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Theater Mephisto Gemälde 30er / 40er Jahre
4
Beinwil am See, 5712, 01.10.2026

Theater Mephisto Gemälde 30er / 40er Jahre

Ein sehr anziehendes, schönes, etwas spezielles Gemälde des deutschen Malers Jean Möhren. In Top Zustand! Vermutlich 30er / 40er Jahre. Es zeigt den sehr verschmitzten Blick der historischen Figur Mephisto (Mephistopheles) aus der 'Faust Saga' von Johann Wolfgang von Goethe. Er wird oft auch als der Teufel bezeichnet, jedoch wird Mephisto inzw. eher mit dem Theater und der Theaterwelt in Verbindung gebracht. Ein Gemälde, dass uns zeigt, dass die Verführung täglich überall lauert und dieser geniale Blick scheint zu sagen: 'Siehst du? Ich hab's dir doch gesagt!' Smile... Ein Gemälde für LiebhaberInnen der gehobenen Literatur, des Theaters, der Verführung, Krative, besondere Persönlichkeiten mit einer Abneigung gegen '0815' Einrichtungen, Bibliotheken, Büchershops usw. MASSE ÖL auf Leinwand Rahmen 55,5 × 63,3 cm Gemälde 42 × 54 cm Lichtmass 36,5 × 44,5 cm Tiefe ca. 7,5 cm U.re. signiert mit 'Dr. J. Möhren' Das Werk wurde mit einem absolut grandiosen, gebrauchten Vintage Rahmen voller Original Patina versehen, der das Rot der Kleidung im Rahmen weiterführt! Das Gemälde kann sehr gerne versandt (plus 32.-) oder natürlich auch persönlich geprüft und abgeholt werden. INFOS JEAN MÖHREN (* 6. Juli 1876 in Elberfeld als Johann Peter Möhren; + 26. Januar 1954 in Köln-Lindenthal) war ein deutscher Landschafts- und Vedutenmaler. Möhren lebte in München. Eine Ausbildung erhielt er dort bei Angelo Jank. Eine Ausstellung seiner Werke wurde letztmals 1954 erwähnt. Nur wenig ist über ihn bekannt. Einige ordnen ihn der Düsseldorfer Malerschule zu. Mephistopheles (kurz MEPHISTO) ist der Name des oder eines Teufels im Fauststoff. Es handelt sich um einen dienstbaren Geist, der um Beistand angerufen oder als Paredros (spiritus familiaris) magisch herbeigezwungen wurde. Johann Georg Faust, auch Georg Faust (* wahrscheinlich um 1480 in Knittlingen, in verschiedenen Quellen werden auch Simmern, Roda und Salzwedel genannt; + um 1541 in oder bei Staufen im Breisgau, war ein wandernder Wunderheiler, Alchemist, Magier, Astrologe und Wahrsager. Sein Leben gilt als historische Vorlage des Fauststoffes. In den Sagen um die historische Person Johann Georg Faust ist Mephistopheles ein Teufel, der mit Faust einen Teufelspakt eingeht: Mephisto verpflichtet sich, Faust solange zu dienen, bis er einen ganz bestimmten Satz sagt, bzw. bis der ausgehandelte Zeitabschnitt abgelaufen ist. Erst dann tauschen sie die Rollen und Faust ist dem Teufel verpflichtet. Dabei ist der Teufel eine relativ undefinierte Gestalt ohne eigene Persönlichkeit, er dient nur als Erklärung für Fausts Zauberkünste. In allen Zeugnissen über Faust, die zu seinen Lebzeiten niedergeschrieben wurden, erscheint er immer mit dem Vornamen Georg oder Jörg. Von einem Johann Faust wird erst mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem Tod geschrieben, weil er selbst wohl den häufig verwendeten ersten Vornamen Johann aussparte. Aus Berichten über Faust entstand in Verbindung mit älteren Magiergeschichten der in vielen literarischen und musikalischen Werken verarbeitete Fauststoff.
900.-
Beinwil am See, 5712, 01.10.2026

Expressionistisches Meisterwerk von Nikolaus Pessler, Graz

Sehr ironisches, sarkastisches und sehr, sehr 'böses' Portrait eines Mannes der Geschichte, über den ich jetzt nicht zuviele Worte, wenn überhaupt, verlieren möchte. Jeder kennt ihn, genauso das Accessoire, das er auf seinem Kopf trägt! Es zeigt 'AH', als Karikatur seiner selbst, indem er diese Mickey Mouse Ohren trägt, im Hintergrund der Eiffelturm in Paris. Er wäre heutzutage bestimmt eine sehr gruselige 'Attraktion' in schauerlichen Halloween-Kulissen im Eurodisney. Dass es damals, als dieser 'Monsieur' meinte, er könne und dürfe Paris besetzen, ja bekanntermassen noch nicht gab! Das Kunstwerk stammt vom bekannten österreichischen Künstler Nikolaus Pessler, genannt 'Pessi', geb. 1965. Sein sehr expressionistischer und genialer Stil erinnert an die berühmtesten Expressionisten, von Ernst Ludwig, Kirchner, über Heckel, Pechstein, Oskar Kokoschka, Chaim Soutine usw. bis hin zu den Neo-Expressionisten und Streetart-Künstlern unserer Zeit. Aber das Tüpfelchen auf dem 'i' ist sein rabenschwarzer Humor! Ihn zu erklären bedarf keiner Worte! MASSE Acryl auf Leinwand 80 × 100 × 1,5 cm Unten rechts signiert und datiert 'Pessi 96' Das Gemälde befindet sich in einem absoluten TOP-Zustand, einzig ein kleines, völlig unsichtbares 'Risslein' könnte als Mini-Mini-Makel bezeichnet werden. Ein Streetart-, Expressionisten-Kunstwerk für 'anders denkende, mutige, offene und humorvolle Persönlichkeiten mit einem Sinn für den 'Schwarzen Humor', 'Monty Python'-like'! Smile... Kein Versand, nur pers. Abholung möglich! INFOS NIKOLAUS PESSLER ('Pessi'), Jg. 1965, besuchte die Grafische in Graz und anschliessend die Höhere Grafische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Seitdem ist er als selbstständiger Grafiker in Graz tätig. Er ist Mitglied der Grazer Sezession und präsentiert dort manchmal ein, zwei Bilder bei Gemeinschaftsausstellungen. Was viel zu wenig ist, denn längst wäre eine große Personale fällig, wo einmal die ganze Wucht seines Euvres sichtbar wird. Aber Pessler redet wenig, steht meist Abseits und macht überhaupt kein Aufsehen von sich, was hemdsärmeliger Ausbreitung im Kulturbetrieb naturgemäss nicht entgegenkommt. Lassen wir uns aber nicht täuschen von Pesslers Themen. Was als Sujet nämlich sofort kompakt vorm Betrachter steht, das offenbart erst bei näherem Hinschauen das ausserordentliche Talent des malerischen Vortrags. Es gibt kaum einen Maler, bei dessen Menschenbildern einem sofort klar ist: Ein Mensch ist einer, der sich der Welt entgegenstellt. Und es ist keine angenehme Welt, in der sich Pesslers Figuren behaupten müssen; ja es scheint sich bei diesen Schauplätzen, wenn schon nicht um die Hölle, so doch um die bösartige Essenz dieser Welt zu handeln. Kaum ein Massenmörder, der da nicht auftaucht, und kein Tatort, der da ausgespart bleibt. Ein brutaler Spin-off der Weltgeschichte, der bis in die Zeiten von Dschingis Khan zurückreicht. In diesen Bildern verclustern sich Geschichte, Politik, Krieg, Unterhaltungsindustrie und Kunstmarkt zu exemplarisch verdichteten Szenarien aus Malerei und Zeichentrick. Da sieht man Charles Darwin neben dem ausgeleierten Zivilisations- und Kulturfurnier der männlichen Feinripp-Unterhose, ebenso auch Adolf Hitler, dessen HJ-Buben durch Dutzendlingsklone des naiven, knallroten Seesterns Patrick aus der Serie 'Sponge Bob' ersetzt wurden. Pessler bevorzugt meist den radikalen Hell-Dunkel-Kontrast und bietet so dem Auge des Betrachters wenig Wellnessprogramm, denn Farbe ist in diesen Bildern seltener notwendig und wird durch ihren sparsamen Einsatz auch immer tatsächlich wirksamer Bedeutungsträger. Ironie, Sarkasmus, ja Boshaftigkeit scheinen Pesslers erste Reaktionsformen auf die Realität zu sein, und höllischen Spass scheint es ihm zu bereiten, für prominente Gesichtszüge immer wieder neue Weichen zu stellen und Entgleisungen vorzunehmen. Erwin Michenthaler
3 000.-
Beinwil am See, 5712, 29.09.2026

Riesige Pop Art Comic Figur, Girl mit Blumenkleid

Sehr originelle, riesige Pop Art Figur, die ursprünglich in einem modernen, englischen Kleidergeschäft als Deko oben an der Decke schwebte. Der Schwerpunkt des Objekts liegt oben im Kopf. Die Figur soll eine Art Werbefigur (Kleidermarke?) sein, habe jedoch leider keine weiteren Infos dazu gefunden. Am ehsten entspricht sie einem Carakter der Cartoon Network Serie 'The Powerpuff Girls', jedoch nicht zu 100%. So oder so ist die Figur einmalig, originell, ein Eyecatcher für jedes Loft, Schaufenster, (Cupcake) Café, Deko für Läden (Fashion oder Blumen), Fasnachtswagen u.v.m. Auch für Fotosujets (Selfies) eignet sie sich hervorragend! Durch ihre Grösse und das Gewicht eignet sie sich nicht für alles, am besten kommt sie in einem einzelnen Sessel zur Geltung, natürlich könnte man sie auch wieder an eine Decke hängen (die ursprüngliche Halterung befindet sich oben am Kopf), weiss jedoch nicht genau, wie sie an der Halterung befestigt war. MASSE Höhe ca.134cm Breite ca. 88cm Tiefe ca. 98cm Gewicht geschätzte 10-12kg Das Flowergirl mit ihren schwarzen Haaren, riesigen blauen Augen, in ihrem kurzen, pinken Blumenkleid, den goldenen Glitzerstrümpfen und den schwarzen Boots, befindet sich in einem gebrauchten Fundzustand, mit einzelnen Farbabplatzungen, leichten Bestossungen und Defekten, die jedoch in keinster Weise ihrer Schönheit schaden! Wunderschöne Patina! Die lustige Comic Pop Art Figur darf sehr gerne persönlich bewundert, geprüft und abgeholt werden. KEIN Versand möglich! INFOS POP ART (auch Pop-Art) ist eine Kunstrichtung, vor allem in der Malerei und Skulptur, die Mitte der 1950er Jahre unabhängig voneinander in Grossbritannien und den USA entstand, und in den 1960er Jahren zu einer vorherrschenden künstlerischen Ausdrucksform Nordamerikas und Euroas wurde. Die Motive sind häufig der Alltagskultur, der Welt des Konsums, den Massenmedien und der Werbung entnommen, wobei die Darstellung in fotorealistischer und meist überdimensionierter Abbildung erfolgt. Pop Art steht abgekürzt für 'popular art' (engl. 'popular' = beliebt, volkstümlich) -die Bezeichnung wird dem englischen Kunstkritiker Lawrence Alloway zugeschrieben - wird häufig als Reaktion auf die betont intellektuelle abstrakte Kunst charakterisiert und wendet sich dem Trivialen zu. Der Popkünstler fordert die absolute Realität, das heißt, dass alle Elemente rein, klar definierbare Gegenstands-Elemente sein müssen. Die Formen werden bei einigen Künstlern wie in Comic-Heften mit schwarzen Linien umrandet (Outlines). Oft sind die dargestellten Gegenstände wie in einem Plakat ohne Tiefe, also flächig gestaltet. Die Farben sind immer klar, es werden meistens nur die unbunten und Primärfarben angewendet.
1 300.-
Beinwil am See, 5712, 25.09.2026

Musealer Koloman Moser Kronleuchter, um 1900, Wien

Es ist mir eine ausserordentliche Freude, euch einen äusserst raren, fast musealen Jugendstil-Kronleuchter des berühmten Wiener Designers und Künstlers Koloman Moser anbieten zu können. Er entstammt seiner Serie 'Meteor', die er 1899 präsentierte. Die 'Meteor' Serie hatte das kunstvoll geblasene, nach innen gewölbte Glas zur Grundlage. Dieses Glas entstand nach seinen Entwürfen und Ideen. Das spezielle am Kolo Moser Kronleuchter sind natürlich die 4 opalisierenden Glaskugeln, die durch die vielen, unterschiedlich grossen 'Bubbles', einen äusserst überraschenden Effekt erzeugen. Die normalen(!) Glühbirnen erscheinen komplett deformiert, man wähnt sich in einem psychadelischen 'Rausch' oder durch Absinth hervorgerufene 'Tagträume'!?! Smile... Im nicht beleuchteten Zustand wirken die Glaskugeln wie Opale oder Mondsteine! Man 'spührt' förmlich die Geschichte hinter diesem musealen Kronleuchter, wähnt sich zurückversetzt ins 'alte' Wien, in die prunkvollen und weltberühmten Kaffeehäuser Wiens! MASSE Kolomon Moser Kronleuchter aus der 'METEOR' Serie Wien, 1899/1900 Ø ca. 40 cm Ø der Glaskugeln ca. 14 cm Glasdicke 3 mm Höhe 51 cm (kann mit einer Kette problemlos auf jede gewünschte Höhe angepasst werden) Der Kronleuchter befindet sich in einem absolut fantastischen Originalzustand, inkl. der originalen Porzellanfassungen, neu verkabelt und aufhängefertig! Infolge der Seltenheit und Fragilität kein Versand, nur persönliche Abholung! INFO Kolo (Koloman) Moser, * 30. März 1868 Wien, + 18. Oktober 1918 Wien Koloman Moser gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Wiener Jugendstils. Er wuchs am Wiener Theresianum auf, wo sein Vater als Verwalter tätig war. Gemäss dem Wunsch der Eltern wurde er zum Kaufmann ausgebildet, besuchte jedoch ohne deren Wissen Zeichenkurse. Er studierte danach an der Akademie der Bildenden Künste und an der Kunstgewerbeschule des 'Museum für Kunst und Industrie' in Wien. Nach Abschluss des Studiums begann die fruchtbare Zusammenarbeit mit Architekten und Künstlern wie Josef Maria Olbrich, Josef Hoffmann und Gustav Klimt. 1897 gehörte Koloman Moser zu den Mitbegründern der 'Wiener Secession'. Die Vignette für den Briefkopf der Vereinigung geht auf seinen Entwurf zurück. Zudem entwarf er den Fassadenschmuck des Secessionsgebäudes in Form stilisierter Eulen, Bäume und den Fries der Kranzträgerinnen sowie das figurale Glasfenster in der Eingangshalle. 1903 Mitbegründer der 'Wiener Werkstätte', zusammen mit Josef Hoffmann und Fritz Wärndorfer. Moser entwarf unzählige kunstgewerbliche Gegenstände (Glas-, Porzellan- und Metallarbeiten), Möbel und ganze Innenraumgestaltungen, Mode, Bühnenbilder, Kostüme, Stoffe, Glasfenster, Glasmosaike und Schmuck. Grafisch arbeitete Moser an Plakaten, Buchillustrationen, Bucheinbänden, Briefmarken, Banknoten und lieferte Beiträge für die von der 'Wiener Secession' herausgegebene Zeitschrift 'Ver Sacrum'. Ausserdem entwarf Moser den Hochaltar und die Glasfenster für die von Otto Wagner erbaute Kirche Am Steinhof (1904/1905). Neben dem Kunstgewerbe widmete sich Kolo Moser der Malerei, wobei seine zunächst von den Impressionisten geprägte Malerei in seinen späteren Schaffensjahren ganz unter dem Eindruck Ferdinand Hodlers stand. Ab 1899 Lehrer, ab 1900 Professor an der Wiener Kunstgewerbeschule, gehörte Moser zu den bedeutendsten Vertretern der Kunst der Ersten Wiener Moderne. Die Wiener Werkstätte und ihre Vertreter entwickelten die Idee des Gesamtkunstwerks weiter, die Trennung zwischen Gebrauchskunst und den Künsten sollte aufgelöst werden. Es ging Moser um die Einheit aller Kunstbereiche und darum, die Kunst in den Alltag zu integrieren. Wichtig war ihm zudem die Rückbesinnung auf qualitätvolles Handwerk. Seine künstlerischen Arbeiten in den drei Bereichen Malerei, Grafik und Design sind in vielen bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
1 900.-
Beinwil am See, 5712, 25.09.2026

Sehr seltene Schweizer Original CHECKAMT Holztruhe, Vintage

Alte, kleine Original(!) Checkamt / Postcheckamt Truhe aus Zürich. Ab wann die Post diese Art Truhen einführte und verwendete, weiss ich leider nicht. Aber ab wann sie bestimmt 'aussortiert' wurden, könnte die Info am Schluss belegen!? Denn nach diesem Datum -oder bald darauf- wurden mit Sicherheit modernere, zeitgemässere und sicherere Kisten verwendet! Sie ist in einem altersbedingten, aber guten Zustand mit wunderschöner Patina und garantiert sehr, sehr selten, bis fast gar nicht mehr zu finden! Das besondere an der Truhe ist, das eine identische (oder mehrere) beim Jahrhundert Postraub, am Montag, 1. Sept. 1997, in der Fraumünster Post in Zürich, noch im ausgebrannten Wagen der (Gentleman)Diebe gefunden wurden! Ein Expl. einer Original-Truhe vom Postraub, die ihn 'überlebt' hat, befindet sich heute im Lager des Berner 'Museum für Kommunikation' in Schwarzenburg im Kanton Bern! Siehe Foto 5 mit besagter Original (verkohlter) Postraub Kiste von 1997! Die hier angebotene Kiste stammt jedoch (leider) nicht aus dem Postraub, deshalb sind auch die bis heute immer noch fehlenden und verschwundenen 20 Millionen nicht drin! Ich schwööör!!! Sorry! Smile... (auf der Rückseite ist auch noch das Wort 'Zürich' gebrandmarkt, sieht man jetzt auf den Fotos nicht) Aber als optisches Highlight und 'Objekt mit Geschichte' kann diese identische und originale Truhe allemal dienen! Für Fans von besonderen, kuriosen und skurrilen Objekten und Interieur ein 'Muss'! Oder als Kunstobjekt? Oder für Fans der Netflix Super-Serie 'Haus des Geldes'? Siehe dazu noch unter 'alle Angebote' meine etwas 'crazy Idee', 3 Objekte zu einer 'Haus des Geldes Installation' zusammenzufügen! Nämlich das antike Weingestell (als Tresor, 'leider' inzw. verkauft), das Gemälde der 'Dali-Maske' an der Rückwand befestigt, damit es aussieht, wie wenn jemand der Bande in den 'Tresor' schaut und zu guter letzt: die Kiste auf das Weingestell! Et voilà: ein 'Haus des Geldes-Schrein'!!! Smile... Masse Breite 58cm Höhe 33cm Tiefe 45,5cm Die Truhe kann sehr gerne persönlich besichtigt, fotografiert, bewundert, gekauft und mitgenommen werden. Kein Versand! INFO 1. September 1997, Fraumünsterpost in Zürich: Fünf junge Männer fahren in einem Lieferwagen in den Innenhof der Post und erbeuten in nur vier Minuten 53 Millionen Schweizer Franken. Zürich, 1. September 1997, 10.30 Uhr: Im Innenhof der Fraumünsterpost stehen mehr als 70 Millionen Franken zum Transport in die Nationalbank bereit. Fünf junge Männer wissen davon durch einen weiteren Komplizen, einen Aushilfsmitarbeiter der Post. Sie fahren in einem gestohlenen Lieferwagen zur Fraumünsterpost. Das Auto ist als Servicewagen der Telecom getarnt. Die Räuber erbeuten innerhalb von vier Minuten 53 Millionen Franken, indem sie 5 Kisten (von 7) mit dem Geld in ihr Auto laden ? zwei Kisten müssen sie stehen lassen, weil der Kofferraum zu klein ist. Die Beute ist somit grösser als die des legendären engl. Posträubers Ronald 'Ronnie' Biggs und seiner Bande im Jahre 1963 in England! Deren Postraub wurde mehrmals verfilmt und galt bis zum Fraumünster Postraub als unbestrittener und berühmtester 'Jahrhundert Postraub'! Zunächst bringt die sofort eingeleitete Grossfahndung kein Resultat. Später zeigt sich aber, dass die Posträuber stümperhaft vorgegangen sind und diverse Spuren hinterlassen haben. Nach und nach werden sie alle gefasst, der letzte 1998 in Miami. Sie waren alle geständig und verbüssten Haftstrafen in der Grössenordnung von fünf Jahren.
333.-
Beinwil am See, 5712, 23.09.2026

Ultrararer 'Trumpf-Indikator', England, zw. 1890 und 1920

'Katzenschwanz-Zähler' aus England, zw. 1890 und 1920, von Hand gefertigtes Unikat! Dieses Volkskunststück wurde verwendet, um die Anzahl der im Spiel '500' erlaubten Stiche und Trümpfe zu verfolgen. '500' war ein von 'Euchre' abgeleitetes Kartenspiel, das bis in die 1920er Jahre in den USA und England sehr beliebt war. Dieses Stück ist an sich schon ein Wortspiel, da der Deal einer Hand zu dieser Zeit als 'Kätzchen' bekannt war. Der Schwanz der Katze bewegt sich auf und ab, um die Trumpffarbe anzuzeigen. '500' oder 'Five Hundred' ist ein Stichspiel mit einigen Ideen von Bridge. Das hier beschriebene Spiel ist für vier Spieler. Das Spiel wird über eine Reihe von Händen gespielt. Sie gewinnen das Spiel, indem Sie 500 Punkte verdienen oder Ihre Gegner dazu zwingen, 500 Punkte zu erreichen. Willkommen in der faszinierenden Welt der 'Trump Indicators', einem Nischen- und dennoch faszinierenden Teil der Kartenspielgeschichte. Einst unverzichtbar auch in Spielen wie 'Whist und Bridge', dienten diese Indikatoren nicht nur einem praktischen Zweck, sondern repräsentierten auch Raffinesse und Reichtum. Heute gelten sie als begehrte Sammlerstücke und erinnern an eine vergangene Ära des Kartenspiels. Der 'Trumpf-Indikator' hat seine Wurzeln in Kartenspielen des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere in Whist, einem Vorläufer des modernen Bridge. Bei Whist wurde die Trumpffarbe oft durch die letzte ausgeteilte Karte bestimmt, die der Dealer aufgedeckt hatte. Diese Karte wurde der Hand des Dealers hinzugefügt, was dazu führen konnte, dass Spieler die Trumpffarbe vergessen. Um dem entgegenzuwirken, wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts Trumpf-Indikatoren entwickelt. Diese auf dem Kartentisch platzierten Geräte zeigten die aktuelle Trumpffarbe an und unterstützten die Spieler während des Spiels, sich die Trumpffarbe zu merken. Im Laufe der Zeit entwickelten sich diese Indikatoren von einfachen Holz- oder Porzellanstücken zu haltbareren Materialien wie Bakelit und Kunststoff. Einige, insbesondere solche aus der viktorianischen oder Art-Déco-Ära, zeichnen sich durch ihren Textstil aus, der zur Datierung dieser Artefakte beiträgt. 'Trump-Indikatoren' unterscheiden sich im Design, folgen aber einer einfachen Form. Sie zeigen oft Symbole der Farben - Herz, Pik, Kreuz und Karo - und eine Seite mit der Aufschrift 'Keine Trümpfe', was darauf hinweist, dass Spiele ohne Trumpffarbe gespielt werden. Sammler schätzen 'Trump-Indikatoren' aufgrund ihrer grossen.Seltenheit, ihres historischen Wertes und ihres einzigartigen Designs. Die grösste Sammlung in den Vereinigten Staaten gehört Joan Schepps und ist im American Contract Bridge League (ACBL) Museum in Memphis untergebracht. Ihre Sammlung mit über 650 Stücken umfasst Indikatoren aus Porzellan, Bakelit, Silber, Holz und anderen Materialien. MASSE Breite: 9,3 cm Tiefe: 3 cm Höhe 7,4 cm Material: Holz (handgeschnitzt und -wunderschön und sehr detailiert bemalt). Ein ultrarare, sehr seltene Kuriosität aus England, in hervoragendem, voll funtionsfähigen Zustand! Versand: plus 16.- P.S. hätte ich 'schelmische Gedanken', smile, könnte diese schwarze Katze auch ein 'Vintage Orakel' sein, das sich -je nach Stand des Katzenschwanzes- keinen 'Trump(s)' wünschen würde! Hat leider nicht funktioniert, wie wir jetzt wissen... man betrachte dazu das zu tiefst entsetzte Gesicht der Katze! Smile...
200.-
Beinwil am See, 5712, 22.09.2026

Mittelalterlicher Schädel, von Museum rest. und konserv.

'1 Schädel, Restaurierung und Konservierung P.S. Es handelt sich hier um einen sehr schönen, sicher mittelalterlichen Schädel. Geschlecht eindeutig männlich; Alter ca. 25 - 30 Jahre. Der Glanz stammt vom Konservierungsmittel; sofern erwünscht, kann ich ihn entfernen. Mit freundlichen Grüssen ....' Das ist der Text eines (mir vorliegenden!) Original Schreibens, das im September 1973 vom Naturhistorischen Museum Basel (Abteilung: Anthropologie) an einen Sammler gesandt wurde, zusammen mit dem restaurierten und konservierten Schädel. Ein Stück Mittelalter und ganz sicher heute nicht mehr zu kriegen!!! Für Fans des Mittelalters, Hamlet ('Sein oder Nicht Sein...'), des etwas morbiden Grusels und Betreiber von 'Wunderkammern' ein 'MUSS'! Oder als etwas 'andere' Dekoration in einem Tattoo-Studio, einem uralten Herrenhaus oder schlossähnlichen Anwesen. So oder so ist das etwas ganz, ganz besonderes und durch die verbriefte Datierung, Spezifizierung und den Originalbrief des Naturhistorischen Museums Basel, etwas fast museales! Der Schädel gehört für mich unbedingt an einen würdigen Ehrenplatz und in eine Vitrine! Er kann sehr gerne versandt oder auch gerne persönlich geprüft, angeschaut werden. INFO Die Wunderkammern, Kunstkammern, Kunstkabinette der Spätrenaissance und des Barock gingen aus den früheren Raritäten- oder Kuriositätenkabinetten (Panoptika) hervor und bezeichnen ein Sammlungskonzept aus der Frühphase der Museumsgeschichte, das Objekte in ihrer unterschiedlichen Herkunft und Bestimmung gemeinsam präsentierte. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden die Kunst- und Wunderkammern von den heute üblichen, spezialisierten Museen, besonders den Naturkundesammlungen mit ihrem wissenschaftlichen Anspruch, abgelöst bzw. gingen zum Teil in diesen auf. Die Sammlungen bezweckten, den universalen Zusammenhang aller Dinge darzustellen, mit dem Ziel, eine Weltanschauung zu vermitteln, in der Geschichte, Kunst, Natur und Wissenschaft zu einer Einheit verschmolzen. Ein wesentliches Element vieler Kunst- und Wunderkammern war es, die gesamte kosmisch-göttliche Ordnung der Welt und damit Anfang und Ende einer gottbestimmten Entwicklung zu zeigen. Kunst- und Wunderkammern entstanden aber bald auch in Bereichen, in denen die Kirche nicht mehr Zentralinstanz war. In reformierten Ländern entstanden die ersten bürgerlichen Kunst- und Wunderkammern gleichzeitig mit den fürstlichen. Städte wie Kopenhagen, Nürnberg (wo der Nürnberger Bürgersohn, Spital- und Stadtarzt sowie Astronom Melchior Ayrer (1520-1579) sich unter anderem als Gründer eines von seinem Sohn Julius und seinem Enkel Hans Egidy weitergeführten Kunstkabinetts einen Namen gemacht hatte) und Basel wurden zu Zentren des Sammelns und des Handels mit Kunstobjekten. Das 1651 im Collegium Romanum in Rom eingerichtete Museum Kircherianum war die vermutlich erste Kunst- und Wunderkammer, die zugleich zu Lehrzwecken diente. Häufig gaben Reiseführer des Barocks während der Blütezeit der Wunderkammern auch Empfehlungen zu den Sammlungen einer Stadt. Die Sammler wendeten meist ein relativ flexibles Begriffssystem an (häufig mit der Einteilung von Sammlungsobjekten in Naturalia, Artificalia, Antiquitates, Exotica, Mirabilia und Scientifica), und sie bewiesen sich ihre klassifikatorischen Fähigkeiten mit den von ihnen selbst verfassten und manchmal auch gedruckten Katalogen. Samuel Quiccheberg, der als Begründer der Museologie gilt, schuf ein System, das alle Sammlungsbereiche den sieben Wandelsternen des geozentrischen Weltbilds (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) zuordnete. Die Vorstellung eines vollkommenen Museumskomplexes beinhaltete zusätzlich Bibliothek, Druckerei, Apotheke, Laboratorium und Gärten. Als eigentliche Verdichtung der Ästhetik der Kunst- und Wunderkammern gelten die Kunstschränke, die zur Aufbewahrung von Sammlungsobjekten dienten. Versteckte Schubladen und symbolbeladene Verzierungen luden zum Sich-Wundern, also zur Suche und Deutung ein.
1 600.-
Beinwil am See, 5712, 21.09.2026

Magier mit Affe und Kakadu, Gemälde, Expressionismus

Aussergewöhnlich seltenes und sehr, sehr ungewöhnliches (vom Sujet her), antikes Gemälde aus der Zeit zwischen 1910 und 1940. Es zeigt einen 'klassischen' Zauberkünstler, einen Magier, Illusionisten (vor oder nach seinem Auftritt) backstage, hinter einer (Variété oder Theater-)Bühne. Mit Zylinder, Smoking und Umhang. Auf seiner linken Schulter sitzt ein weisser Papagei (Kakadu), auf seinem rechten Arm ein (Kapuziner?)Äffchen. Das Werk erinnert sehr stark an einen weltberühmten Künstler: Max Beckmann! Das Kunstwerk wurde in der Vergangenheit bereits einmal 3 Wochen lang von Max Beckmann Experten in Berlin geprüft. Sie kamen zum Schluss, dass es sich um ein sehr, sehr hochwertiges, 'expressionistisches' Kunstwerk/Gemälde handle, jedoch 'höchst wahrscheinlich' NICHT um einen Max Beckmann! Wobei man den Expertenmeinungen seit Wolfgang Beltracchi wohl nicht mehr uneingeschränkt und bedingungslos vertrauen kann/sollte! Smile... Es muss/könnte sich jedoch sehr wohl um ein Werk eines Beckmann Schülers handeln, der bei der Wahl dieses ungewöhnlichen Sujets, genau wie sein Lehrer oder Mentor, von Zirkus, Variétés, Artisten und der Vielfältigkeit des Nachtlebens angetan war und inspiriert wurde!? Max Beckmann unterrichtete zeitlebens junge KünstlerInnen an Universitäten und Akademien. Dieses hier vorliegende Kunstwerk weisst viele (zuviele) Beckmann-typische Mal-Eigenheiten auf, als das es nicht in seinem näheren Umfeld entstanden sein muss! Eine Originaletikette des ursprünglichen, sehr schlichten Rahmens, belegt(e), dass das Gemälde anfangs der 50er Jahre mal neu oder überhaupt gerahmt wurde! Das Gemälde entstand jedoch 100%ig Jahre/Jahrzehnte früher! Evtl. stand es vorher einfach vergessen und unbeachtet in einem Keller, Atelier, Dachboden usw.? Ebenso sind auf der Rückseite div. sehr gute Fingerabdrücke zu erkennen, die evtl. eines Tages helfen werden, den Künstler zu identifizieren. Denn das Werk ist leider nirgendwo (sichtbar) signiert. Eingefasst wurde es inzwischen von einem sehr bekannten, renommierten Rahmenkünstler in einen fantastischen, sehr teuren High-Class-Holz-Rahmen, der stilistisch dem Expressionismus und deren Zeit entspricht und ist hinter Museumsglas geschützt! Leider wollte (oder konnte?) die ursprüngliche (deutsche) Familie, in deren Besitz sich das Werk viele Jahrzehntelang befand, keine nähere Auskunft über das Gemälde geben. Trotz meiner mehrmaligen und freundlichen Anfrage via Auktionshaus. Nach der Erwerbung! Keine Ahnung, was das Gemälde für ein Geheimnis birgt, das offenbar nicht ans Licht kommen soll? Erworben hatte ich es vor ca 20 Jahren an einer Auktion in Düsseldorf. Somit bleiben wichtige Informationen wohl leider für immer verloren. Es ist ein unglaublich faszinierendes, 'magisches' Gemälde, das sehr spannend ist und seine (noch) verborgenen Geheimnisse hoffentlich eines Tages preisgeben wird!? Masse Rahmen: 53 × 69 cm Lichtmass: 44 × 58 cm Gemälde: 42 × 59 cm Bei evtl. (seriösen) Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Auch darf das Gemälde jederzeit völlig unverbindlich besichtigt und geprüft werden. Kein Versand, NUR persönliche Übergabe und Abholung. Informatives MAX Carl Friedrich BECKMANN  (* 12. Februar 1884 in Leipzig; + 27. Dezember 1950 in New York City) war ein deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer, Autor und Hochschullehrer.
18 000.-
Beinwil am See, 5712, 21.09.2026

Martha Haffter Gemälde, 20er / 30er Jahre

Wunderschönes, berührendes Bijoux, ein Gemälde eines kleinen Mädchens, traurig auf einem Seemanns-Koffer sitzend. Die 'Sitzung' mit dem 'petite fille' entstand mit 99%iger Sicherheit zwischen den 1910 und 1920er Jahren in Martha Haffters Atelier in Paris, wo sie anfangs letztes Jahrhundert, bis in die 30er Jahre, stets mehrere Monate verbrachte. Ihr Neffe bestätigte die Echtheit dieses Kunstwerks, es gäbe absolut keinen Zweifel! Sogar den Koffer hat er erkannt, es sei der von Martha Haffter selbst und lag (oder stand) immer im Atelier in Paris, wenn sie dort verweilte. Es war ihr persönlicher Reisekoffer. Das Erscheinungsbild, das Outfit des jungen Mädchens (der halblange Mantel, die Schuhe, die Frisur), absolut lieblich! Im September 2023 erschien im Benteli Verlag ein fantastisches, 336 seitiges Buch über Martha Haffter, inkl. sehr ausführlicher Biografie und 390 Abbildungen eines Teils ihrer Werke. Verfasst von Monica Seidler-Hux, einer Martha Haffter Expertin und ehemaliger Museums-Kuratorin! MARTHA HAFFTER: EINE SCHWEIZER KU?NSTLERIN ZWISCHEN PERIPHERIE UND PARIS Wirklich extrem zu empfehlen! Nein, ich bin nicht am Umsatz beteiligt, smile..., ich find's einfach nur ein extrem schönes, sehr gut gestaltetes und informatives Buch! MASSE Gouache/Acryl auf Malkarton, eingelegt in kl. Passepartout Nicht signiert, Echtheit jedoch bestätigt! Auf der Rückseite des Malkartons ist zus. eine Vorskizze von Martha Haffter zu erkennen (siehe Foto 4) Rahmen 53×61cm Lichtmass 32,5×40,5cm Falzmass 38×45,5cm Gemälde 30,7x38,4 Eingefasst in einen originalen, blattvergoldeten, gold/grau/grünlich/roten Rahmen der Zeit. Gebrauchtspuren, dadurch jedoch mit unglaublicher Patina! Persönliche Abholung bevorzugt, kann jedoch gerne auch versandt werden. Plus 30.- INFOS MARTHA HAFFTER (*8.Mai 1873; +13.Dez.1951) Sie kommt in einer wohlhabenden Familie als Tochter des Regierungsrates Konrad Haffter in Frauenfeld zur Welt und darf das Künstlerleben einer gut situierten Bürgerstochter führen. Von 1893 bis 1900 erhält sie an der kunstgewerblichen Abteilung des Technikums Winterthur ihre künstlerische Grundausbildung. Als 26-Jährige reist Martha Haffter nach München, um dort an der 'Damenakademie' des Münchner Künstlerinnenverbandes zu studieren. Auch in Basel ist sie künstlerisch tätig, im 'Damenatelier' des Schweizer Malers und Grafikers Fritz Burger (1867-1927). 1902 bis 1905 darf sie die Pariser Kunstschulen 'Académie Julian' und 'Académie de la Grande Chaumière' besuchen. Diese Besuche wiederholt sie anschliessen immer wieder, verbringt jeden Frühling zwei, drei Monate in Paris und geniesst dort nicht nur ihr Studium, sondern auch die Freuden der Stadt wie Oper und Theater. Ihre Eltern 'fördern' sie nicht gross, aber dafür wird sie von ihrem Onkel unterstützt, dem Arzt Elias Haffter. Erste Ausstellungsbeteiligungen hat Martha Haffter im 'Künstlerhaus' der Kunstgesellschaft Zürich und an weiteren Ausstellungen in der Schweiz und in Frankreich. Ihre Werken kommen zwar gut an, aber die grosse Anerkennung in Paris bleibt aus. Dieser Umstand scheint sie aber nicht zu beunruhigen - sie ist mit sich selbst zufrieden, wenn sie malen kann. Ab 1944 - da ist sie über 70 Jahre alt - lebt sie zurückgezogen in ihrem Elternhaus 'Zum Nussbaum' in Frauenfeld. Neben Porträts und Kinderbildern malt sie Akte und Blumenstills, aber auch Landschaften und Stadtansichten. Sie stirbt im Alter von 78 Jahren am 31.12.1951 in Frauenfeld. Ihr Nachlass befindet sich im Staatsarchiv Thurgau. 1999 widmet ihr das Kunstmuseum Thurgau eine Retrospektive. 2019 stellt der Kunstverein Frauenfeld im 'Bernerhaus' rund 90 Gemälde und Zeichnungen sowie bisher unveröffentlichte Skizzen und Dokumente aus. 2020 zeigt das Kunstmuseum in der 'Kartause Ittingen' mehrere Werke Martha Haffters im Rahmen der Ausstellung 'Frauen erobern die Kunst'.
1 800.-
Beinwil am See, 5712, 21.09.2026

Zwei Vintage-Vorhänge Katzendesign von Javier Mariscal 1989

Javier Mariscals Katzendesign 'Los gatos pequeños' (kleine Katzen) erwarb ich von einer kunstliebenden 'Catlady' aus London. Sie hat den Stoff für diese Vorhänge persönlich 1989 während ihres damaligen Aufenthaltes in Barcelona gekauft. Sie habe sich unsterblich (genau wie ich auch!) in die starke Persönlichkeit dieses lustigen Katzendesigns verliebt, welches sie auch stark an die weltberühmte Vintage Comicfigur 'Kater Felix' erinnerte. Javier Mariscal entwarf auch das Cobi-Hundedesign für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, das während ihres Besuchs bereits beworben wurde. Die fantastischen, sehr ausdrucksstarken Vintage Vorhänge sind jeweils 154 cm breit - keine Naht, da der Stoff ursprünglich 160 cm breit war. Die Gesamtlänge beträgt je 186 cm inklusive Kopf- und Rüschenband Länge 173 cm unter dem Band Der Stoff könnte für Heimtextilien, Kunst(Kleider) recycelt werden, aber genauso gut hinter Glas gerahmt und aufgehängt werden. Denn das Design ist keine Spur weniger Streetart und Kunst, als alle Designs von Keith Haring! Der Zustand der Vorhänge ist sehr gut und es gibt nur eine einzelne Seitenkante, die etwas verblasst ist (siehe Foto 9). Ein inzwischen sehr rares und gesuchtes Stück (vorallem in diesem Zustand!) Design- und Kunstgeschichte! Versand möglich (plus 25.-) INFOS JAVIER MARISCAL Geboren am 9. Februar 1950 in Valencia, Spanien Javier Mariscal ist in erster Linie ein Bildschöpfer, der seine Arbeit mit allen möglichen Hilfsmitteln und Disziplinen entwickelt. Möbeldesign, Malerei, Bildhauerei, Illustration, Innenarchitektur, Grafikdesign, Landschaftsmalerei, Gartenarbeit, Gartenbau usw. sind Gegenstand seiner beruflichen und lebenswichtigen Tätigkeit. Zu den berühmtesten Werken von Javier Mariscal gehört u.a. Cobi, das Maskottchen der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona, ein Hund, der alle Regeln veränderte. Im März 1988 wurde 'Cobi' geboren, ein katalanischer Schäferhund im kubistischen Stil und von Picassos Interpretationen eines Meisterwerks aus Velázquez, 'Las Meninas', inspiriert. Er hat mit Unternehmen wie Memphis, Akaba, Nani Marquina, Vorwerk, Moroso, Alessi, Magis, Uno Design, Lalique und Phaidon zusammengearbeitet. Mariscal wuchs in einer Grossfamilie mit elf Geschwistern in Valencia auf. Bereits als Kind hatte Mariscal eine Vorliebe für Comics aller Art und begann selbst kleine Bildergeschichten zu malen, die seinen späteren Stil vorwegnahmen. Von 1967 bis 1970 studierte er Philosophie in Valencia. 1970 zog Mariscal nach Barcelona, wo er an der 'Escuela de Grafismo Elisava' Grafikdesign studierte und noch heute lebt und arbeitet. Nach einigen Versuchen als Kunstmaler und Zeichner von Undergroundcomics konzentrierte er sich zunehmend auf den Beruf des Grafikdesigners, Illustrators und Innenarchitekten und erledigte kleinere Auftragsarbeiten für spanische Unternehmen. 1979 entwarf er das Logodesign 'Bar-Cel-Ona', das ihn bekannt machte. Im folgenden Jahr eröffnete und gestaltete er zusammen mit Fernando Salas das Interieur für die Bar 'Duplex' in Valencia und entwarf sein erstes Meisterstück: den gleichnamigen Barhocker 'Duplex', einen schiefen und krummen Stuhl mit drei unterschiedlichen, dünnen Beinen. Aufmerksam geworden auf seine postmodernen Designs lädt ihn Ettore Sottsass 1981 ein, an der in Mailand stattfinden Ausstellung 'International Style' der 'Memphis Group' teilzunehmen. 1987 hatte Mariscal eine Einzelausstellung im 'Centre Georges-Pompidou' in Paris. In den Folgejahren entstehen diverse bekannte Industriedesigns in der für Mariscal typischen Comicsprache; beispielsweise die Vase 'Olé' mit Hut sowie der Stuhl 'Garriri' mit großen Micky Maus-Ohren an der Lehne sowie Comic-Schuhen an den Stuhlbeinen. Für mich einer der originellsten Stühle EVER (nach dem 'Fledermaus'-Stuhl von Josef Hoffmann in Wien, anfangs 1900!)
300.-
Beinwil am See, 5712, 19.09.2026

Kunst-Installation Tattoo 60ies Schaufenster Puppe

60er-Jahre Büste, inkl. originaler Mütze aus der Mongolei, mit div. 'Tattoo-Sujets' bemalt. Signiert. In natura 1000x schöner, als auf den Fotos!!! MASSE Höhe, inkl. Sockel und Stab: 152 cm Büste: 75 cm Die 'Tattoos' sind allesamt Hommagen an bestimmte Persönlichkeiten, Filme, Comics oder Vorlieben. Hommagen an: - Kate Moss (1974) Britisches Kult-Model (u.a. 3 Sterne, 2 Schwalben und 1 Anker) - Lucian Freud (1922-2011) (2 Schwalben, die er einmalig nur für Kate Moss tätowierte!) Einer der bedeutendsten Porträtmaler des 20. Jahrhunderts, Enkel von Sigmund Freud und einer der drei Söhne des österreichischen Architekten Ernst L. Freud. - Georges Méliès (1861-1938), französischer Illusionist, Theaterbesitzer, Filmpionier und Filmregisseur. Méliès zählt zu den Pionieren der Filmgeschichte und gilt als Erfinder des 'narrativen Films' und der 'Stop-Motion'-Filmtechnik.  Gedreht im Jahr 1902, avancierte sein Film 'Die Reise zum Mond' zum ersten Blockbuster des Kinos. Die Geschichte um sechs Wissenschaftler, die auf einer Rakete zum Mond reisen und dabei direkt im Auge des Mondgesichts landen, schrieb Filmgeschichte! - Das 'Cabinet des Dr. Caligari', deutscher Kult-Horrorfilm von Robert Wiene, 1920. Mit Conrad Veidt und Lil Dagover. Gilt als Meisterwerk des expressionistischen Films! - Mickey Mouse Am 18. November 1928 feierte der Zeichentrickfilm 'Steamboat Willie' in New York seine Weltpremiere. Am besagten Tag erhielt eine der populärsten Zeichentrickfiguren aller Zeiten, Mickey Mouse, das erste Mal einen öffentlichen Tonfilm-Auftritt, wodurch der US-amerikanische 'Mickey Mouse Day' auch zugleich den Geburtstag der Cartoon Ikone markiert. Sieben Monate zuvor trat Micky Maus zwar bereits in einem Stummfilm namens 'Plane Crazy' auf, doch dies ist nur als Testvorführung anzusehen. - Donald Duck Donald Duck wurde erstmals 1931 in einem Bilderbuch namens 'The Adventures of Mickey Mouse' als ein Freund von Micky Maus genannt. Am 9. Juni 1934 erschien 'Die kluge kleine Henne' (The Wise Little Hen), der erste Zeichentrickfilm mit Donald Duck in einer Nebenrolle. - Patrick McDonnell (1956), US-amerikanischer Comiczeichner und Schöpfer des tierfreundlichen, vielfach preisgekrönten Comicstrips MUTTS (ab 1994). - Dennis Cockell, englische Tattoo-Legende, London, UK (1948-2022) - schwarze Katzen - alle Bat- und Catgirls, Mata Hari's und Artistinnen/Artisten dieser Welt. - Jean-Michel Basquiat (1960-1988),  US amerikanischer Künstler, Maler und Zeichner, der erste afro-amerikanische Künstler, der in der hauptsächlich weissen Kunstwelt den Durchbruch schaffte. - 'Zozo' Comics von C. Franchi, 30er Jahre. Fantastische Art déco Buchcover! - schönstes Tierfell-Muster EVER: Cheetah/Gepard! - Meerjungfrauen - Tod (Skelett) vs. Leben (ägyptisches 'Ankh'-Kreuz) - Dem 'Moulin Rouge' in Paris gewidmete Katze Das 'Moulin Rouge' wurde im Jahre 1889 von Joseph Oller (der bereits das Varieté 'L'Olympia' besass) und Charles Zidler gegründet. Am 6. Oktober 1889 wurde das Haus eröffnet, im selben Jahr wie der Eiffelturm. Der Name geht auf die bekannte Nachbildung einer roten Mühle auf dem Dach zurück. - Erscheinung im Nebel Hommage an das belgische Original Filmplakat des B-Movies 'Le Chat Noir' von 1941, u.a. mit dem Kult-Schauspieler Bela Lugosi (1882-1956), adaptiert nach der gleichnamigen Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe (1809-1849). - Herbert Hoffmann (1919-2010), dt. Tätowierer und Fotograf. Eine absolute Tattoo-Legende! Sein Markenzeichen war sein berühmter 'Hoffmann Anker'. - Gene Vincent (1935-1971), amerikanische Rock'n'Roll Legende. 'Teufel' von seiner 1956 erschienenen Vinyl E.P. 'Race With The Devil'. - 'Tattoo-Träne' von Johnny Depp, aus dem Kultfilm 'Cry Baby' von John Waters. - Pat Mallet (1939-2012), franz. Comiczeichner, berühmt für seine ab 1970 gezeichneten Comics 'Die kleinen grünen Männchen'.
2 000.-
Beinwil am See, 5712, 18.09.2026

Uraltes Gemälde 'Waschtag', um 1900, Frankreich

Extrem faszinierendes, ca. 120 Jahre altes, originelles Szenengemälde eines 'Waschtags' im Badezimmer. Die schwarze Katze scheint für den Künstler/die Künstlerin das 'Hauptsujet' gewesen zu sein, denn die Augen schweifen automatisch immer wieder zur Katze und lässt einem schmunzeln. Denn wenn Sie KatzenbesitzerIn sind, dann kennen Sie diese Situation bestimmt genauso!? Smile... Das Gemälde muss ca. Ende 19.Jh, anfangs 20.Jh, also zw. 1880 und 1920 entstanden sein. Dies lässt der Kleidungsstil, das Alter der Leinwand und der Malstil erkennen, der zwischen Impressionismus und Expressionismus entstanden sein muss. Das Öl-Gemälde ist in einem altersbedingten Zustand, inkl. minimalen kleinen Leinwandlöchern und partiell verschmutzter Vorderseite. Die Farben sind jedoch extrem farbfrisch und leuchtend, nicht ausgebleicht, sondern wirklich noch sehr stark leuchtend! Da das Sujet des Gemäldes wirklich, wirklich originell, die Farben noch so schön und kräftig sind, allein deshalb würde sich eine evtl. professionelle(!) Restauration von einer Fachfrau/einem Fachmann jederzeit und ganz sicher lohnen!? Keinesfalls sollten Sie aber selbst das Gemälde versuchen zu reinigen, es braucht dazu unbedingt eine/n professionelle RestauratorIn! Aber selbstverständlich kann/darf man dieses kleine, spezielle Kunstwerk auch genauso belassen, nichts verändern?! Denn es hat eine unglaubliche und faszinierende Aura und eine wunderschöne Alterspatina, die das Gemälde zu etwas wirklich 'magischem' macht! Aber ich persönlich würde es so oder so unbedingt rahmen, um es noch wirkungsvoller zu machen und auch, um es etwas zu schützen! Und zwar in einem alten Originalrahmen! Es gibt wunderschöne, uralte und stilistisch und zeitlich passende Rahmen an Flohmärkten und in Brockenhäusern! Die Suche danach macht meistens genauso Spass, wie ein Kunstwerk selbst! Die Künstlerin/der Künstler ist leider nicht bekannt, genauso wenig weiss ich traurigerweise näheres zur Geschichte oder Provienenz des Kunstwerks, es stammt aber zweifelsfrei aus Frankreich! Ein Gemälde als Eyecatcher für eine 'Catlady', Katzennärrinnen und -Narren, für KennerInnen, KunstliebhaberInnen und KatzenverehrerInnen! Öl/Lwd auf Keilrahmen Unsigniert und ungerahmt 33 × 46 × 1 cm Das Gemälde darf jederzeit persönlich besichtigt, geprüft und natürlich -bei Gefallen- auch gekauft werden. Smile... Ein Versand (plus 15.-) oder eine persönliche, unverbindliche Übergabe an einem grossen Bahnhof (plus 15.-) wären ebenfalls möglich. INFORMATIVES Impressionismus (von lateinisch impressio 'Eindruck'; über das französische impressionnisme) ist eine Stilrichtung in der Kunstgeschichte, die durch die stimmungsvolle Darstellung von flüchtigen Momentaufnahmen einer Szenerie gekennzeichnet ist. Sie entstand aus einer Bewegung innerhalb der Malerei in Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Expressionismus  (von lateinisch expressio 'Ausdruck') ist eine Stilrichtung in der Kunst. Ihre Anfänge und Vorläufer finden sich im ausgehenden 19. Jahrhundert. Wie der Impressionismus, der Symbolismus und der Fauvismus ist der Expressionismus eine Bewegung gegen die Tendenzen des Naturalismus. Im Expressionismus überwiegt die expressive Ebene gegenüber der ästhetischen, appellativen und sachlichen Ebene. Der Künstler möchte sein Erlebnis für den Betrachter darstellen.
330.-
Beinwil am See, 5712, 18.09.2026

Seltene, grosse Vintage Pumuckl Lampe, 1986

Aus meiner Pumuckl Sammlung kann ich eine äusserst schwer (in gutem Zustand) zu findende Pumuckl-Lampe anbieten. Eigentlich als Kinderlampe konzipiert, jedoch ist Pumuckl in der Zwischenzeit dermassen zum 'Kult' geworden, dass ich diese Lampe unbedingt auch in kinderlosen Haushalten aufhängen würde! Erstens, weil er wirklich, wirklich kultig und witzig ist, zweitens weil es hoffentlich noch einige erwachsene Persönlichkeiten gibt, die Sorge zu ihrem 'inneren Kind' tragen und dies bis heute bewahren können! Nein, die perfekt leuchtende Lampe in einem fast tadellosen Vintage Zustand, ist einfach extrem schön! Wenn das Licht brennt, bekommt sein gelbes Shirt eine noch viel leuchtendere Farbe! Das war unmöglich zu fotografieren, das Shirt wurde auf dem Foto immer weiss!? MASSE H 42 cm B 24 cm T 7,5 cm Material: Kunststoff Bezeichnet rückzeitig mit 'Buchagentur München 1986' Das bedeutet, dass diese Lampe ein original lizenziertes Original Pumuckl Merchandise war! Inzwischen wirklich schwer zu finden! Ideal auch für Vintage-Shops, verspielte, verträumte, etwas 'verrückte' Persönlichkeiten, Design-Fans, Kitas, Kindergärten, Lofts und ...hihihi... evtl. für Schreinereien als Gag!? Smile... Die Lampe darf selbstverständlich jederzeit sehr gerne persönlich angeschaut, bewundert, geprüft und gekauft werden. Versand möglich (plus 30.-) INFOS Meister Eder und sein Pumuckl ist eine ab 1962 erschienene Kinderreihe von Ellis Kaut. Sie handelt von dem kindlichen Kobold Pumuckl, der für den Münchner Schreinermeister Franz Eder sichtbar wurde, weil er an dessen Leimtopf kleben geblieben war. Nach 'Koboldsgesetz' muss Pumuckl nun bei diesem Menschen bleiben. Ursprünglich als reine Hörspielserie konzipiert, erschienen ab 1965 auch Bücher und ab 1973 Fernsehbearbeitungen, von denen die bekannteste Ulrich Königs 52-teilige, ab 1982 erschienene Realfilm-Serie mit Gustl Bayrhammer ist. Bayrhammer agiert hier mit einer einkopierten Zeichentrickfigur. Von König stammt auch der erste Kinofilm, der parallel mit den ersten Episoden seiner Serie entstand. Die ersten Zeichnungen der Pumucklfigur stammen von Barbara von Johnson, darauf bauen die Zeichnungen aus Königs Fernsehserie auf. Danach zeichnete Brian Bagnall, nicht nur für Buch- und Schallplattencover, sondern auch für Lizenzprodukte. Seit den 1990er-Jahren erschienen eine neue Fernsehserie und verschiedene Kinofilme. Hier variiert Pumuckls Erscheinungsbild je nach ausführendem Studio. Neuere Illustrationen für Buchausgaben und Hörbücher stammen wieder von Barbara von Johnson. Der Name 'Pumuckl' fiel laut Aussage von Ellis Kaut erstmals bei einem Skiausflug in der Schweiz. Bei einem Spaziergang durch die Winterlandschaft habe sie ihrem Ehemann den Schnee von den Ästen in seinen Nacken geschüttelt. Er habe daraufhin gesagt: 'Du bist ja ein rechter Pumuckl!' und auf Nachfrage, was denn ein Pumuckl sei: 'In erster Linie ist er frech!' Das war alles und ihr Mann nannte sie auch nie mehr so. 'Aber der Name war doch zu schön, um ihn einfach zu vergessen', wie Kaut in ihrer Autobiografie schreibt. Fazit dieser Geschichte: hört möglichst immer aufmerksam zu, wenn eure Partnerin, euer Partner (oder eure Kinder) plötzlich mit einer witzigen Wortschöpfung daherkommen! Es könnte der Start zu einem Welterfolg sein! Smile...
250.-
Beinwil am See, 5712, 18.09.2026

Grosses Pop Art Beatles Unikat

In Anbetracht, dass Sir Paul McCartney seine Fans 2026 voraussichtlich nochmals mit einer (letzten?) Europa-Tour beglücken wird, stelle ich aus purer Vorfreude dieses Pop Art Unikat Gemälde der Beatles ein! Es stammt (gemäss Aussagen der Vorbesitzerin) von einem Künstler aus Berlin, der dies in den 80er designt hat. Den Namen wusste sie leider nicht mehr. Das extrem faszinierende, grosse Beatles Kunstwerk ist im 60er Jahre Pop-Art-Stil auf eine schwere Metallplatte gemalt. D.h. der schwarze Teil davon wurde mit einer Siebdruck-Technik aufs Metall gedruckt, die sehr kräftigen Farben danach vom Künstler aufgetragen. So, wie das früher in den Sixties bereits Roy Lichtenstein und Andy Warhol (um nur die berühmtesten Vertreter dieser Stilrichtung zu nennen) handhabten! Typische Stilmerkmale waren u.a. Halbtonraster (Ben Day Dots): Kleine Punkte, die typischerweise aus dem klassischen Comic-Druck stammen, grelle Farbkontraste (Neonfarben, kräftige Primärfarben oder starke Schwarz-Weiss-Kontraste) und serielle Motive, Ikonen wie z.B. Marilyn Monroe, die Beatles, Elvis oder Alltagsgegenstände in immer neuen Farbvariationen. Gerahmt wurde dieses extrem dekorative, fröhliche und grosse Artwork mit einem sehr selten, prächtigen und restaurierten Originalrahmen um 1900. Damit sieht das Kunstwerk 1:1 aus, als ob es einst im Hard Rock Café in London gehangen hätte! Wer schon einmal dort war, weiss, was ich meine! MASSE Mit Rahmen 108 × 88 cm Lichtmass Gemälde 88 × 68 cm Tiefe 6 cm Unikat Siebdruck und handgemalt auf Metallplatte Keine ersichtliche Signatur Es ist nicht nur ein ikonisches Foto von Paul, Ringo, George und John (das Originalfoto war ein Promofoto für ihren Film 'A Hard Days Night' / 'YEAH! YEAH! YEAH!' von 1964), sondern ein Eyecatcher der Sonderklasse! Würde das an der ArtBasel hängen, wäre es noch vor der offiziellen Eröffnung weg! Smile... Für Pop Art- und Beatles- (und Musik-) Fans, sensationell in einem Hard Rock Café ähnlichem Club, in einem Hotel oder wo auch immer. Gibt's nur 1x!!! Das Beatles Kunstwerk darf jederzeit nach vorheriger Absprache persönlich besichtigt, geprüft, bewundert und natürlich sehr gerne auch erworben werden! Kein Versand! Nur persönliche Abholung, anhand der Grösse und des Gewichts.
6 400.-
Beinwil am See, 5712, 17.09.2026

Original Aquarell-Gemälde, Cancan Tänzerin, Paris, um 1900

Originelles, sehr farbfrisches, hochwertiges Aquarell-Kunstwerk aus Frankreich, aus der Zeit um die Jahrhundertwende, zw. 1900 bis 1920. Obwohl das Kunstwerk sehr schwungvoll und wunderschön signiert ist, konnte ich (bisher) leider nichts zum Künstler rausfinden. Falls jemand etwas weiss, um wenn es sich beim Maler/der Malerin handeln könnte, wäre ich natürlich für jede Infos sehr dankbar. Es zeigt eine junge, sehr gut gekleidete Frau, in der Mode der damaligen Zeit. Vermutlich ging man um 1900 in Paris so gewandet am Sonntag zum flanieren auf die Champs-Élysées oder in den Bois de Boulogne (damals noch der 'It-place-to-be', im Gegensatz zu heute)! Das spezielle an diesem Kunstwerk ist jedoch, dass die hübsche Frau, vermutlich Abends eine der hochangesehenen Cancan-Tänzerin im Moulin Rouge, ihre Tanz-Kunst in ihrem Ausgangs- oder Tageskleid zeigt!? Sehr, sehr originell und aussergewöhnlich, wie ich finde?! Ein wunderschönes Kleinod, sehr dekorativ und professionell gerahmt in einem feinen, edlen Künstlerrahmen der berühmten Basler Bilderrahmen-Dynastie Knöll! Für Modedesign-Liebhaberinnen, Tanz-Begeisterte, Belle Époque- und Kuriositätenfans. MASSE Aquarell auf Zeichenpapier, vermutlich zw. 1900 bis 1920 Grün/goldener Knöll-Rahmen im Vintagezustand 23,7 × 43,3 × 1,6 cm Lichtmass 19,7 × 39,3 cm Falzmass 21 × 40,8 cm U. li. signiert. Leider konnte ich die Unterschrift (noch) nicht entziffern und zuordnen. Das Bild kann sehr gerne versandt (plus 20.-) oder natürlich auch persönlich übergeben werden. INFOS Der CANCAN ist ein schneller französischer Tanz im 2/4-Takt, der um das Jahr 1830 in Paris entstand. Im Moulin Rouge gehört der Cancan bis heute zu den Attraktionen. Die berühmteste Musik zum Tanz schuf Jacques Offenbach in seiner Operette 'Orpheus in der Unterwelt' (franz. 'Orphée aux Enfers'), die am 21. Oktober 1858 Premiere im 'Théâtre des Bouffes-Parisiens' feierte. Die zweiaktige Operette war sehr erfolgreich und machte Offenbach in ganz Europa populär. Das bekannteste Musikstück hierin ist der auch heute noch häufig gespielte sogenannte 'Höllen-Cancan' (im Original franz. 'Galop infernal') im zweiten Akt. Der Ursprung des Namens ist umstritten. Die verbreitetste und plausibelste Erklärung ist die Herleitung von 'cancan', der kindlichen Umformung des französischen Wortes 'canard' (Ente) - eine Anspielung auf den ausgeprägten Hüftschwung der Cancan-Tänzerinnen. Nach einer anderen Version soll er sich von dem alten französischen Wort 'caquehan' (Tumult) herleiten. Der Cancan war zunächst ein volkstümlicher, 'exzentrischer und aufsehenerregender' Gesellschaftstanz, der vor allem in den sogenannten Café-concerts getanzt wurde. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte er sich zu einem Bühnenschautanz, der nur noch in Varietés, Cabarets, Music Halls und Revuetheatern aufgeführt wurde. Weil man den Tänzerinnen bei den typischen hohen Beinwürfen und Spagatsprüngen unter die Röcke schauen konnte, wurde der Cancan bald polizeilich verboten, was seiner Beliebtheit aber keinen Abbruch tat. Im Gegenteil! Als Tänzerinnen waren beispielsweise La Goulue, Saharet oder Nini Patte-en-l?air (1884-1930) berühmt; der bekannteste Tänzer war Valentin le Désossé. 'La Goulue' konnte sich fünf Jahre lang als Publikumsliebling des Moulin Rouge behaupten, bis sie sich als selbstständige Raubtier-Dompteurin(!) vom Cabaret trennte und Jane Avril zum neuen Star des Cancan wurde. Jane Avril wurde auch auf vielen berühmten Gemälden und Konzert-Plakaten von Henri de Toulouse-Lautrec verewigt.
200.-
Beinwil am See, 5712, 17.09.2026

Expressionistisches, sehr stimmiges Hafen-Gemälde

Sehr expressionistisches, stimmungsvolles Gemälde von Schiffen in einem Hafen. Evtl. Hamburg (für hilfreiche Infos wäre ich natürlich sehr dankbar!)? Die 'stürmische' Stimmung vor einem aufkommenden Regen, das die Wolken durchbrechende Licht, die riesigen Fracht- und Passagierschiffe, der starke Wellengang, die sehr kräftigen und schönen Farben, all das harmoniert perfekt mit der sehr expressionistischen, pastosen Malweise dieses Künstlers und dem wunderwunderschönen 'Metallic-look' Vintage-Rahmen! Ein wirklich berührendes, malerisches 'Kleinod'! Leider habe ich nirgendwo eine Signatur einer Künstlerin, eines Künstlers entdeckt. Auch für diese evtl. Hinweise wäre ich sehr dankbar! So oder so ist/wäre es ein sehr kräftiges, auffälliges und grandioses Kleingemälde für eine Hafenkneipe, eine Bar, für Marine-Fans, für Kunst- und Kuriosa-Fans, die das Besondere schätzen! MASSE Öl auf starkem Malkarton Rahmen 59 × 44 cm Falzmass 50,5 × 35,5 cm Lichtmass 48 × 33 cm Gerahmt mit dem originalen Vintage-Rahmen Das Gemälde ist in einem altersbedingt sehr guten Zustand, einige kleine (bewusste od unbewusste) Minimalkratzer tragen nur noch zusätzlich zur fantastischen Patina bei, die dieses maritime Bijou ausstrahlt! Die Entstehungszeit schätze ich zwischen die 20er / 30er oder 40er Jahre. Das Gemälde darf natürlich jederzeit persönlich besichtigt und geprüft werden. Versand möglich (plus 30.-)
600.-
Beinwil am See, 5712, 15.09.2026

Vintage Kegelfiguren, Frankreich, 50er / 60er Jahre

Neun sehr, sehr lustige und fröhliche Vintage Matrosen Kegelfiguren für Kinder, Frankreich, 50er / 60er Jahre. Sehr selten und eine superlustige Dekoration, wie ich finde!? Natürlich kann man sie auch noch zum Spielen gebrauchen, aber dafür sind sie fast zu schade, wie ich finde?! Denn sie sind wirklich kaum noch zu finden. Normalerweise haben die Vintage Kegelspiele in Frankreich alle immer nur 6 Figuren! Hier bekommt ihr sogar neun! Yeahieeee!!! Inkl. 2 originalen, roten Kegelkugeln aus Plastik. Den Zustand seht ihr anhand der Fotos. Teilweise halt durchs spielen etwas 'vertätscht', aber mit super Patina! Eine Vintage Skurrilität aus unserem Nachbarsland! Für mich schon unter 'Popart' einzuordnen! Die 5-farbigen Vintage Kegelfiguren sind aus Plastik, sind hinten gemarkt mit 'Made in France' und sind KEINE(!!!) Shampoo- oder Seifenfiguren, die in den 50er /60er Jahren auch sehr beliebt waren! Nein, dies sind originale Kegelfiguren, kompakt und aus einem Stück! MASSE Höhe 27,5 cm Durchmesser Fuss 6 cm Ideal als Schaufenster-Deko in einem maritimen Shop, einem Reisebüro, Café, einem Segelclub, vorne am DJ Pult eines DJs namens 'Sailor Sepp' oder so, hihi, oder einfach privat bei Fans des 'absurd skurrilen Nonsens!' Smile... P.S. das maritime Vintage Gemälde mit den grossen Kreuzfahrt- und Containern-Schiffen auf Foto 5 gehört NICHT zum Angebot! Die Figuren können gerne verschickt werden (plus 22.-).
200.-
Beinwil am See, 5712, 15.09.2026

Vergriffener Automat vom engl. Künstler Matt Smith

Dies ist 'Warhols Cat', eine limitierte und inzw. längst vergriffene Edition der 'Fourteen Balls Toy Company', England, entworfen und gefertigt von Matt Smith. Das Gehäuse besteht aus Douglasienholz; der Mechanismus ist aus Edelstahl, Messing, Birkensperrholz, Ahornholz, Phosphorbronze und einer geringen Menge Delrin gefertigt. Die Katze selbst ist aus Lindenholz geschnitzt, die Augen bestehen aus Delrin-Kugeln. Der Mechanismus im Kopfinneren ist aus Messing, Phosphorbronze und Federstahl gefertigt. Die Campbells-(Fisch)Suppendose ist ein massives Stahlstück mit einem Etikett, das nach einem handgemalten Original (von Sarah Smith) gedruckt wurde. Der Mechanismus umfasst zwei Messing-Sperrklinken und drei Nockenwellen, die einen recht komplexen Bewegungsablauf steuern. MASSE H 24cm B 14,7cm (ohne Kurbel) B 20cm (mit Kurbel) T 9,6cm So, dass waren die technischen Daten vorweg und nun zu schwärmerischen Teil dieses wundervollen kleinen Automaten-Kunstwerk vom sehr renommierten, englischen Künstler Matt Smith. 'Warhol's Cat' hat div. bewegliche Teile (die Zunge, der vordere Arm, die Schwanzspitze, die Büchse, die Augen, der Kopf), die sich beim kurbeln bewegen und es aussieht, als öffne die Katze die Fischsuppen-Dose! Sehr lustig und natürlich längst vergriffen, wie die meisten von Matt's Automaten! Da sie stets nur in sehr kleinen Auflagen gefertigt werden! Dieses Kunstwerk fertigte er in 2 Editionen. Die 1. Edition erschien 2015 in einer Auflage von 24 Expl. Die 2. Edition erschien 2024 in einer Auflage von 22 Expl. Die 2. Edition unterscheidet sich nur durch eine kleine Änderung am Mechanismus, die jedoch nur dem Künstler selbst auffallen würde. Des Künstlers eigene Worte! Der einzige weitere Unterschied ist, dass die Farbe der Katze etwas heller ist. Es gab also insgesamt nur 46 Expl. dieser Katze und es wird keine weiteren mehr geben! Diese Katze hat hinten ins Holz folgendes eingeprägt: - Das Logo der 'Fourteen Balls Toy Companie' - die Nr. dieses Expl., die '24' (also die letzte der 1. Edition'!) - das Entstehungsdatum '15 8 15', was den 15. August 2015 meint. Signiert ist sie von Matt Smith, hinten rechts und von ihm vorne persönlich betitelt mit 'Warhol's Cat'. Es ist wahrlich ein Meisterwerk und Museumstück, das extrem Freude macht! Beim anschauen und kurbel! Alles funktioniert tadellos, ist wie neu und stand immer nur in einer Vitrine. Die Katze darf selbstverständlich jederzeit auch gerne persönlich bewundert, gekurbelt, geprüft, gestreichelt und natürlich auch erworben werden. Versand möglich (inkl.)
1 500.-
Beinwil am See, 5712, 14.09.2026

Antikes, franz. Ölgemälde Katze schwarz/weiss

Ein wunderschönes, antikes und sehr seltenes Ölgemälde / Porträt einer schwarz-weißen Katze mit grünen Augen auf einem roten Kissen vor grauem Hintergrund. Zeitraum: Anfang des 20. Jahrhunderts, zw. 1900 bis 1920. Frankreich. Der beobachtende, hypnotisch eindringliche und etwas bedrohlich wirkende Blick der Katze ist MAGISCH! Die alte Farbkombination des Gemäldes mit dem wunderschönen Grau des Hintergrundes, dem schwarz/weiss der Katze und dem roten Kissen ist genial! Sehr aussergewöhnlich (und deshalb sehr selten!), da Ende des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts Katzen eher kitschig und meist sehr 'verniedlicht' dargestellt wurden, im schlimmsten Fall noch mit sehr, sehr lebhaftem Hintergrund und ganz bestimmt mit Körbchen und Wollknäuel! Seufz... Dieses Katzenportrait ist jedoch sehr vereinfacht gemalt (was die Farben betrifft), die Details sind jedoch genial und die Farben erinnern etwas an die Bauhaus Ära. Ein sehr, sehr dekoratives und 'anziehendes' Kunstwerk! Die Katze wirkt in natura noch viel schöner, als auf den Fotos, vorallem 'spürt' man sofort die über 100j. Atmosphäre, die Patina ist wunderschön! Die Arbeit ist nicht signiert und somit die Künstlerin/der Künstler (mir) leider nicht bekannt. Stammt aber zu 100% aus Frankreich! Die 'Chat noir et blanc' 'spricht' dementsprechend nur französisch! Hihihi... Erhaltungszustand: guter, altersbedingter Zustand, kleinere, jedoch nicht wesentliche Altersmängel, wie kleine Farbabriebe usw. Aber die Farbe/das Gemälde/die Leinwand im Ganzen ist alles top erhalten für das Alter von 100 bis 120 Jahren! Keine Farbabblätterungen, keine Risse! Öl auf Leinwand Ungerahmt und unsigniert 38 × 55 cm Für alle Katzennärrinnen und -narren, 'old Cat-Ladies' und Fans des Besonderen und von Kuriositäten ein MUSS! Das Gemälde darf selbstverständlich jederzeit persönlich besichtigt werden. Versand oder persönliche Übergabe an grösserem Bahnhof wären auch möglich, gegen Porto oder Spesenübernahme. Miauuuuuu....
699.-
Beinwil am See, 5712, 14.09.2026

Grosses Ölgemälde Jean-Félix Ducommun

Spezielles Ölgemälde von einem öffentlichen Schwimmbad vor den damals, in den 50er Jahren, typischen Bade-Garderoben-Kabinen. Gemalt vom Genfer Künstler Jean-Félix Ducommun (25.5.1920 La Chaux-de-Fonds bis 4.9.1958 Genève). Der kleinwüchsige Ducommun war ein Fan des weiblichen Geschlechts und ähnlich wie sein grosses Vorbild Henry de Toulouse-Lautrec, verehrte und malte auch er sehr gerne und oft die Ballettschönheiten, die Tänzerinnen und Varieté-Künstlerinnen in den versch. Cabarets, Theatern und Etablissements rund um Genf und in Frankreich. Badende, leichtbekleidete oder nackte Schönheiten waren in seinem Werk denn auch ein wichtiger Hauptbestandteil. Seine Frauenbildnisse sind bei Sammlern mit Abstand die gesuchtesten und begehrtesten. Auf dem freien Markt findet man diese jedoch inzw. nur noch selten. Denn da Jean-Félix Ducommun sehr jung starb, war auch sein Werk nicht unerschöpflich gross. Man fühlt sich beim Gemälde sogleich 'hineingezogen', mitten in das sommerliche Treiben und Geschehen in einem französischen Schwimmbad. Masse Jean-Félix Ducommun  (1920-1958) 'Les baigneuses' Öl auf Leinwand 55 × 72,5 cm (nur Gemälde) 64 × 83 cm (inkl. Rahmen) O.li. signiert und datiert 'Ducommun 56' Das Gemälde befindet sich in einem für sein Alter sehr guten Zustand, ohne wirklichen Beschädigungen, Abblätterungen, Craquele oder sonstige Schäden! Das Gemälde gehört für mich evtl. in einen etwas schöneren, passenderen oder breiteren Vintage-Rahmen, eher ein schlichter, als ein goldener. Aber das bleibt natürlich dem Geschmack der evtl. KäuferInnen vorbehalten. P.S. bitte beachten Sie -bei evtl. Gefallen und Interesse an diesem Künstler- auch meine andern zwei Kunstwerke von Ducommun unter 'alle Angebote'. Das Kunstwerk darf selbstverständlich jederzeit persönlich bewundert, geprüft, gekauft und abgeholt werden. Auch ein Versand (plus 30.-) oder eine persönliche Übergabe an einem grösseren Bahnhof wären möglich (plus 30.- Spesen).
2 400.-
Beinwil am See, 5712, 13.09.2026

Erotisches Ölgemälde von Jean-Félix Ducommun (1920 - 1958)

Ein aussergewöhnlich schönes Aktgemälde vom Genfer Maler Jean-Félix Ducommun (25.5.1920 La Chaux-de-Fonds bis 4.9.1958 Genève). (Hinweis: die roten 'Zensur-Balken' über den Brüsten der Mädchen sind auf dem Original NICHT vorhanden! Sie verhindern nur die Zensur durch 'tutti'!) Der kleinwüchsige Ducommun war ein Fan des weiblichen Geschlechts und ähnlich wie sein grosses Vorbild Henry de Toulouse-Lautrec, verehrte und malte auch er sehr gerne und oft die Ballettschönheiten, Tänzerinnen und Varieté-Künstlerinnen in den versch. Cabarets, Theatern und Etablissements rund um Genf und in Frankreich. Badende, leichtbekleidete oder nackte Schönheiten waren in seinem Werk denn auch ein wichtiger Hauptbestandteil. Seine Frauenbildnisse sind bei Sammlern mit Abstand die gesuchtesten und begehrtesten. Auf dem freien Markt findet man diese jedoch inzw. nur noch selten. Denn da Jean-Félix Ducommun sehr jung starb, war auch sein Werk nicht unerschöpflich gross. Dieses hier angebote Ölgemälde zählt für mich zu einem der schönsten und geheimnisvollsten Werke von ihm! Geheimnisvoll deshalb, weil der Blick des rechten Mädchens einem regelrecht in den Bann zieht und einem 'zu verfolgen' scheint. Sehr hypnotisch! Ich habe damals das Kunstwerk nur deswegen gekauft! Wegen ihres Blicks!!! Und da hatte ich es noch nicht mal in natura gesehen, sondern nur im Auktionskatalog! Soviel zum 'hypnotischen Blick'! Smile... Es handelt sich bei dem rechten Mädchen zu 99% um Georgine, Ducommuns spätere Frau. Sie lebte von 1920 bis 2005, war selber auch Künstlerin. Sie war seine Haupt-Muse und erscheint oft in seinen Werken. Vorallem dieses rechts sitzende Mädchen, Georgine, erinnert sehr stark an Fränzi und Marcella, DIE zwei Haupt-Musen der 'Brücke' Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller u.a., kurzzeitig auch Emil Nolde und Kees van Dongen. Diese zwei Mädchen fanden sich in vielen (Haupt)Werken dieser Künstler wieder, welche heute zu den Meisterwerken des Expressionismus zählen! Erworben habe ich es vor vielen Jahren an einer Auktion von der bekannten Zürcher Galerie Koller in Genf. Es ist nicht signiert, jedoch ist die Echtheit durch das Auktionshaus verbürgt, genauso, wie ich einen Brief besitze, der dies nochmals bestätigt. Auch der Auktionskatalog ist noch vorhanden, welchen ich bei einem allfälligen Kauf gerne mitgegebe. Masse Jean-Félix Ducommun  (French, 1920-1958) 'Deux filles' Öl auf Leinwand 50 × 62 cm. (24.4 x 19.7 in.) Unsigniert, Echtheit jedoch bestätigt. Das Gemälde befindet sich in einem absoluten TOP-Zustand, keine Beschädigungen, keine Abblätterungen, Craquele oder sonstige Schäden! Leider können die (schlechten) Fotos nicht annähernd die Faszination zeigen, die dieses Aktbild in natura ausstrahlt! Das Gemälde ist umrahmt von einem alten, sehr 'wild' und urwüchsig wirkenden, Expressionisten-Rahmen von der berühmten Knöll-Rahmenmacher-Dynastie! P.S. bitte beachten Sie -bei evtl. Gefallen und Interesse an diesem Künstler- auch meine andern zwei Kunstwerke von Ducommun unter 'alle Angebote'. Es darf jederzeit persönlich bewundert, geprüft, gekauft und abgeholt werden. Auch ein Versand oder eine persönliche Übergabe an einem grösseren Bahnhof wären fast jederzeit tagsüber möglich.
6 000.-
Beinwil am See, 5712, 12.09.2026

Original Ölgemälde von Joseph Edward Duvanel (1941-1986)

Ein eher aussergewöhnliches Sujet, ein sehr 'magisch' wirkendes Gemälde vom 1986 verstorbenen Basler Künstler Joseph Edward Duvanel. Nicht der Pierrot ist als Sujet ungewöhnlich, sondern dass er sich inmitten einer Theatertruppe befindet. Das Gemälde bestätigt auch Duvanels Tendenz zur impressionistischen französischen Malerei. Die Szenerie wirkt einerseits düster, durch die schweren, roten Samtvorhänge, der Bühnenbretter und der Dunkelheit der Bühne, etwas aufgehellt durch einen stylisiert dargestellten Hintergrund, der jedoch farbenfroh jäh durchbrochen wird, durch eine ausgelassen wirkende Truppe verschiedenster fröhlicher Figuren. Das Gemälde ist ein totaler Gegensatz zu vielen bekannten Sujets und Gemälden Duvanels und deshalb so faszinierend und einzigartig! MASSE Öl auf Leinwand Rahmen 104 × 95 cm Lichtmass 89 × 79 cm Falzmass/Gemälde 90 × 80 cm Unten rechts signiert (und evtl unleserlich datiert?) 'Duvanel'. Das Gemälde befindet sich im wunderschönen schwarz/goldenen Originalrahmen (vom berühmten Basler Knöll Rahmenmacher) und ist in einem TOP-Zustand! Verso auf Etikette betitelt mit 'Carneval avec Pierrot' und nochmals signiert. INFOS JOSEPH EDWARD DUVANEL (* 21. Februar 1941 in Pratteln; + 20. Dezember 1986 in Basel) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker, Illustrator und Pianist und Sohn eines Neuenburger Handelsmannes und einer Engländerin. Er besuchte die Primarschule in Chaumont bei Neuenburg. Nach bestandener Matura besuchte er die Akademie der schönen Künste in Genf. Von 1957 bis 1958 studierte er an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel, um 1960 Philosophie an den Universitäten Neuenburg und Basel. Als angehender Pianist hielt er sich zu Studienzwecken zwischen 1960 und 1974 in Budapest und Paris auf und brachte es bis zur Konzertreife. Ab 1964 erhielt er verschiedene Kunststipendien. Von 1967 bis 1974 studierte Duvanel an der 'Académie de la Grande Chaumière' in Paris. Die Themen seiner Bilder waren häufig aus dem Bereich der Märchen und Sagen, des Zirkus und Puppentheaters. Aber auch Stilleben, Landschaften sowie Akt- und Figurenbilder. Duvanel stellte seine Werke regelmässig im In- und Ausland aus. Renommierte Auktionshäuser versteigern heute seine Kunst regelmässig erfolgreich. Die Museumsammlung der schönen Künste in Neuenburg umfasst mehrere seiner Werke. Duvanel war von 1962 bis 1981 mit Adelheid Duvanel verheiratet und starb durch Suizid auf seinem Landgut im Elsass. PIERROT Der Pierrot ist eine männliche Bühnenfigur, die der Pantomime Jean-Gaspard Deburau in Paris seit 1816 unter anderem aus dem 'Pedrolino' bzw. dem 'Pagliaccio' der 'Commedia dell'arte' und dem 'Gilles' des Pariser Jahrmarkttheaters entwickelt hat. Die weibliche Form des Pierrots lautet Pierrette. Figuren, die Pierrot genannt werden, gibt es im französischen Theater schon seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und entstammen ähnlichen Masken des italienischen Strassen- und Jahrmarkttheaters und der 'Commedia dell'arte' des 15. Jahrhunderts, die durch ihre Gruppen nach Frankreich gekommen sind. Sie sind, ähnlich wie 'Brighella', Rivalen von 'Arlecchino', dem späteren 'Harlekin'. Den älteren Pierrot als Intriganten und Spielverderber gab es auch noch im 19. Jahrhundert. Seine herrische, mitunter unsympathische Seite hat sich im Weissclown des Zirkus erhalten. Deburaus Vorstellungen im 'Théâtre des Funambules' auf dem 'Boulevard du Temple' in Paris, und vor allem ihr Reflex in der Literatur der Zeit, machten seine Figur weltberühmt und zum modernen Inbegriff des Pierrot. Deburaus Pierrot war nicht mehr bösartig, sondern eher bemitleidenswert, überaus sympathisch und eignete sich für Liebhaberrollen. Er war bewusst naiv und melancholisch, weiss geschminkt und in weisse, wallende Gewänder gekleidet. Er war stumm, weil das Theater keine Lizenz für Sprechstücke hatte.
3 000.-
Beinwil am See, 5712, 09.09.2026

Absolute Rarität Micky Maus Totenkopf mit Wachs-Siegel

Aus die Maus, Micky Maus! Mir fehlen fast die Worte, um diese Kuriosität gebührend würdig zu umschreiben. Zu aussergewöhnlich, kurios, skurril und speziell ist dieser Micky Maus Totenkopf Fund aus einer Villenauflösung in Hamburg/Rotherbaum, dessen verstorbener Besitzer -ein Sammler mit exquisitem Geschmack!- Kuriositäten und Kunst aus aller Welt sammelte und hortete. Er besass auch sehr aussergewöhnliche Gemälde mit skurrilen Menschen, die ich genauso gerne gekauft hätte, die aber in Familienbesitz bleiben sollten. Schade... Aber zum Glück konnte/wollte sich die Familie u.a. vom etwas gruseligen 'Horror Micky Maus' trennen! Smile... Vom Material her kann ich nur sagen es ist sehr massiv, kein Gips, kein Keramik eventuell Resin oder Steingemisch, es ist recht schwer und massiv. 2-3 kleine, altersbedingte Farbabplatzer, die aber nicht gross auffallen. Masse ( B×H×T) 25 × 20,5 × 18 cm Gewicht 2900g Sehr hochwertige Ausführung, 100%ig kein Massenprodukt! Handmade! Auf der Rückseite befindet sich ein grosses Wachs-Siegel des (mir leider unbekannten) Künstlers. Evtl. sogar ein Unikat!? Ich würde das Alter dieses 'Mäuse Schädels' anhand der Historie und der Patina auf sicher 40 Jahre schätzen, aber ich könnte mich auch total irren!? Denn dieser Micky Maus Totenkopf könnte -von der Thematik her- genauso gut auch irgendwo im DISMALAND vom Streetart Künstler Banksy (mehr Infos am Ende des Textes) 'versteckt' gewesen, aber auch ein Pop Art Kunstwerk aus den 60er / 70er Jahren sein!? Es würde auch zum 'Schockrocker' Marilyn Manson passen, der oftmals und gerne Mickey Mouse in verschiedenen Varianten thematisierte. Falls jemand die Künstlerin/den Künstler anhand des Stempels identifizieren kann oder mehr dazu weiss, bin ich natürlich für jeden Hinweis sehr dankbar! So oder so ein sehr hochwertiges Kunstobjekt, ein Highlight und Eyecatcher für jedes Schaufenster, jede Vitrine, jede Säule, jeden Kuriositäten-Schrank und jede Wunderkammer! Sogar für die ArtBasel! Aber dann könnte ich verm. beim Preis noch 1-2 Nullen dranhängen! Smile... INFO DISMALAND war ein Kunstprojekt des Streetart-Künstlers Banksy im Ferienort Weston-super-Mare in Somerset, England. Die im Vorfeld der Eröffnung lange geheim gehaltene Ausstellung im ehemaligen Spaßbad Tropicana stellte eine Parodie auf den bekannten Freizeitpark Disneyland dar. 'Dismal' steht im Englischen für 'bedrückend, trostlos, düster'. Die Ausstellung wurde am 21. August 2015 eröffnet. Banksy selbst beschrieb die Ausstellung als 'Familien-Freizeitpark, der für Kinder ungeeignet ist.' Banksy selbst schuf zehn Werke für die Ausstellung und finanzierte das gesamte Projekt selbst. Zudem wurden Werke von mehr als 50 Künstlern gezeigt. Die Ausstellung lief insgesamt 36 Tage lang bis zum 27. September 2015. Pro Tag sollten 4000 Eintrittskarten verkauft werden. Jeden Freitag sollte es außerdem Musik-Acts von beispielsweise Run the Jewels, Pussy Riot und Massive Attack geben. Der Aufbau der Ausstellung wurde als Filmproduktion getarnt, was auch so lange funktionierte, bis die als Managerin des Künstlers geltende Holly Cushing mehrfach vor Ort gesehen wurde.
1 100.-
Beinwil am See, 5712, 09.09.2026

Junge Frau in Badewanne, 'Young British Artists'

Ein sehr originelles, kraftvolles und expressionistisches Gemälde aus der Gruppierung 'Young British Artists'. P.S. den schwarzen 'Zensurbalken' über der Brustwarze musste ich auf Hinweis von tutti anbringen! Originell finde ich u.a. die Stöpselkette, die man heute leider meist nur noch in alten Badezimmern findet. MASSE Gemälde 42 × 51 cm Rahmen 44 × 53,2 cm Tiefe 3,2 cm Acryl auf Holzplatte, gerahmt mit Holzleiste Vorne, u.li. in rot mongrammiert und datiert 'B.R.A. 95'. Hinten, signiert und datiert in blau 'B.R.A... 95' (leider konnte ich die vollständige Signatur nicht eindeutig entziffern, wäre aber für evtl. Hinweise sehr dankbar.) INFOS BADEKULTUR Früher galt Wasser als Ursprung der physischen Energie und Thermen boten neben einer körperlich-spirituellen Reinigung auch Unterhaltung an. Die spätmittelalterliche Bevölkerung ging in den Badehäusern sowohl gesundheitlichen als auch erotischen Bedürfnissen nach und inspirierte damit die zeitgenössischen Künstler. Kirche und Medizin verdammten jene Badekultur und erzwangen den Rückzug der Nacktheit in private Bereiche. Da öffentliche Badeszenen in der Folgezeit kaum vorhanden waren, vereinigten Künstler des Barock und Rokoko mythische und biblische Darstellungen mit erotischen Aspekten oder thematisierten die intime Körperpflege. In der Biedermeierzeit verschwanden die sexuellen Aspekte und Wascheinrichtungen gelangen zunehmend in bürgerliche Haushalte. Heute ist die Badekultur Teil der Freizeitgestaltung. Im Genre der Badeszenen standen stets Mädchen und Frauen im Fokus, sei es als göttliche Gestalt in der Natur, als sinnliches Aktmodell oder als allegorische Darstellung von Fruchtbarkeit und Jugend. Moralische und gesellschaftliche Veränderungen, die die Badekultur betreffen, lassen sich anhand der Kunstwerke, die über die Jahrhunderte entstanden, zurückverfolgen. YOUNG BRITISH ARTISTS (YBAs) ist die Bezeichnung für eine etwa 1988 entstandene, lose Gruppe damals junger britischer Künstler, die jedoch nie eine Gruppe dieses Namens gründeten. Der Begriff entstand durch die Medien und wurde insbesondere durch die gleichnamige Ausstellungsreihe 'Young British Artists in the Saatchi Gallery' geprägt. Die erste Generation der unter diesem Begriff eingeordneten Künstler studierte am Londoner Goldsmiths College, die zweite kam in erster Linie von Royal College of Art in London. Der Begriff 'Young British Artists' setzte sich erst retrospektiv durch und bezeichnet heute eine abgeschlossene Epoche, die grob die 1990er Jahre umfasst. Es gab keine Manifeste, keine offizielle Formierung einer Gruppe names YBA. Zudem war die Teilnahme an der FREEZE, weiteren selbstkuratierten Gruppenausstellungen um 1990 (Modern Medizine, Gambler, East Country Yard Show) und/oder einer der sechs mit 'Young British Artists' betitelten Ausstellungen in der Saatchi Gallery Grund, das Label YBA zu bekommen. Im Jahr 1988 organisierten Künstler unter der Leitung des 22-jährigen Kunststudenten Damien Hirst die Ausstellung 'FREEZE' in den Londoner Docklands, die retrospektiv als Geburtsstunde des YBA-Phänomens gilt, damals jedoch fast unbeachtet blieb. Sie wurde jedoch von der BBC gefilmt, der Film wurde später mehrmals ausgestrahlt. 'FREEZE' war auch die Geburtsstunde einer alternativen Galerieszene, die vor allem im Osten Londons und in leerstehenden Fabrikgebäuden entstand. Bekannte Beispiele waren die 1990 stattfindenden Shows 'Modern Medicine' und 'Gambler'. Beide wurden von Damien Hirst, Billie Sellman und Carl Freedman organisiert und kuratiert. Der 'SHOP' von Tracey Emin und Sarah Lucas, kann ebenfalls, nebst anderen, zu dieser Bewegung gezählt werden. Abschließend folgte 1997 die Ausstellung 'Sensation'. Die Gruppe wurde vom Sammler Charles Saatchi gefördert. Er besuchte die Ausstellung 'FREEZE' und fing an, die Werke der Künstler zu sammeln.
2 500.-
Beinwil am See, 5712, 08.09.2026

Expressionistisches Aktgemälde von Michael Feicht

Ein sehr dekoratives, expressionistisches Aktgemälde vom renommierten deutschen Künstler Michael Feicht. Das Kunstwerk wurde vom Künstler in einen speziellen, wuchtigen, antiken Vintagerahmen eingelegt. Und sieht in natura fantastisch aus! Obwohl das Gemälde relativ klein ist, hat es an einer Wand eine unglaublich kraftvolle, faszinierende Ausstrahlung! Auch innerhalb vieler Werke sticht es durch seine kraftvolle Malweise fast magisch hervor! Das 'Mädchen in Rot' erinnert entfernt an die ursprünglichen Expressionisten, allen voran an Otto Mueller! Masse 'Weiblicher Akt in Rot vor Landschaftskulisse' Acryl auf Leinwand Rückseitig signiert mit 'Michael Feicht' und mit Widmung für eine (mir) unbekannte Person. Rahmen 44,1 × 59,6 cm Gemälde 22 × 38,5 cm Falzmass 23,4 ×;39,2 cm Lichtmass 21 × 36,9 cm Tiefe Falzmass 4 cm Tiefe Rahmen 5,4 cm Das Gemälde darf selbstverständlich jederzeit persönlich besichtigt, bewundert, gekauft und mitgenommen oder kann auch versandt werden. Evtl. auch Übergabe an grossem Bahnhof möglich. INFOS Michael Feicht (geb. 1959) Der Künstler lebt heute in München und Slowenien. Er kann auf eine Vielzahl von Ausstellungen zurückblicken und seine Bilder erreichen Preise bis zu 5.000 Euro in renommierten Auktionshäusern. Michael Feichts Werk beinhaltet sowohl abstrahierte, figurative Werke, die eine Auseinandersetzung mit den Malern des 'Blauen Reiters' zeigen, als auch experimentelle und konzeptionelle Arbeiten. EXPRESSIONISMUS In Deutschland entwickelte sich der Expressionismus maßgeblich in zwei Gruppen: der 'Brücke' in Norddeutschland (Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller und Emil Nolde) und dem 'Blauen Reiter' in Süddeutschland (Franz Marc, Wassily Kandinsky, Alfred Kubin, Gabriele Münter, August Macke. OTTO MUELLER war ein deutscher Maler und Lithograf des Expressionismus. Er gehörte der Künstlergruppe 'Brücke' an und gilt heute als einer der bedeutendsten Expressionisten. Geboren:  16. Oktober 1874, Liebau, Polen Verstorben:  24. September 1930, Breslau, Polen
2 000.-
Beinwil am See, 5712, 07.09.2026

Aktgemälde Orient junge Frau auf Leopardenfell

Ein sehr farbenfrohes, erotisches, Aktgemälde mit versch. Personen, die auf einem grossen, sehr ausladenden Sofa sitzen oder liegen. Sie sind 'arrangiert' um eine eine am Boden, auf einem Leopardenfell, liegende orientalische (Bauch)Tänzerin (oder Haremsdame?). Sie hält eine Art Mandoline / Saz / Oud / Târ in den Händen, was damit jedoch eher auf eine Musikerin / Sängerin / Künstlerin schliessen lässt, als auf eine reine Haremsdame. Das orientalische Ambiente, die Wandteppiche, Säule, Ornamente, die Vase mit Pfauenfedern, das riesengrosse Sofa, das grosse Leopardenfell, die Bauchtänzerin und all die anderen, orientalisch gekleideten Personen, all das scheint auf eine sehr entspannte, mauretantische Szene in einem Riad, Palast in Marrakesch, Marokko oder vielleicht in Algerien hinzuweisen. Oder evtl. Persien? Auf jedenfall ist das Kunstwerk sehr ausdrucksstark, dekorativ und wunderschön! Für alle Orient-Fans und LiebhaberInnen des orientalischen Lebensstils, der Farbigkeit, Opulenz und des Stils. MASSE Öl auf Leinwand 46 × 56 × 2 cm Das Gemälde ist in einem hervorragenden Zustand, stammt vermutlich aus den 60er Jahren (oder früher!). Der Künstler/die Künstlerin ist mir leider nicht bekannt und ich habe weder eine Signatur noch ein Monogramm entdeckt. Aber es befinden sich soviele farbige Details auf diesem Aktgemälde, dass sich vielleicht trotzdem irgendwo noch ein Hinweis versteckt haben könnte, der evtl. Aufschluss über die Künstlerin/den Künstler geben könnte... Das Gemälde ist ungerahmt, jedoch fand ich nach langer Suche endlich den perfekt passenden Rahmen dazu. Einen verwitterten, grau/weiss/goldenen Vintagerahmen, den ich bei Interesse (für plus 150.-) montieren und dazu geben würde! Siehe letztes Foto... Das Kunstwerk darf selbstverständlich gerne persönlich geprüft und bewundert und abgeholt, aber kann auch versandt werden (plus 30.-).
300.-
Beinwil am See, 5712, 04.09.2026

Ultrararer Postkarten-Ständer, Frankreich, um 1890 bis 1920

Ein heute kaum mehr zu findender, grosser, antiker Postkarten-Ständer aus Frankreich. Ca. 1890 bis 1920. Ultrarar!!! Er befindet sich in einem guten, altersbedingten Zustand, einzig oben das Holz ist etwas eingedrückt (siehe Foto). Der Ständer, bzw. der Aufsatz für die Postkarten, wurde -wie früher üblich- von Hand gefertigt. Deshalb ist auch kein Fächlein gleich, wie das andere. Extrem schön!!! Man/Frau beachte auch die wunderschönen goldbemalten Details aussen an den Fächli! Der 5-eckige, französische Vintage Postkartenständer besteht aus Holz (Deckel) Metall (Fuss) und Stahl-Blech (Kartenständer) und ist tiefschwarz, plus goldbemalten Rändern an den Seiten der Fächer. Die Patina ist grandios und magisch! Nichts '0/815' Deko Züügs, nein, Kolonialwaren-Geschichte pur! Er ist drehbar und besteht aus 5 x 9 (total 45) Fächern für Postkarten. Allerdings ist zu beachten, dass er nur für querformatige Postkarten konzipiert wurde und das Format der Fächer ausschliesslich für das alte Postkarten-Format von ca. 90 x 140 mm gemacht wurde!!! Das heutige Format von Postkarten misst in der Regel 10,5 x 150 mm. Solche Ständer wurden ausschliesslich (deshalb sind sie heute kaum mehr zu finden, weil sie nicht in grosser Auflage hergestellt wurden!) in Geschäften zum Ausstellen von Gruss- oder Werbekarten verwendet. Für Fans von coolen Vintage Objekten, oder industriellem Design, passend als Laden- oder Wohndekoration. MASSE Höhe 103 cm Breite oben 23 cm Durchmesser Fuss 26 cm Der Ständer darf sehr gerne nach vorheriger Absprache persönlich bewundert, geprüft, aber auch gekauft und mitgenommen werden! Smile... Für einen Versand eher ungeeignet, könnte aber evtl. gegen Teil-Übernahme der Zugspesen, an einen grösseren Bahnhof gebracht werden!
900.-
Beinwil am See, 5712, 03.09.2026

Antike, belgische Kaffeedose, um 1900, 'Le Pelican Rouge'

Bei diesem Angebot handelt sich um eine grosse, antike, zylindrische Metall-Kaffeedose der belgischen Marke 'Le Pélican Rouge' (auch bekannt als 'De Roode Pelikaan') aus Antwerpen, die ca. um 1900 bis 1920 hergestellt wurde. Details zur Dosen Aufschrift: 'Café Torréfié' (gerösteter Kaffee) und 'Le Pélican Rouge'. Motiv: Ein prägnanter roter Pelikan als Logo im Mittelpunkt. Um den Pelikan herum stehen oben im Kreis die Worte 'ANTWERPEN' unten 'ANVERS' (franz. Name für 'Antwerpen') Ganz unten stehen die Ziffern und Buchstaben 'Tél. 4722' und 'ÉTABL.. J.SCHUYBROEK s.a. Anwers'. Dazu mehr ganz am Schluss bei den 'Infos'... Sammlerwert: Solche lithografierten Blechdosen aus der frühen Kaffee-Werbegeschichte sind heute extrem begehrte Vintage- und Deko-Objekte für Sammler, vorallem solch grosse, nie für den privaten Gebrauch bestimmten, Dosen! Sie wurden hauptsächlich nur in Kolonialwaren-Geschäften und Cafés verwendet. Da diese Dose noch mit 'Anwers' betitelt ist, handelt es sich 100%ig um eine sehr frühe Dose! Weil die Firma, die diese Dose herstellte, um ca. 1920 den Namen, bzw. den Produktionsstandort nach Hoboken verlegte und zukünftige Dosen dann mit 'Hoboken-Anwers' beschriftet waren!!! MASSE Durchmesser 31,5 cm Höhe 46,5 cm Lithografiertes Blech in wunderschönem, dunklen, magischen rot! Ein wahres Meisterstück früher Kolonialgeschichte und der Typografie! Sehr, sehr dekorativ und extrem beeindruckend! Mit wunderschöner Patina, man sieht der Dose den Gebrauch und die 100j. Geschichte an, trotzdem ist sie -für solch einen antiken Gebrauchsgegenstand- in wunderbarem Erhaltungszustand! Kaffeegeschichte pur! Ob als sehr stylishe Weihnachtsdeko, ob als Highlight in einem Café, Vintagestore oder privat zuhause: diese Dose wird jeden Kaffeefan begeistern! Versand möglich (plus 30.-) INFOS Die historische Aufschrift 'Café Torréfié' und 'J. Schuybroek S.A. Anvers' / 'Le Pelican Rouge' bezieht sich auf eine berühmte Röstkaffeemarke und deren historische Dosen- und Verpackungsproduktion aus Antwerpen (franz. Anvers), Belgien. Die Kaffeemarke: 'Le Pelican Rouge' wurde 1863 von Joseph van Leckwyck und seinen Söhnen in Antwerpen gegründet. Sie gehörten zu den Ersten im Land, die Kaffee nicht mehr roh verkauften, sondern ihn bereits industriell und professionell torréfié (geröstet) anboten. J. Schuybroek S.A. Anvers Wenn dieser Name auf einer alten Kaffeedose oder einem Werbeschild steht, handelt es sich um den Hersteller der Verpackung. Die Lithografie-Anstalt, die Firma 'Établissements J. Schuybroek S.A.' sass in Hoboken bei Antwerpen (Anvers) und war im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eine der bedeutendsten Fabriken Belgiens für bedruckte Blechwaren, Emailleschilder und Metalldosen. Alte Kaffeedosen mit dieser spezifischen Prägung oder diesem Aufdruck sind heute begehrte Vintage-Sammlerobjekte aus der Zeit des Jugendstils (Art Nouveau) und Art Déco. Oft zeigen sie aufwendig illustrierte Motive wie Monarchen, Kolonialszenen, Vögel, Katzen usw. oder eben den namensgebenden roten Pelikan. Diese Firma war weltberühmt für sehr hochwertige lithografierte Blechdosen, Werbe-Blechschilder und Verpackungen für Markenartikel (wie Kaffee, Kekse, Tabak oder Limonade). Häufig findet man auf alten Sammlerstücken auch den Zusatz 'Hoboken-Anvers' oder 'Anvers' (Dosen mit nur dem 'Anwers' Aufdruck sind älter, da sich die Produktion später nach Hoboken verlagerte und ab ca. 1920 der Aufdruck auf Dosen 'Hoboken' oder Hoboken-Anwers' lautete!), was auf die belgischen Standorte in Hoboken bzw. Antwerpen verweist. Wenn Sie diesen Schriftzug auf einem Gegenstand sehen, handelt es sich mit sehr, sehr hoher Sicherheit um ein sehr, sehr begehrtes Vintage- oder Antiquitäten-Objekt!
240.-
Beinwil am See, 5712, 03.09.2026

Zwei franz. Vintage Buchstützen aus Marmor Gargoyle

Zwei wunderschöne, handgearbeitete Vintage Buchstützen aus Frankreich, mit rötlich-marmorierter und crèmefarbener, polierter Textur. Fast mit 100%iger Sicherheit aus Marmor, evtl. Kalkstein oder Alabaster. Aber anhand des Gewichts tippe ich auf Marmor! Sie stellen zwei katzenähnliche (Fabel)Wesen dar, ähnlich der Gargoyle-Figuren auf dem Notre Dame in Paris! Aber schon sehr 'Grosskatzen'-ähnlich. Sie sind Einzelstücke und handgearbeitet und haben deshalb etwas unterschiedliche Masse: Diejenige Figur mit den dunkleren Unterarmen (evtl. männliche Figur?) misst B 18cm H 17,6cm T 13cm Die andere (evtl. weibliche Figur?) B 16,8cm H 16,5cm T 9,5cm Gewicht zusammen: ca. 6kg! Der Preis gilt selbstverständlich für beide Figuren zusammen! Sie sind wirklich extrem dekorativ und wirken auch wirklich stark (allein wegen ihres intensiven Blickes!!!), wenn man sie von ihrem ursprünglich gedachten Zweck der Buchstützen entfernt und sie je einzeln und frontal aufstellt, z.b. auf einem Cheminée, auf einem Sideboard, in kleinen Nischen usw. Es sind KEINE Kitsch- oder Souvenirfiguren! Sie sind wirklich alt und handgefertigte Unikate (ich würde sie in die 30er / 40er Jahre taxieren, evtl. sogar noch früher!)! Was auf den Fotos etwas archaisch, wild und voller Risse zu sein scheint, ist in natura ein wunderschön geschliffener und polierter Naturstein, wunderschön zum anfassen, ein richtiger 'Handschmeichler!' Man spührt diese auf den Fotos sichtbaren Risse und Adern nicht, sie sind beide wunderschön poliert und ganz glatt! Ich war selber verblüfft, dass die Fotos irgendwas zeigen, dass in natura viel schöner ist!? Sie können sehr gerne verschickt werden (plus 22.-). INFOS Ein GARGOYLE ist ein Fantasiegeschöpf, das in zahlreichen Werken der Phantastik und der modernen Populärkultur vorkommt. Vorbilder dieser Kreaturen sind die grotesk-figürlichen Wasserspeier, wie sie vorallem an Gebäuden der Gotik zu finden sind. Der Name leitet sich von dem französischen gargouille (deutsch wörtlich 'die Gurgelnde'; sinnbildlich 'Wasserspeier' oder 'Regenrinne') ab, wurde ins Englische als 'gargoyle' übernommen und ist in viele Sprachen eingegangen. In Literatur, Filmen und Spielen des Fantasy- sowie Horrorgenres stellen Gargoyles meist Statuen in tierischer oder Chimärengestalt dar, die durch Zauberei oder dämonische Energie zum Leben erweckt werden. Es gibt aber auch Fiktionen, in denen Gargoyles eine freundliche Rolle spielen. Je nach Werk kommen Gargoyles als Einzelwesen oder als ganze Spezies oder Rasse von Monstern vor.
400.-
Beinwil am See, 5712, 03.09.2026

Vintage Karussell Katze 'Sylvester', 1970

Was für ein extrem lustiges, fröhlich stimmendes Karussell Kätzchen, nicht? Es stammt von einem ausrangierten, franz. Jahrmarkt und das Modell wurde um 1970 hergestellt. Es handelt sich dabei um die wohl berühmteste 'Tuxedo'-Katze der Welt, 'Sylvester'! Mit seiner charakteristischen Zeichnung, dem überwiegend schwarzen Fell, der weissen Brust und den weissen Pfoten, entspricht er dem typischen Bild einer Katze, die einen 'Smoking' (englisch: Tuxedo) trägt. Tuxedo-Katzen sind keine eigene Rasse sondern bezeichnen schwarz-weisse Katzen mit diesem spezifischen Fellmuster. Zurück zu diesem absolut grandiosen Fundstück von einem französischen Jahrmarkt aus den 70ern. 'Sylvester', der in seinen Pfoten passenderweise 'Tweety' hält (für wielange wohl? smile...) ist in einem Zustand den ich als 'sehr gut' für sein Alter und frühere Tätigkeit bezeichnen würde! Einzelne, kleine 'Defekte (ein kleines, unbedeutendes Loch in der hinteren, linken Pfote, einem schmalen Riss in der Nase und Farbabblätterungen -die jedoch NICHT weiter abblättern!!!), vervollständigen seinen Charme, seine Patina ist einfach grossartig! Unten befinden sich zwei bewegliche Stangen, auf denen er auf dem Karussell befestigt war! Es ist ein leichtes, diese auf einem stabilen Brett zu montieren, damit als grandiose Deko oder Eyecatcher wieder sicher stehen kann. Ob in einem Schaufenster, einem Loft, Café, Vintage-Shop, bei TierärztInnen oder einfach bei jemandem, der Katzen genauso liebt und verehrt, wie ich! MASSE L 118 cm H 68 cm B 41 cm Er besteht aus sehr robustem Fiberglas und wurde Streetart /Graffiti-mässig gesprayt, mit verlaufenden Farbübergängen, was ihm ein cooleres Aussehen verleiht, als wenn er 'normal' bemalt worden wäre! 'Sylvester' und 'Tweetie' dürfen jederzeit persönlich gestreichelt, bewundert, geprüft und natürlich auch erworben werden. KEIN Versand! Abholung bevorzugt. INFOS 'Sylvester J. Pussycat Sr.' (so sein vollständiger Name') ist eine Zeichentrickfigur, eine anthropomorphe Katze aus den 'Looney Tunes' und 'Merrie Melodies'-Zeichentrickserien. In den meisten seiner Auftritte jagt er 'Tweety', 'Speedy Gonzales' oder 'Hippety Hopper'. Erfunden wurde er von Isadore 'Friz' Freleng, der noch für viele weitere, sehr berühmte 'Looney Tunes' Figuren bekannt war. 'Sylvester' und 'Tweety' sind zwei Trickfilmhelden, deren Schicksal untrennbar miteinander verwoben ist: Der Kater 'Sylvester' macht stets vergeblich Jagd auf den kleinen Vogel 'Tweety'. 'Tweety' war zuerst da: bereits 1942 tauchte er in einem von Warner Brothers produzierten Trickfilm auf, in dem er sich vor den verfressenen Katzen 'Babbit und Castello' retten musste. Weitere Folgen mit 'Tweety' gab es zunächst nicht. Der Name 'Tweety' leitet sich ab von 'tweet' (engl. 'zwitschern') und 'Sweety' (engl. für 'Süsse', aber auch 'Süsser'). 'Sylvesters' Leinwanddebüt war 1945 in dem Kurztrickfilm 'Life with Feathers' (dt. 'Ohne Liebe ist das Leben leer'). Und mit dem Erfolg wurden aus den zwei Kontrahenten zwei charakterlich ausdrucksvolle Persönlichkeiten: 'Tweety', ein gelber Kanarienvogel, der in einem Vogelkäfig auf einer Schaukel hin- und herwippt und sich nach einem nasalen und piepsig gelispelten 'Da war doch eine Miezekatze' neugierig und naiv zugleich in höchste Gefahr begibt, die er aber durch Geschicklichkeit und mit dem notwendigen Quäntchen Glück meistert. 'Sylvester', der 'Pechvogel', dem nichts gelingen will und dessen Jagd auf 'Tweety' meist damit endet, dass er von der Großmutter, bei der 'Tweety' wohnt, Prügel bezieht. Im englischen Original kann Tweety kein 's' und kein 'th' aussprechen. Mel Blanc, der die Originalstimme spricht, machte aus 'Tweetys' 'I tawt I taw a puddy tat' ('I thought, I saw a pussy-cat') 1950 einen Schlager. 'Sylvester' hat auch einen Sohn, der 'Junior' genannt wird. Meist versucht er seinem Sprössling vergeblich die Jagd auf Mäuse oder Vögel beizubringen.
1 300.-