Zum Verkauf steht ein Paar ,,Nubische Büsten",Erstausgabe um 1880, polychrom mit zwei Jura Marmorsäulen.Es waren die ersten Arbeiten mit Strom und Galvano Technik.Die Büsten sind mit einer galvanischen Kupferbeschichtung hergestellt und aus der Anfangsserie einer sehr erfolgreichen und kunsthistorisch wichtigen Epoche.Diese Werke von Rudof Thiele und Wilhelm Giesecke gehörten seiner Zeit zu den bekanntesten Orient Darstellern der späten Bell Epoquk..Sie sind auch bekannt unter dem Münchner Bell Epoque.Anhand der Signaturen der Meister kann man diese beiden Werke in die Erstausgabezeit um 1880 zuordnen.Sie sind sehr selten und tauchen in den letzten 10 Jahren nur gelegentlich im Auktionshandel auf,z.B.1stDibis für 14313,-EUR.,invaluable.com 11156,-CHF und bei Sothebys für 11250 ,- Dollar.
Die ersten Ausgaben hatten noch keine Seriennummern.Auf Grund dieses auch internationalen Erfolges dieser Büsten wurde später eine kleinere Version mit Seriennummer bis in die 30er Jahre produziert.Der Mann hat eine Grösse von 54 cm und die Frau von 52 cm.Die Motive greifen populäre orientalische Trents auf,die um 1880 in Europa (z.B.in Hagenbecks Nubier Show) verbreitet waren.Eine Version über die Beschreibung der künstlerischen Darstellung besagt :Es ist die Büstendarstellung eines orientalischen Paares,jeweils mit Kopftuch und angedeuteten Gewändern,junge Sklavin mit sinnlichem Ausdruck und halb entblöster Brust,junger Sklavenhändler mit stolzem aufforderndem Ausdruck, auf mehrfach getrepten und gekehlten runden Plinten,sich zu einem Quadrat erweiternd.Die fein modelliert und sehr detailiert ausgearbeiteten Büsten zeigen einen männliche und weiblichen Kopf mit klarer Physognomie.Die Frau hat einen orginal Ohringloch mit einem assortiertem vergoldeten Ohrring,was bisher noch nicht bekannt war bei Vergleichsstücken.
die Höhen der Büsten mit Säule sind einmal 1.52 m bei der Frau und 1.54 m bei dem Mann. die Säulen wiegen jeweils 25 Kilo. Und eine Büste etwa 12 kg.