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Auf tutti.ch seit 06.02.2026

5 Inserate

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The Stars are dying
1
Schafisheim, 5503, 13.04.2026

The Stars are dying

Ein geheimnisvoller Mann mit goldenen Augen, in denen Sterne zu flackern scheinen, wird nach seinem Namen gefragt. Er nennt sich «Nyte», doch sein Gegenüber zweifelt daran, dass dies wirklich sein echter Name ist. Mit einem amüsierten Lächeln kontert er die Skepsis und stellt infrage, weshalb man nach seinem Namen frage, wenn man ihm ohnehin nicht glaube. Obwohl Zweifel bleiben, muss die Erzählerin zugeben, dass der Name zu ihm passt. Als sie «Nyte» erneut ausspricht, fühlt sich das Wort an wie ein Komet, flüchtig und brandgefährlich, von überirdischer Schönheit umgeben. Der Name spiegelt die geheimnisvolle, beinahe magische Atmosphäre wider, die sie beide umgibt.
20.-
Schafisheim, 5503, 13.04.2026

The west wind

Der Westwind kennt keine Angst, er ist ein unsterblicher Gott. Doch die Erzählerin ist nur ein Mensch und von Sorge getrieben. Wahrscheinlich wurde der Mann bereits von unheimlichen, unterirdischen Wesen in die Tiefe verschleppt, dorthin, wo nur heimtueckische Kreaturen leben. Trotzdem laesst sie der Gedanke nicht los. In der Dunkelheit ihres Zimmers glaubt sie Gestalten an der Decke zu erkennen. Nur die flackernde Kerzenflamme spendet ein wenig Sicherheit, doch ihr Koerper reagiert bereits auf den Entschluss, den sie noch nicht ganz gefasst hat. Die Nacht liegt schwer und gefaehrlich ueber Carterhaugh, die Waelder sind unsicher. Der Mann ist schutzlos und ohne Licht. Koennte ihre Laterne ausreichen, um ihn sicher durch den Wald zu bringen? Trotz ihrer Angst und gegen jede Vernunft beschliesst sie zu handeln. Sie verflucht ihr weiches Herz, wirft sich Mantel und Laterne ueber und schleicht hinaus. Wenn sie vor dem Morgengrauen zurueck ist, wird Mutter Mabel nichts erfahren.
10.-
Schafisheim, 5503, 13.04.2026

The South wind / Reich aus Blut und Gold

Als Notos sie ansieht, erkennt sie in ihm den Mann, den sie seit fünf Jahren nicht gesehen hat. Seine Augen erinnern sie an klare Oasenquellen. Sie hat ihn einst berührt, geküsst, geliebt und verachtet. Obwohl viel Zeit vergangen ist, trifft sie die Erkenntnis, dass sie ihn immer noch schön findet eine schmerzhafte Einsicht angesichts der drohenden Gefahr.
10.-
Schafisheim, 5503, 13.04.2026

The north wind / Reich aus Eis und Schatten

Der Himmel hat Unheil angekuendigt, und diesmal irrt er nicht. Der Nordwind erscheint. Er wirkt wie eine lebendig gewordene Statue aus Alabaster, makellose, gemeisselte Zuege, schwarzes Haar, das das Licht verschlingt, zu einem kurzen Pferdeschwanz gebunden, und eisblaue Augen, kalt und durchdringend wie Gletschereis. Sein Mund ist von unnatuerlicher Schoenheit, so vollkommen, dass er beinahe verstoert. Er ist zugleich faszinierend und abstossend, das Schoenste und Widerwaertigste, das die Erzaehlerin je gesehen hat. Die Atmosphaere ist gespannt wie ein Drahtseil. Waehrend sein Blick sie fixiert, greift sie instinktiv nach einem Messer, klammert sich an den Griff und ringt um Atem. Der sogenannte Frostkoenig strahlt Macht und Gefahr aus. Alles in ihr schwankt zwischen Anziehung und Abscheu, Bewunderung und Hass.
10.-
Schafisheim, 5503, 13.04.2026

Das Lied der Dunkelheit

Die Welt ist weit und dunkel, und in der Nacht lauern Daemonen, die seit Jahrhunderten die Menschheit bedrohen. Nur magische Siegel schuetzen die Menschen noch vor ihren Angriffen. Der junge Arlen muss diese grausame Wahrheit frueh erfahren: Bei einem Daemonenangriff stirbt seine Mutter, waehrend sein Vater hilflos zusieht. Erschuettert und enttaeuscht verlaesst Arlen sein Heimatdorf. Er sucht nach Menschen, die den Mut nicht verloren haben und das Wissen um die alten Bannzeichen bewahren, um den Kampf gegen die Kreaturen der Nacht aufzunehmen. Die Geschichte erzaehlt von Arlens Weg vom verunsicherten Jungen zum Helden, der einen hohen Preis zahlt. Es ist ein episches Abenteuer ueber Magie, Mut und den groessten Kampf der Menschheit, den Kampf gegen Angst und die Daemonen der Dunkelheit.
15.-