Die Kuba, eine Konföderation von 18 ethnischen Gruppen, haben über 20 verschiedene Maskendesigns, aber heute konzentrieren wir uns auf die drei ?königlichen? Masken, die wirklich besonders und geschichtsträchtig sind.
?Mwaash amboy? ist der erste in unserem königlichen Trio und repräsentiert den mythischen König und Gründer des Stammes.
Als nächstes kommt ?Ngaady amwaash?, der seine Schwester und gleichzeitige Ehefrau darstellt und der Geschichte eine Ebene an Komplexität und Intrige verleiht.
Und schließlich haben wir noch die ?Bwoom?-Maske, die den neidischen Bruder des Königs symbolisiert
?Mwaash amboy?, sowohl für die königliche Ehre als auch für seine Frau.
Diese Masken dienen als Hauptfiguren in großen dramatischen Tanzspektakeln, die sich um den Ursprungsmythos des Stammes drehen und Macht, Liebe und Widerstand in einer faszinierenden Darbietung vermischen.
Heute präsentieren wir eine atemberaubende große Helmmaske, die ?Bwoom?, den trotzigen und rebellischen Bruder, darstellt. Dieses aus einem einzigen Stück hellem Holz geschnitzte und schwarz gefärbte Meisterwerk verfügt über gehämmertes Kupfer, das Mund, Nase und Wangen bedeckt.
Die Maske ist mit leuchtend roten, schwarzen und weißen Perlen umrandet, die einen auffälligen Kontrast schaffen. Kaurimuscheln und gelbe und schwarze Perlen unterteilen die Stirn in verschiedene Sektoren, die jeweils mit mehrfarbigen Perlen verziert sind, die in typischen geometrischen Symbolen der Bakuba angeordnet sind. Die obere Klappe aus Bast verleiht dem Tanz Bewegung und Rhythmus und macht ihn zu einem wahren Augenspektakel.
Was wirklich faszinierend ist, ist, dass diese Maske keinen traditionellen ?Mund? oder ?Augenschlitze? hat, durch die der Tänzer blicken kann. Stattdessen trägt der Tänzer die Maske schräg auf dem Kopf und blickt durch die großen ausgeschnittenen Nasenöffnungen, was der Aufführung ein geheimnisvolles und verlockendes Element verleiht.