Pfeiffer, August. Antimelancholicus, oder Melancholey-Vertreiber: Welcher denen Candidatis Ministerii und angehenden Predigern Promtuarium Consolationum, eine volle Vorraths-Kammer allerhand Trostes in allen leiblichen und geistlichen Anliegen... allen rechtschaffenen Christen aber Antidotum Tentationum, ein bewährtes Mittel wider alle vorfallende Anfechtung/ an die Hand giebt. Mit einem dreyfachen Register. Zum dritten mahl wieder auffgelegt. 2 Teile in 1 Band. Mit gestochenem Frontispiz und gestochenem Titel. Leipzig, Gleditsch, 1685. 17,5 x 10 cm. [16] Bll., 566 S., [1] Bl., 725 S., [17] Bll. Halbkalbsleder des 19. Jahrhunderts. - VD17 23:736044Q - vgl. Seebass/Edelmann 738 - Goedeke III, 267, 28 - Hayn/G. VI, 164-65 - Jantz 1980 (andere Ausgaben). - Dritte Ausgabe, dieser erstmals 1684 erschienenen Erbauungsschrift. "In diesem, seinem wohl am meisten gelesenen Werke spricht er zu einem grosseren Publikum nicht ohne psychologischen Scharfblick und manchmal sogar mit einem Anflug von Humor. Zahlreiche volkstumliche Reimspruche sind eingeflochten." (Seebass/Edelm.) - Der aus dem Lauenburgischen stammende Theologe und Orientalist August Pfeiffer (1640-1698) lehrte unter anderem als Professor in Leipzig und Wittenberg und war zuletzt Superintendent in Lübeck. Als Verfasser zahlreicher theologischer Schriften hatte er z. B. einen nicht unwesentlichen Einfluss auf Johann Sebastian Bach, in dessen privater Bibliothek sich seine Werke fanden. - "in diesem, seinem wohl am meisten gelesenen Werke spricht er zu einem grösseren Publikum nicht ohne psychologischen Scharfblick und manchmal sogar mit einem Anflug von Humor. Zahlreiche humorvolle volkstümliche Reimsprüche sind eingeflochten." (H.d.B.). - Leicht berieben und beschabt; vorderes Innengelenk angeplatzt. Leicht gebräunt, stellenweise etwas feuchtrandig und stockfleckig. Vorsätze und Frontispiz etwas wurmstichig (ohne Darstellungsverlust). Titel mit winzigem Papierausriss unten (minimaler Textverlust).