 cm
Gewicht 206 g
Farbe Seidengrau
Sprache Deutsch
NP: Fr. 31.90 (galt als Mängelexemplar, da Umschlag, wenig gewellt und eingrissen (Nicht mehr sichtbar)
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