Seltene Gelegenheit mit einmaligem Design.
Technisch in Topzustand mit geschmeidigen Gummi Sicken.
Optisch sind nur minimale Gebrauchsspuren vorhanden.
Abholung mit Hörprobe in Steffisburg.
Ein Versand ist für + Fr.25.- möglich.
Die Acoustic Research M1 Holographic Imaging ist ein legendärer, kompakter Regallautsprecher aus den frühen 1990er-Jahren.
Er war das kleinste Modell der innovativen Holographic Imaging-Serie (zu der auch die Modelle M2 bis M6 gehörten), die von dem renommierten Audio-Entwickler Ken Kantor (bekannt als Mitbegründer von NHT) entworfen wurde.
Das Konzept:
Was bedeutet Holographic Imaging:
Das primäre Ziel dieser Serie war es, eine dreidimensionale, greifbare Klangbühne zu erzeugen, die das Gefühl eines Live-Konzerts nachbildet.
Kantor erreichte dies durch ein radikal ungewöhnliches Gehäusedesign.
Angewinkelte Schallwand:
Der Tiefmitteltöner ist auf der Gehäusefront leicht nach oben angewinkelt, um gezielt indirekte Raumreflexionen über die Wände und Decken zu nutzen.
Versetzter Hochtöner:
Der Hochtöner strahlt geradlinig ab, sitzt jedoch asymmetrisch versetzt, um Gehäuseresonanzen und Kantenbrechungen (Diffraktion) zu minimieren.
Das Ergebnis: Der "Sweet Spot" (die optimale Hörposition) wurde enorm vergrößert. Selbst außerhalb der Mitte bleibt die Stereo-Abbildung stabil und Instrumente lassen sich präzise im Raum orten.
Die Lautsprecher "verschwinden" akustisch im Raum.
Technische Daten
Baujahr: ca. 1990 1993
Gehäusetyp: Acoustic Suspension (geschlossenes Gehäuse)Hochtöner: 3/4 Zoll (ca. 19 mm) Ferrofluid-gekühlte Metall- bzw. Gewebekuppel
Tiefmitteltöner: 4,5 bis 6 Zoll Polypropylen-Konus mit langlebiger Gummisicken
Frequenzgang: 65 Hz 20 kHz (±3 dB)
Empfindlichkeit: 88 dB
Impedanz: 6 Ohm
Empfohlene Verstärkerleistung: 10 100 Watt
Klangcharakter und Besonderheiten:
Die AR M1 gilt unter Vintage-HiFi-Enthusiasten als echter Geheimtipp. Einer Anekdote nach war High-End-Audio-Ikone Mark Levinson bei der Vorstellung des Prototyps so begeistert von den kleinen Boxen, dass er eine zweitägige Pressekonferenz organisierte, um sie an seinen extrem teuren Verstärkern vorzuführen.
Stärken: Die Mitten und Höhen sind kristallklar, offen und extrem transparent. Die Räumlichkeit sucht in dieser Größenklasse (und zu diesem Preis) ihresgleichen.
Schwächen: Konstruktions- und größenbedingt fehlt es den M1 an echtem Tiefbass und dynamischer Wucht im Tieftonbereich. Aufstellungstipp:
Die Lautsprecher wurden speziell für die wandnahe Aufstellung optimiert. Durch den physikalischen Effekt der Wandkopplung ("Boundary Gain") wird der schlanke Bassbereich natürlich verstärkt, was dem Klangbild deutlich mehr Fundament verleiht.