Die Mentor Compur-Reflex ist eine historische, einäugige Spiegelreflexkamera (SLR) im Box-Design, die von 1929 bis etwa 1933 von der renommierten Mentor-Kamerafabrik (Goltz & Breutmann) in Dresden hergestellt wurde. Sie gilt heute unter Sammlern als seltene und technisch faszinierende Rarität.
Technische Besonderheiten
Das Besondere an dieser Kamera war die für damalige Verhältnisse innovative Koppelung eines Spiegelreflex-Systems mit einem Zentralverschluss. Während die meisten zeitgenössischen SLRs einen Schlitzverschluss nutzten, vertraute Mentor hier auf die Präzision eines im Gehäuse verbauten Compur-Verschlusses.
Verschluss: Mechanischer Compur-Zentralverschluss (Rim-set) mit Zeiten von 1 bis 1/250 Sekunde sowie den Modi B und T.
Spiegelsystem:
Der Sucherspiegel muss nach dem Auslösen manuell über einen Hebel oder Knopf an der Gehäuseseite für die nächste Aufnahme wieder nach unten geklappt ("gespannt") werden. In der Fokus-Position dichtet der Spiegel das Gehäuse lichtdicht nach hinten ab.
Objektiv:
Hochwertiges Objektiv Carl Zeiss Tessar 1:4,5 / 10,5 mit Zentralverschluss (Compur): T, B, 1 1/250 Sekunde, Blende 4,5 bis 32, Entfernungen 1,5 bis Unendlich
Sucher:
Ausgestattet mit einem klappbaren Lichtschacht-Sucher mit Mattscheibe. Für schnelle Schnappschüsse verfügt das Gehäuse zusätzlich über einen aufklappbaren, zweiteiligen Sportsucher (Rahmensucher)
Gut erhalten, mit Gebrauchsspuren. Verschluss und Blende funktionieren wurde aber nicht Filmgeprüft.
Verkauf als Sammlerobjekt, Dekoration oder für Bastler.
Privatverkauf ohne Garantie oder Rücknahme.
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