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Wasserkefir, Japanische Kristalle
Mit diesen Kristallen kannst du selber ein gesundes, leckeres Getränk zubereiten.
WICHTIG:
Der Zucker ist die Nahrung für den Kristall, deshalb darf er bei der Herstellung nicht weggelassen, reduziert oder ersetzt werden!
Jedoch keine Angst, vom Zucker bleibt nichts mehr übrig, da er total fermentiert wird.
Anleitung:
Je nach Grösse des Kruges, bis 4 Esslöffel Kristalle, 2 - 4 Esslöffel Zucker, 2 Zitronenscheiben sowie einige Stücke von frischen oder getrockneten Früchten z.B. getrocknete Rosinen, Feigen, Aprikosen, Datteln, Pflaumen, Bananenscheiben etc. dazugeben. Mit Feigen wachsen die Kristalle erheblich besser und das Getränk wird schmackhafter, wie Ginger Ale.
Alles in ein grosses Schraubglas mit Deckel füllen, mit Leitungswasser auffüllen und umrühren. Den Deckel locker auf das Glas schrauben, damit sich die entstehende Kohlensäure entweichen kann. 2 bis 4 Tage an einen ruhigen Platz stehen lassen.
Das fertige Getränk mitsamt den Kristallen durch ein Sieb abgiessen. Kristalle mit Wasser im Sieb spülen und wieder verwenden, Früchte essen oder kompostieren. Das fertige Getränk in den Kühlschrank stellen und zeitnah konsumieren.
Pause:
Wenn du mal keine Lust darauf hast, einfach mit Zuckerwasser ohne Früchte im Kühlschrank «hungern» lassen.
Vermehrung:
Die Kristalle vermehren sich schnell und werden grösser, bis 1.5 cm. Bei warmer Raumtemperatur gedeihen sie schneller, deshalb stelle ich das Glas im Winter auf das Fensterbrett.
Wenn die Kristalle etwas «schwächeln», also nicht mehr so recht gedeihen, einfach mal eine «Mineral Kur» mit einer Prise Natron und kohlensäurehaltiges Mineralwasser machen. Die zusätzlichen Mineralien tun den Kristallen gut und er erholt sich schnell wieder.
Die vorigen Kristalle entweder weitergeben, in den Kompost geben oder als Dünger bei den Zimmerpflanzen und den Gartenpflanzen unter die Erde mischen.
Wirkung:
Dem Wasserkefir-Getränk werden folgende Wirkungen zugeschrieben:
Regulierung des Blutdrucks, der Darmtätigkeit, der Harnorgane. Ebenso einen günstigen Einfluss auf das Nervensystem (Kopfschmerz, Schlafstörungen) haben sowie auf die Leber und die Nieren.