Perspektivwechsel
Positive Psychologie für Hunde ? Stärken fördern statt Schwächen bekämpfen
Maria Hense und Christina Sondermann
Jeder Hundebesitzer kennt das: Kleine Herausforderungen beeinträchtigen zeitweise das Zusammenleben. Dem einen Hund fehlt es an Nervenstärke, der andere geht jagen oder vertreibt Besucher. Dem Problem wird dann jede Menge Zeit und Energie gewidmet und es werden Trainer und Berater aufgesucht. Man optimiert den Alltag, den Umgang mit dem Hund ? und vielleicht sogar die Wohnung ? und führt ein aufwendiges problembezogenes Training durch. Und, na klar: Der Hund bessert sich! Aber: So hatten Sie sich das Leben mit Hund eigentlich nicht vorgestellt ? Höchste Zeit für einen Perspektivwechsel! Nutzen Sie die Erkenntnisse der positiven Psychologie: Anstatt sich ausschließlich auf die Schwächen zu konzentrieren, bauen Sie die Stärken Ihres Hundes aus! Was kann er gut ? und weswegen macht es Ihnen Freude, mit ihm zusammen zu sein?