Unzirkuliert, Probeprägung: 600 Stück in der CH
Jodeln
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«Einem Jodel kann ich nicht zuhören, ohne dass mein Herz und alle seine Kräfte mitspielen. Der Jodel hat keine Worte, weil Worte zu klein und zu eng für seine Empfindungen sind. Man kann alles in ihn hineinlegen.» Diese Worte des Brienzer Schriftstellers Heinrich Federer umschreiben eindrücklich, was das Jodeln auslösen kann.
Der Ruf von Berg zu Berg, die Kommunikation von Alp zu Alp bilden den Ursprung des Jodelns. Die Liebe zur Natur und Heimat sind bis heute zentrale Themen dieser besonderen, bereits nach den ersten Tönen erkennbaren Alpenmusik. Geschichtlich gesehen stand am Anfang der Naturjodel, der sich einst als Kommunikationsform in gebirgigen und unwegsamen Regionen entwickelte und auch beim Eintreiben der Kühe half. Der Jodel oder Jutz ist ein Gesang auf Lautsilben ohne Text mit häufigem, schnellem Umschlagen zwischen Brust- und Falsettstimme (Kopfstimme). Bekannte Naturjodel sind die zwei- bis dreistimmigen «Muotataler Jüüzli» oder die mehrstimmigen «Zäuerli» oder «Ruggusserli» aus dem Appenzell, die häufig spontan improvisiert werden.
In der Schweiz und in anderen Alpenländern hat sich im 19. Jahrhundert das Jodeln zum Lied weiterentwickelt. Dabei tritt der Jodel normalerweise als Kehr- und Schluss-Refrain von Volksliedern auf.
- Sujet: Probeprägung Jodeln
- Ausgabetag: 14. September 2017
- Gestaltung: Gabriel Giger, Leuk-Stadt
- Nennwert: 20 Schweizer Franken
- Legierung: Silber 0,835
- Gewicht: 20 g
- Durchmesser: 33 mm
- Unzirkuliert, Probeprägung: 600 Stück (Dieses Produkt ist ausverkauft)
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