DR. CARL HERMANN BUSSE - GESCHICHTE DER WELTLITERATUR 1913

48.-

16.06.2019
Antiquitäten & Kunst
Bern, 3704
Rarität für Germanisten u. Literaturinteressierte!

DR. CARL HERMANN BUSSE - GESCHICHTE DER WELTLITERATUR

2. Band mit 439 Abbildungen u. 25 Einschaltbildern

Format: ca. 26,5 x 20 x 5 cm

Bielefeld u. Leibzig 1913

Zustand: Der kunstvolle Band mit 779 Seiten ist sehr schön erhalten

Carl Hermann Busse (* 12. November 1872 vermutlich in Lindenstadt bei Birnbaum in Posen; 3. Dezember 1918 in Berlin) war ein deutscher Lyriker. Er arbeitete als Literaturkritiker und veröffentlichte, auch unter dem Pseudonym Fritz Döring, selbst Lyrik und Prosa.

Carl Busse besuchte in Wongrowitz das Gymnasium. Er lebte ab etwa 1893 in Berlin und besuchte hier auch das Militärpädagogium. Ab 1894 studierte er Philologie, Geschichte und Philosophie an der Universität in Berlin und promovierte 1898 bei Wolfgang Golther an der Universität Rostock mit einer Arbeit über Novalis' Lyrik. Ab 1898 war er als freier Schriftsteller und Literaturkritiker in Berlin tätig, wurde Mitherausgeber des Deutschen Wochenblatts, einer Zeitschrift für Politik, Kunst und Literatur, und Mitarbeiter von Velhagen & Klasings Monatsheften. Busse war Gründungsmitglied des Kartells deutscher lyrischer Autoren.

Der Komponist Heinrich Kaspar Schmid vertonte 1903 in op.9 das Gedicht ?Schöne Nacht für Gesang und Klavier. Die Uraufführung war am 18. Juni 1903 im Münchener Odeon bei einem Konzert von Studenten der Akademie der Tonkunst, am Klavier war Heinrich Kaspar Schmid. Ebenfalls 1903 entstand Max Regers Gesang der Verklärten op. 71 für Chor und Orchester; später folgten drei Liedkompositionen, Schlafliedchen op. 75 Nr. 14, Wenn die Linde blüht op. 76 Nr. 4 und Der Sausewind op. 104 Nr. 5.

Busse nahm ab 1916 als Landsturmmann am Ersten Weltkrieg teil und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.Busse starb an der 1918 in Europa grassierenden Spanischen Grippe und wurde in Berlin-Kreuzberg auf dem Friedhof der Friedrichswerderschen Gemeinde beerdigt.

Mit seiner Frau Paula Jacobsen hatte er zwei Töchter, Ute und Christine. Das Erdgeschoss des Hauses in der Heidestrasse 25-26 in Steglitz hatte seine Witwe im Frühjahr 1924 an Dora Diamant und Franz Kafka, alias Dr. Kaesbohrer, vermietet. Paula Busse wurde von den Nationalsozialisten in das Ghetto Theresienstadt deportiert, das sie überlebte.

In Berlin ist die Busseallee nach ihm benannt.

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