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Jaguar MK2 3.8 Automat 1963 Veteran Fiva-Pass
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Oberwil BL, 4104, Hier 16:39

Jaguar MK2 3.8 Automat 1963 Veteran Fiva-Pass

Das Fahrzeug wurde komplett restauriert. Restaurationsdossier vorhanden. 4 neue Reifen wurden am 17.5.2025 (seither nur ca. 100Km gefahren) montiert. Es wurden 4714 Jaguar MK2 3.8 Linkslenker-Fahrzeuge mit Automatikgetriebe gebaut. Experten gehen davon aus, dass nur 15-20% heute noch fahrbereit sind, d.h. dass es heute lediglich weltweit nur 707-942 fahrbereite Fahrzeuge gibt. Der MK2 Automat ist somit eine echte Rarität. Er war das schnellste Serienfahrzeug seiner Zeit und erlangte Kultstatus, sowohl in der britischen Unterwelt als auch bei der Polizei. Der Jaguar Mark 2 ist eine mittelgrosse Luxus-Sportlimousine, die von 1959 bis 1967 von Jaguar in Coventry, England, gebaut wurde. Er verkörperte Sir William Lyons' berühmte Maxime von «Grace, Pace and Space» Anmut, Tempo und Raum. Diese Leitlinie definierte die Marke für Jahrzehnte. Das Konzept zielte darauf ab, die scheinbar unvereinbaren Merkmale eines Sportwagens und einer komfortablen Reiselimousine zu verschmelzen. Der Mark 2 war eine brillante Manifestation dieses Ideals, mit einer wunderschönen Karosserie, bemerkenswerter Leistung und ausreichend Platz. Die Mark 2 Serie wurde von 1959 bis 1967 gebaut und war mit über 83.000 produzierten Einheiten das bis dahin erfolgreichste Modell von Jaguar. Die meistverkaufte Version war mit 30.141 produzierten Einheiten die 3.8-Liter-Version, gefolgt vom 3.4-Liter. Ein bahnbrechendes Merkmal für eine viertürige Limousine war die serienmässige Ausstattung mit Vierrad-Scheibenbremsen, eine direkte Anwendung von Jaguars Motorsport-Erfahrung. Obwohl alle Mark-2-Modelle die gleiche Karosserie teilten, bot jede Motorvariante ein einzigartiges Fahrerlebnis. Der 3.8-Liter wurde weithin als das ultimative Topmodell angesehen und lieferte eine atemberaubende Beschleunigung. Aufgrund seiner einzigartigen Kombination aus Leistung und Praktikabilität erlangte der Mark 2 einen unrühmlichen Ruf in der britischen Unterwelt. Er war das schnellste viertürige Serienfahrzeug seiner Zeit und konnte in 8.5 Sekunden von 0 auf 60 mph (96,5 km/h) beschleunigen. Hier die neutrale Schätzung einer KI: Ein restaurierter Jaguar MK2 3.8 Automatik (Linkslenker) von 1963 mit Schweizer Veteranenstatus, lückenloser Fotodokumentation und einem FIVA-Pass der Klassifizierung A3 hat in der Schweiz einen realistischen Marktwert zwischen CHF 45'000 und CHF 65'000. Bei Spitzenrestaurierungen bekannter Fachbetriebe können Liebhaberpreise bis zu CHF 80'000 erzielt werden. Modell & Motorisierung (Top-Spezifikation): Der 3.8-Liter-Motor ist die begehrteste Triebwerkvariante des MK2. Werksseitige Linkslenker (LHD) erzielen auf dem europäischen Festland und in der Schweiz deutlich höhere Preise als umgebaute Modelle oder Rechtslenker (RHD). Getriebe-Einfluss (Automatik): Das Automatikgetriebe mindert den Wert im Vergleich zur sportlichen 4-Gang-Handschaltung mit Overdrive leicht (Abschlag von ca. 1015 %), da Sammler oft das manuelle Schalten bevorzugen. FIVA-Pass Note A3 (Restauriert / authentisch): A (Authentisch): Das Fahrzeug entspricht der Originalspezifikation ohne tiefgreifende, neuzeitliche Modifikationen. 3 (Restauriert): Es handelt sich um ein komplett restauriertes Auto, das vor längerer oder kürzerer Zeit zerlegt und neu aufgebaut wurde. Kleinere Abnutzungen oder charmante Patina im Innenraum sind gemäss Klasse 3 erlaubt und oft sogar wertstabilisierender als klinisch sterile "Überrestaurierungen". Dokumentation & Schweizer Status: Die Fotodokumentation der Restauration sichert den Wert nach oben ab. Der eingetragene Code 180 (Veteranenstatus) beim Schweizer Strassenverkehrsamt beweist den exzellenten, originalen Zustand und spart dem Besitzer Steuern sowie strenge Prüfungsintervalle (nur alle 6 Jahre MFK).
55 000.-
Oberwil BL, 4104, 12.08.2026

4 Lithographien von Marco Richterich - Epreuves d'artiste

Seltene Epreuves d'Artiste: 4 zusammenpassende und neuwertige Lithographien (Paysages de Provence) von Marco Richterich signiert inkl. vergoldete Rahmen mit Glas. Preis für das komplettes Set. BxH 64x54cm Eine épreuve d'artiste (französisch für Künstlerabzug), oft mit E.A. oder im Englischen mit A.P. (Artists Proof) abgekürzt, bezeichnet in der Druckgrafik (z. B. Lithografie, Radierung oder Siebdruck) jene Abzüge, die ausserhalb der regulär nummerierten Auflage für den persönlichen Gebrauch des Künstlers bestimmt sind. Da sie seltener sind als die reguläre Edition und oft eine besonders hohe Druckqualität aufweisen (da die Platte noch frisch ist), sind sie bei Sammlern sehr begehrt und oft wertvoller als normale Abzüge. Ursprünglich dienten diese Abzüge dem Künstler dazu, die Qualität der Druckplatte oder des Steins zu prüfen, bevor die Hauptauflage gedruckt wurde. Die Anzahl der E.A.-Abzüge ist meist streng begrenzt und macht in der Regel etwa 10 bis 20 % der Gesamtauflage aus. Anstelle einer Nummerierung wie 1/100 werden diese Blätter handschriftlich mit E.A. oder épreuve d'artiste signiert. Oft wird auch eine römische Nummerierung (z. B. E.A. II/X) verwendet. Marco Richterich (bürgerlich Marc-André Richterich; * 19. April 1929 in Saint-Imier; 11. Mai 1997 in Basel) war ein Schweizer Maler, Lithograf und Zeichner. Richterich verbrachte seine Kindheit in Saint-Imier und studierte danach angewandte Kunst am Kantonalen Technikum in Biel (heute: Berner Fachhochschule Technik und Informatik) und absolvierte eine Lehre als Zeichner-Lithograf. 1952 liess er sich im französischen Saint-Rémy-de-Provence nieder und realisierte ab dann zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. 1954 und 1955 erhielt er jeweils ein Stipendium der Eidgenössischen Kunstkommission. Ab 1958 wirkte und lebte er auch in Basel, wo er 1997 verstarb. Seine Bilder sind heute in öffentlichen Kunstsammlungen in Basel, Biel und Lausanne sowie in verschiedenen Privatsammlungen verteilt. Richterichs Werk umfassen häufig Aktporträts sowie Städtebilder, die von seinen vielen Reisen durch Mitteleuropa zeugen. Charakteristisches Wiedererkennungsmerkmal seiner Bilder ist eine rau gezeichnete Sonne resp. Mond. Weitere Werke sind u. a. ein Mosaik für die Schule Gwatt (Thun) sowie sechs glasgemalte Kirchenfenster für die christkatholische Kirche in Biel. Die Bilder müssen in Oberwil (BL) abgeholt werden.
600.-