"Ungern" zu verkaufen wegen zu vielen Verstärker (~klangliche Redundanz): Ein professionel modifizierter und gewarteter Mesa LoneStar 100/50/10 Watt Head.
History des Amps: Es war der Amp eines in der Schweiz bekannten Gitaristen aus dem Glarnerland (wenn ich mich richtig erinnere - dessen Techniker hat mir den Amp via Ricardo verkauft. Ich kannte den Gitaristen nicht, aber ich kenne ja nicht alle). Der besagte Techniker, hat den Amp von einem Combo in ein Head verbaut. Ich habe das Gefühl, es ist ein "Zilla Cabs" Gehäuse (anhand Bilder im Internet bzw. youTube) - aber ich weiss es nicht.
Gut, diesen Winter/Frühling war der Amp beim offiziellen Deutsch-CH Mesa Techniker/Repairman. Er hat dem Amp allgem. überprüft und Potis und Jack-Anschlüsse gereinigt. AUCH hat er auf meinen Wunsch je Kanal ein 3-Weg Switch eingebaut (analog wie bei div. Synergy Modules, z.B. T-DLX), um die bestehende Brightness zu ergänzen/erweitern:
>>Mittestellung Schalter: Keine Impact, der "kleine" eingebaute/originale Bright Cap macht sein Dienst; Also es bleibt bei der Originalschaltung.
>>Schalter oben: Ein zusätzlicher Capacitor (Kondenser) wird parallel zum originalen geschalten (Capacitor addieren sich bei Parallel-Schaltung, anders als Widerstände); Dadurch wird der totale BrightCap grösser d.h. mehr Brightness. Effekt: Es ist als ob man eine Wolldecke von den Speakern nimmt (siehe unten mehr). Hier hat man quasi "nur" mehr Schimmer über den Treble-Tönen. Man kann (was ich tue) dadurch Treble etwas runternehmen - der Amp wird wärmer/weniger hart, hat aber durch Bright mehr Schimmer und einen grösseren "Range" Frequenzmässig (gegen oben).
>>Schalter unten: Ein anderer, grösserer Capacitor wird parallel zum originalen geschalten. Hier reicht dann das Anheben bis in die Hoch-Mitten hinein (natürlich nimmt der Effekt gegen tiefere Frequenzen graduell ab - also wie immer/normal). Ist halt einfach mehr ... man kann wieder mit Treble oder Middle oder Thick/Thicker spielen - oder mit mehr oder weniger Gain (bei Mesa wird es ja "warm/fett" wenn man das Gain jenseits ca. 6 dreht - je nach Inputstärke halt).
Kurz: Der Amp hat einen viel grösseren Range gegen oben; Generell hat man mehr Regelmöglichkeiten weil man Treble und Presence nicht mehr als "Brightness" missbrauchen muss. Wer mit Dist/Overdrive Pedals einfahren will, mag wahrscheinlich eher die Mitte- sprich Werkstellung (analog denjenigen die beim Vintage Fendern oder Marshall JTM/Plexis die Bright Caps rausreissen ...) - was wie gesagt, immer noch genau gleich (unverändert geht).
PS: Die Schalter dazu sind unbeschriftet zwischen Gain und Treble Pot (siehe Bilder). Bright Cap-Schalter ist beim oberen Kanal (wo sonst) zwischen in- und out des Gain Potis (wie das so ist). Im zweiten Kanal ist es über dem Drive(!). Wer also den Drive-Stage nicht einschaltet, hat "nur" Gain in der normal/original Schaltung.
Weiter: Der Federhall-Tank ist nur "reingelegt". Kann man auf dem Boden verleimen wenn man will. Vorher war der Tank "dick" eingepackt, so dass meines Erachtens viel Volumen (Stichwort Kühlung) eingenommen wurde; So ist es schlanker - und man kann den Tank ganz entfernen (Ausstecken und rausziehen) wenn man nur FX-Reverb nutzt.
Und: Da ich die Rectifier Tube nie gebraucht habe - die aber zum heizen Strom frisst und Hitze erzeugt, habe ich sie mit einem Dioden Rectivier (offizielels Zubehör z.B. von TubeAmp Doctor - setzt man im Röhren Sockel ein anstelle der Röhre); Röhe funktioniert noch und wird mitgegeben.
Kann Bar oder mit Twint beim Abholen bezahlt werden.
Der Amp kann sehr gerne vor Ort besichtigt und getestet werden! Nehmt dies wahr - ich möchte nicht dass ihr die "Katze im Sack" kauft (da modifiziert).
Und falls der Amp nicht gewollt wird, ist das nur ein guter Grund für mich ihn zu behalten ...