SAMUEL BURI (Schweiz, *1935): Alp / Pop-Art, Serigraphie

290.-

17.05.2022
Bern, 3006
Künstler: Samuel Buri (Schweiz, *1935).
Titel: Samuel Buri.
Jahrgang: 1969.
Format: 700 x 500 mm.
Technik: Serigraphie auf Papier.
Auflagehöhe: 50 Exemplarel.
Bezeichnet: Signiert und nummeriert, im Druck betitelt.
Literatur: ---
Anmerkung: Die limitierte "Nullversion" des Ausstellungsplakates (in Offset) für die Ausstellungim Sommer 1969 in der Galerie Krebs in Bern. Ein sehr interessantes Werk (noch) mit internationaler Ausrichtung (Pop-Art) des Künstlers, welcher unter den Einflüssen der Kunststadt Paris in Frankreich lebte.
Zustand: Feinere, ältere Retusche u.m. welche gerahmt kaum ersichtlich scheint. Verso Spuren älterer Montage.
Provenienz: Internationales Auktionshaus, Schweiz.
Zu Künstler und Werk: Samuel Buri (* 27. September 1935 in Täuffelen, Kanton Bern) ist ein Schweizer Kunstmaler.
Samuel Buri wird am 27. September 1935 in Täuffelen, Kanton Bern geboren. 1948 zieht die Familie nach Basel, weil sein Vater, Fritz Buri, als Pfarrer in der St. Alban-Kirche und später im Münster arbeitet.
1959 lernt Samuel Buri seine erste Frau, die französische Bühnenbildnerin und Kostümausstatterin Christine Herscher, kennen. Er zieht Ende 1959 zu ihr nach Paris und später nach Givry im Burgund. 1962, 1963 und 1965 wird er Vater von drei Kindern.
Mitte der 1970er Jahre zieht es ihn immer wieder nach Habkern ins Berner Oberland, wo er ab 1977 ein altes Bauernhaus zu einem Wohn- und Atelierhaus umbaut. 1979 verlegt er seinen Wohnsitz von Givry nach Paris.
Mit seiner zweiten Frau, der Basler Kunsthistorikerin Anna Rapp, zieht er 1981 nach Zürich und 1983 nach Basel. Seither wohnt er in Basel und Habkern. 1982 und 1987 wird er Vater von zwei Töchtern.
Im Winter 1952/53 beteiligt sich Samuel Buri erstmals an der jährlichen Weihnachtsausstellung (Vorläufer der heutigen Regionale) in der Kunsthalle Basel. 1953 bis 1955 besucht er die Basler Gewerbeschule, Malklasse von Martin Christ, Kurse bei Walter Bodmer, Theo Eble, Max Sulzbachner, Gustav Stett und Max Zulauf. 1955 assistiert er Hans Stocker bei der Ausführung von Mosaiken und 1956 von Glasfenstern.
Arnold Rüdlinger, Leiter der Kunsthalle Bern (1946?1955) und der Kunsthalle Basel (1955?1967), trägt mit seiner Begeisterung für den amerikanischen Abstrakten Expressionismus, den europäischen Tachismus und das Informel dazu bei, dass sich Buri von der traditionelleren Malerei seines Lehrers Christ löst. Auch die Begegnung mit Sam Francis Mitte der 1950er-Jahre ist von Bedeutung.
Anfang Winter 1956 entstehen in Habkern erste halbabstrakte Winterbilder, im Sommer 1956 in Griechenland abstrahierende Impressionen vom Meer. Um 1957 werden die leuchtend farbigen Bilder mit fleckigem oder gestischem Farbauftrag und dekorativen Farbverläufen zunehmend abstrakter. Ab 1957 erhält Buri zahlreiche Aufträge für Kunst am Bau.
In Paris wird einerseits der Einfluss der französischen Maltradition wichtig, andererseits die Konfrontation mit internationaler Gegenwartskunst: 1959 bis 1961 gewinnen die abstrakten Farbvisionen Buris eine lyrisch-atmosphärische Qualität. 1961 wendet er sich zur geometrischen Abstraktion mit betonten Diagonalen, Horizontalen und Vertikalen. Der Bildaufbau mit Motiven aus der Heraldik wird strenger und rhythmischer.

Das Ende der Pop-Art-Phase in Buris Werk fällt mit den politischen Unruhen in Frankreich Ende der 1960er-Jahre zusammen. Er beteiligt sich 1968 und in den folgenden Jahren an künstlerischen Aktionen und Installationen, so etwa 1969 in der Ausstellung Für Veränderungen aller Art in der Kunsthalle Basel.


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