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CUNO AMIET  Margrit Kottmann-Müller mit St. Ursenkathedrale
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Solothurn, 4500, 12.09.2026

CUNO AMIET Margrit Kottmann-Müller mit St. Ursenkathedrale

CUNO AMIET (Solothurn 18681961 Oschwand) Porträt von Margrit Kottmann-Müller (Schwester von Gertrud Dübi-Müller) mit St. Ursenkathedrale im Hintergrund 1924 Öl auf Holz Unten rechts monogrammiert und datiert: CA 24 29 × 24,5 cm Rückseitig mit Widmung: O. WIE SIND MIR DIE GESTIRNE NAH; SEIT ICH SIE DURCH UNSERE LIEBE SAH; 1924; MARGRIT VON ARX. Provenienz: - Sammlung Herr Dr. Adrian von Arx, Olten, direkt beim Künstler erworben - Schweizer Privatsammlung - Durch Erbfolge in Schweizer Privatsammlung Zustand: Das Werk befindet sich in einem insgesamt guten Erhaltungszustand. Die original erhaltene Maloberfläche zeigt ein feines, altersgemässes Craquelé im Bereich des Himmels und kaum sichtbaren Haarrisse. Die Malschicht ist sehr gut erhalten und überzeugt durch ihre lebendige, gut erhaltene Farbigkeit. Ohne erkennbare Retouchen. Gerahmt in einem hochwertigen profilierten Blattgoldrahmen. Sofort präsentationsfähig. Genereller Hinweis: Antiquitäten und Kunstwerke weisen aufgrund ihres Alters in der Regel Alters-, Gebrauchs- und gegebenenfalls Restaurationsspuren auf. Diese sind altersbedingt und als normal zu betrachten. Über das Werk: Dieses eindrucksvolle Porträt entstand 1924 und zeigt Margaritha Kottmann mit der Solothurner St. Ursenkathedrale und dem Jura im Hintergrund. Cuno Amiet, geboren im Solothurner Rathaus, blieb seiner Heimatstadt zeitlebens eng verbunden. Die markante Silhouette der St. Ursenkathedrale verleiht dem Werk einen unverwechselbaren Bezug zu Solothurn. Margrit Kottmann-Müller (1884 1958) gehörte zum persönlichen Umfeld des Künstlers. Zahlreiche historische Fotografien belegen, dass sie über viele Jahre hinweg immer wieder gemeinsam mit Cuno Amiet zu sehen ist. Sie war die Schwester der bedeutenden Kunstsammlerin und Mäzenin Gertrud Dübi-Müller. Beide Schwestern bauten bedeutende Kunstsammlungen auf und pflegten enge Beziehungen zu den führenden Schweizer Künstlern ihrer Zeit, darunter Cuno Amiet, Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti. Beide Schwestern bauten bedeutende Kunstsammlungen auf und pflegten enge Beziehungen zu den führenden Schweizer Künstlern ihrer Zeit. Ihre Schenkungen prägen bis heute die Sammlungen des Kunstmuseums Solothurn und unterstreichen ihre herausragende Bedeutung als Förderinnen der Schweizer Moderne. Das Gemälde entstand in einer künstlerisch besonders überzeugenden Schaffensphase Amiets. Typisch für seinen reifen Stil sind die leuchtende Farbigkeit, die klare Formensprache und der souveräne, pastose Pinselduktus. Statt einer rein naturgetreuen Wiedergabe stehen die malerische Wirkung von Licht, Farbe und Atmosphäre im Mittelpunkt. Die fein abgestimmten Grün-, Blau-, Rosa- und Rottöne verleihen dem Bild eine aussergewöhnliche Frische und Lebendigkeit. Nach den prägenden Einflüssen des französischen Postimpressionismus und Fauvismus entwickelte Amiet bis zu dieser Zeit seine unverwechselbare Bildsprache, die expressive Farbigkeit mit harmonischer Komposition verbindet. Werke aus dieser Schaffensperiode werden von Sammlern aufgrund ihrer hohen malerischen Qualität besonders geschätzt. Ein herausragendes Werk aus Cuno Amiets reifer Schaffenszeit, das kunsthistorische Bedeutung, persönliche Geschichte und einen unverwechselbaren Bezug zu Solothurn vereint.
16'500.-
Solothurn, 4500, 09.09.2026

Johann Nepomuk Ott (DE) Wilde Gebirgslandschaft 1867

JOHANN NEPOMUK OTT (1804 München 1870) Wilde Gebirgslandschaft mit Ziegen und Hirtin 1867 Öl auf Leinwand Unten rechts monogrammiert und datiert: Bildmass: 69 x 51.5 cm, Rahmenmass: 92 x 74 cm Provenienz: - Dobiaschofsky Auktionen, Bern, 12.05.2017, Los 394, Abbildung auf Seite 52 des Katalogs - Schweizer Privatsammlung Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im sehr guten Zustand mit minimalen Spuren der Zeit. Der wunderbare Blattgoldrahmen hat natürlich altersbedingte Gebrauchsspuren (mit Bestossungen, Risschen, Abpatzer, Fehlteilen, Fehlstellen und Farbausbesserungen). Über Johann Nepomuk Ott: Johann Nepomuk Ott war ein bekannter deutscher Landschaftsmaler. Er war der Sohn eines Geheimen Sekretärs und königlichen Rates. Schon früh zeigte sich Talent und er kam 1818 auf die Kunstakademie in München. Dort begegnete er der Antike und begeisterte sich für das Zeichnen von Figuren. Unter Wilhelm von Kobell erlernte er dann die Landschaftsmalerei, bei der er dann auch blieb. Für seine Naturstudien machte er zahlreiche Ausflüge in die Alpen. Er bekam ein königliches Reisestipendium, welches ihm in den Jahren 1833 und 1834 eine Studienreise nach Italien ermöglichte. Er wanderte über Nizza, Genua, Livorno und Florenz nach Rom, dann weiter nach Neapel und Sizilien. Er sammelte auf der Reise viel Material für Seestücke. Details zum Gemälde: Ein fantastisches Werk - das Gemälde zeigt eine majestätische Gebirgslandschaft in den Alpen mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund, die in nebeligen Wolken eingebettet sind. Im Vordergrund dominieren felsige Abhänge, grosse Felsbrocken und üppige Nadelbäume, die bis zu den Berghängen emporragen. Eine Hirtin in traditioneller Kleidung befindet sich inmitten der Szene. Sie wird von drei Ziegen begleitet, die auf den Felsen stehen. Etwas verborgen in der Baumreihe und den Felsen ist eine kleine Berghütte oder ein Chalet zu erkennen, das harmonisch in die Landschaft eingebettet ist. Die Komposition betont die Grösse und Erhabenheit der Natur im Vergleich zur kleinen menschlichen Figur. Ein Adler fliegt in der Ferne über die Szenerie, was das Gefühl von Freiheit und Wildnis verstärkt. Die Szene spiegelt die traditionelle Lebensweise in der alpinen Region wider, in der Mensch und Tier in Harmonie mit der Natur leben. Die Farben und Texturen sind fein ausgearbeitet, mit einem klaren Kontrast zwischen dem warmen Licht im Vordergrund und den kühlen, verschleierten Gipfeln im Hintergrund.
5'500.-
Solothurn, 4500, 09.09.2026

ALEXANDRE CALAME (CH) Haslital Berglandschaft 1849

ALEXANDRE CALAME (Vevey 1810, 1864 Menton) Haslital ?Paysage de montagne 1849? Öl auf Leinwand Unten links signiert und datiert: A. Calame f. 6. Feb. 49 Bildmass: 35 x 52.5 cm, Rahmenmass: 56 x 73 cm (der Rahmen wird kostenlos mitgegeben) Doubliert Provenienz: - Schweizer Privatsammlung Literatur: - Eugène Rambert: Alexandre Calame, sa vie et son oeuvre d'après les sources originales, Paris, 1884, S. 546, Nr. 196 - Anker, Valentina: Alexandre Calame, Vie et oeuvre, Catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Fribourg 1987, S.383, Nr. 368 Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im ordentlichen Zustand mit Spuren der Zeit inkl. Craquelé. Die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung. Im Jahr 2025 wurden die folgenden restauratorischen und konservatorischen Massnahmen fachgerecht durchgeführt: Ausrahmung und Reinigung, Entfernung von Schmutzablagerungen, Firniserneuerung, diverse Retuschen sowie eine konservatorische Einrahmung mit rückseitigem Schutz. Beschreibung dieses Gemäldes: Das Ölbild von Alexandre Calame stellt eine beeindruckende Gebirgslandschaft dar. Im Vordergrund dominiert eine dichte, dunkelgrüne Baumgruppe, die sich kontrastreich von den felsigen Hügeln und Bergen im Hintergrund abhebt. Die Landschaft wirkt wild und unberührt, mit steilen Hängen, kahlen Felsen und vereinzelter Vegetation. Besonders auffällig ist der schneebedeckte Berggipfel in der oberen rechten Bildhälfte, der majestätisch über die Szenerie ragt und einen dramatischen Kontrast zur warmen Farbgebung der tiefer gelegenen Landschaft bietet. Der Himmel ist in gedämpften Grüntönen gehalten, durchzogen von leichten Wolken, die eine atmosphärische Tiefe schaffen. Die Lichtstimmung und die detaillierte Darstellung der Natur sind charakteristisch für Calames romantischen Landschaftsstil, der die Erhabenheit und Dramatik alpiner Szenen einfängt.
8'500.-
Solothurn, 4500, 09.09.2026

Paar grosse Prunk Appliken, Louis XVI Epoche, Paris um 1775

Ein Paar Wandleuchten aus ziselierter und feuervergoldeter Bronze "Bronze doré" / "Ormolu" mit drei Lichtarmen, Paris um 1775, aus der Zeit von Louis XVI, H x B x T 57 x 37 x 23 cm (Kerzenhülsen und Glühbirnen nicht mit eingerechnet), der Vasenaufsatz - die Bekrönung ist mit eleganten Girlanden verziert und wird von einer Flamme geschmückt, der mehrteilige Formenapparat baut auf die architektonischen Grundstrukturen des "goût grec" auf, wird von Schwüngen aus Akanthuslaub umspielt, zentral präsentiert sich ein ebenso detailliert ausgearbeiteter Widderkopf, der untere Schaft ist mit einem Zierfries versehen, während der Abschluss durch eine charakteristische Louis-Seize-Masche akzentuiert wird, das Paar wurde nachträglich elektrifiziert und mit neueren Verbindungselementen verschraubt, Kabel und Birnen wurden geprüft und sind einwandfrei, im Stil von Jean-Charles Delafosse, Jean-Louis Prieur, Phillipe Caffieri, Pierre Gouthière oder Pierre-Philippe Thomire - und vielleicht von einem / der Werkstatt der genannten, die herrlichen Appliken von bester Qualität befinden sich im wunderbaren Zustand, mit schöner Patina. Literatur / Vergleich: Eine vergleichbare, modellähnliche Applike ist abgebildet in: H. Ottomeyer / P. Pröschel, Vergoldete Bronzen ? Die Bronzearbeiten des Spätbarock und Klassizismus, München 1986, Band 1, S. 231, Abb. 4.1.14. Diese weist denselben Untergrund-Schaft, identischen Widderkopf, identische Arme mit Akanthusdekor sowie identische Tropfteller auf. In der genannten Abbildung erläutern Ottomeyer und Pröschel, dass identische Gestaltungselemente auch bei einem Wandleuchterpaar im Schloss Fontainebleau zu finden sind, das vermutlich aus derselben Werkstatt stammt (Lit.: Eriksen 1979, S. 354, Abb. 211 mit Lit.). Diese Zuschreibung wird entsprechend auch auf das hier angebotene Paar übertragen.
8'500.-
Solothurn, 4500, 09.09.2026

Hans Berger 1882 ? 1977 (CH), Uferlandschaft, Aquarell

HANS BERGER (Biel 1882 ? 1977 Aire?la?Ville) Uferlandschaft, wohl am Genfersee Aquarell auf Papier 29,5 × 45,5 cm (Lichtmass) Unten rechts signiert «Berger» Im Passepartout, hinter Glas, im über Eck vergoldeten Blattweissgoldrahmen Rahmenmass: 48 x 65 cm Provenienz: Schweizer Privatbesitz Ordentlicher Zustand mit minimalen Spuren der Zeit Hans Berger wurde 1882 als Sohn des Uhrenarbeiters Johann Josef Berger in Biel geboren. Ab 1896 lebte er in Genf, wo er das Progymnasium besuchte, um daran anschliessend von 1898 bis 1902 eine Lehre in einem Architekturbüro und Zeichenunterricht an der École des Beaux-Arts zu beginnen. Danach zog er nach Paris, wo er Freundschaft mit Alexandre Blanchet schloss. Ab 1908 begann er mit der Malerei. Er konnte ein Jahr später den 3. Preis im Concours Diday in Genf erringen. 1910 unternahm er Reisen in Frankreich. Ein Jahr später wurde die erste Einzelausstellung mit seinen Werken im Musée Rath präsentiert. Ferdinand Hodler kaufte sein Bild Demut. 1924 verlegte er seinen Wohnsitz nach Aire-la-Ville und reiste unter anderem in die Provence und die Toskana sowie nach Griechenland, Sizilien und Spanien. Von Hans Berger fertigte Jakob Probst ein Portrait (Halbfigur) an[1]. Hans Berger, der seit 1914 mit Emilie (geborene Meier) verheiratet war, starb 1977 in Aire-la-Ville. In seinen Arbeiten kann man eine Unabhängigkeit von den künstlerischen Strömungen wie beispielsweise vom Kubismus oder vom Futurismus seiner Zeit erkennen. Sein Hauptaugenmerk richtete er auf landschaftliche Motive und auf die Reine Malerei.
800.-
Solothurn, 4500, 27.08.2026

Rolf Roth (Lucifer)(CH), Schanze Solothurn

ROLF ROTH (Solothurn 1888 ? 1985 Chexbres) Riedholzschanze Solothurn Gouache auf Papier 34 × 47,5 cm (Lichtmass) Unten rechts signiert: Roth Im Passepartout, hinter Glas, im Rahmen mit Blattgoldrand Rahmenmass: 49,5 x 63 cm Provenienz: Solothurner Privatbesitz Ordentlicher Zustand mit minimalen Spuren der Zeit. Rolf Roth, Pseudonym: Lucifer, heimatberechtigt in Solothurn, war ein schweizerischer Karikaturist, Maler und Schriftsteller. Rolf Roth, Sohn des Stoffhändlers Engelbert Roth sowie der Adele geborene Munzinger, Absolvent der Handelsschule in Solothurn sowie einer Schneiderlehre in Neuenburg, Nyon sowie Lausanne, besuchte im Anschluss von 1909 bis 1915 die Akademien der bildenden Künste in Dresden und München und die Gewerbeschule in Basel. Roth war in der Folge für zahlreiche Zeitungen, unter anderem für die Basler Nachrichten, die Pariser L?Illustration sowie den Nebelspalter, von 1925 bis 1958 als Zeichenlehrer an der Kantonsschule in Solothurn sowie von 1931 bis 1969 als Redaktor der Solothurner Fasnachtszeitung Lucifer tätig. Der als Landschaftsmaler, Porträtist, Zeichner, Karikaturist und Schriftsteller hervorgetretene Rolf Roth, der 1921 ein eidgenössisches Kunststipendium erhielt, schuf unter anderem 187 Porträtskizzen für den Illustrierten und vollständigen Führer durch das Erdbeben im schweizerischen Nationalratssaal, erschienen anno 1919, und publizierte ein Album Souvenir de la première Assemblée de la Société des Nations, erschienen zwischen 1920 und 1939, in dem er Zeichnungen aus den Sälen des Völkerbundes präsentierte. Rolf Roth, der mit Frieda, der Tochter des Uhrmachers Arnold Scheurer verheiratet war, verstarb 1985 im hohen Alter von 97 Jahren in Chexbres im Kanton Waadt.
1'500.-
Solothurn, 4500, 27.08.2026

CUNO AMIET (CH) Selbstbildnis im Atelier

CUNO AMIET (Solothurn 18681961 Oschwand) Selbstbildnis im Atelier 1931 Öl auf Leinwand Unten links monogrammiert und datiert: CA 31 46 × 38cm Werkverzeichnis / Gutachten: Das Werk ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in der Online-Datenbank zum Werkverzeichnis von Franz Müller und Viola Radlach: Cuno Amiet. Die Gemälde 18831961, unter der Nummer 1931.01 als eigenhändiges Werk von Cuno Amiet verzeichnet. Provenienz: - Privatbesitz, 1988 - Dobiaschofsky Auktionen, Bern, 28.10.1988, Los 10 (Selbstbildnis im Atelier, nachhalblinks), Farbabb. - Collection Sylvie et Pierre Mirabaud, Genf (verso Etikett) Literatur: - Karin Plaschy-Huschler: "Du selbst bist dein Hauptwerk". Cuno Amiets Selbstbildnisse zwischen Selbstpropaganda und künstlerischer Selbstreflexion, Dissertation Universität, Zürich, 2012, Nr. 1931.01 (mit Farbabb.) - Kunstverein Oberaargau (Hrsg.): Cuno Amiet. Ein Leben in Selbstbildnissen. Kunsthaus Langenthal, 1994, S. 87, Nr. 87 (mit Farbabb.) - Bromer Art Collection (Hrsg.): Cuno Amiet. Retrospektive zum 150. Geburtstag, Ausst.-Kat., Roggwil, 2018, S. 172, Nr. 10 (mit Farbabb.) Ausstellungen: - Langenthal, Kunsthaus, Cuno Amiet - Ein Leben in Selbstbildnissen, 29. Oktober bis 4. Dezember 1994, Kat.-Nr. 87 (verso Etikett) - Roggwil, Bromer Art Collection, Cuno Amiet. Retrospektive zum 150. Geburtstag, Roggwil, 29. März bis 1. Juli 2018 Rezeption / Online-Referenz: Vorgestellt auf dem offiziellen Instagram-Kanal der Fondation Cuno Amiet, Beitrag vom 27. März 2023. Zustand: In farbfrischer und sehr guter Erhaltung. Konservatorische Einrahmung mit Rückseitenschutz. Im schönen Blattgoldrahmen. Sofort präsentationsfähig. Genereller Hinweis: Antiquitäten weisen immer Alters-, Gebrauchs- und manchmal auch Restaurationsspuren auf. Erläuterungen: Eine handschriftliche Notiz aus einem Notizbuch Cuno Amiets aus den Jahren 19501954 gibt einen aufschlussreichen Hinweis auf seine Motivation für Selbstbildnisse: Warum Selbstportrait: Ich kann dran malen so lang & wann ich will, bin unabhängig vom Modell. Das Selbstbildnis im Atelier von 1931 zählt zu den prägnantesten Selbstporträts der reifen Schaffensphase von Cuno Amiet. In ruhiger, konzentrierter Haltung reflektiert das Werk die künstlerische Identität Amiets mit grosser psychologischer Tiefe. Das Atelier erscheint als bewusst gewählter Bezugsraum, zugleich Ort des Schaffens und Spiegel der Persönlichkeit. Die gedämpfte, fein nuancierte Farbigkeit sowie die präzise Modellierung verleihen dem Gemälde eine dichte malerische Präsenz; formale Klarheit verbindet sich mit innerer Spannung und introspektivem Ausdruck, wie charakteristisch für Amiets späte Selbstbildnisse. Die rote Fliege, die in zahlreichen Selbstporträts Amiets wiederkehrt, fungiert dabei als persönliches, ikonografisches Erkennungsmerkmal. Im Hintergrund erscheinen ein Gemälde sowie das aus Fotografien bekannte Atelierregal von Cuno Amiet mit zahlreichen Glasgefässen. Das Werk weist das von Amiet häufig für Porträts verwendete französische Standardformat figure, Nr. 8 (46 × 38 cm) auf, das er wiederholt für Selbst- und Bildnisdarstellungen einsetzte. Es handelt sich um ein museales Selbstbildnis von hoher künstlerischer und kunsthistorischer Relevanz. Die vollständige wissenschaftliche Absicherung durch das Werkverzeichnis von Müller und Radlach (Nr. 1931.01), die sehr gute Provenienz, bedeutende Publikationen sowie die Ausstellung im Kunsthaus Langenthal unterstreichen die besondere Stellung dieses ausdrucksstarken und charakteristischen Werkes im Oeuvre eines der bedeutendsten Vertreter der Schweizer Moderne. Ein ähnliches Selbstbildnis im Atelier im identischen Format erzielte am 18.06.2010 bei Kornfeld Galerie & Cie, Bern, einen Zuschlag von CHF 52'000 (exkl. Käuferkommission und MWST).
37'000.-
Solothurn, 4500, 27.08.2026

FRANK BUCHSER (CH) Schweinehirt "Porcaio"

FRANK BUCHSER (CH) Schweinehirt "Porcaio" bei Sonnenuntergang (1828 Feldbrunnen 1890) Schweinehirt "Porcaio" bei Sonnenuntergang, um 1878 Öl auf Karton Unten rechts monogrammiert: F.B. Bildmass: 24.5 × 15.5cm, Rahmenmass: 39 x 30 cm Rückseitig bezeichnet mit: mir geschenkt vom Maler Frank Buchser 1887 Provenienz: - Schweizer Privatbesitz, Bern (direkt vom Künstler; im Familienbesitz seit 1878) - Schweizer Auktionshandel, mit publizierter Katalogabbildung Zustand: In sehr guter Erhaltung, ganz ohne Retuschen. Ausgeführt auf Originalkarton, im Originalformat. Sofort präsentationsfähig. Genereller Hinweis: Antiquitäten weisen immer Alters-, Gebrauchs- und manchmal auch Restaurationsspuren auf. Erläuterungen: Dieses Werk zeigt denselben italienischen Schweinehirten (il divino porcaio), den Frank Buchser während seiner Italienreisen mehrfach studierte. Die Figur gehört zu den zentralen Leitmotiven seines italienischen Oeuvres und erscheint in verschiedenen Studien sowie ausgeführten Gemälden. Die Szene zeigt den Schweinehirten mit seinen Tieren in felsiger Landschaft am Meer bei Sonnenuntergang und besticht durch ihre stimmungsvolle Abendlichtwirkung. Vergleichbare Werke mit diesem Motiv sind in der Literatur dokumentiert: Roman Hollenstein: Frank Buchser 18281890. Kunstmuseum Solothurn, 1990, S. 232233, Abb. Nr. 4 und 15.8. Ein vergleichbares, im Format geringfügig grösseres Gemälde mit diesem Hirt erzielte bei Dobiaschofsky Auktionen im Jahr 2006 einen Zuschlagspreis von CHF 20'000, was inklusive Käuferkommission und MWST einem Gesamtbetrag von rund CHF 25'000 entsprach.
14'600.-
Solothurn, 4500, 18.08.2026

Arthur Calame Ufer am Vierwaldstättersee n. Alexandre Calame

Arthur Calame (1843 Genf 1919) Felsformation am Seeufer des Vierwaldstättersees, Kindlimord, Brunnen Öl auf Papier auf Karton aufgezogen Bildmass: 34 x 49.5 cm, Rahmenmass: 41 x 56 cm (der Rahmen wird kostenlos mitgegeben) Unten links signiert: Arth. Calame Bezeichnet mit: D'apres Alex. Calame Arthur Calame schafft hier eine warmherzige Hommage an seinen Vater Alexandre Calame: ein signiertes und bezeichnetes Motiv, das die gemeinsame Verbundenheit zu Natur und Malerei spu?rbar macht. Provenienz: - Nachlass Arthur Calame; Sammlung Marguerite Buscarlet-Calame, Genf, Tochter von Arthur Calame (rückseitig bezeichnet) - Privatbesitz, Schweiz Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im ordentlichen Zustand mit Spuren der Zeit (Maloberfläche gut erhalten, div. kl. Retuschen, die Ecken sind etwas bestossen ? eingerahmt ist dies kaum sichtbar, harmonischer Gesamteindruck, sofort präsentationsfähig). Über Arthur Calame: Arthur Calame war ein Schweizer Landschafts-, Veduten- und Marinemaler des 19. Jahrhunderts und der Sohn des bekannten Malers Alexandre Calame. Er wurde in Genf geboren, erhielt seine künstlerische Ausbildung zuerst bei seinem Vater und später an der Kunstakademie Düsseldorf. Besonders bekannt ist er für seine stimmungsvollen Landschaftsbilder. Seine Werke zeigen oft präzise Naturbeobachtung. Beschreibung dieses Gemäldes: Gekonnt fängt Calame das klare, smaragdgrüne Wasser ein, das in sanften Wellen gegen die helle Uferzone schlägt. Die Sonnenstrahlen gleiten über die massigen Felsblöcke, deren Kanten und Flächen in nuanciertem Licht und Schatten modelliert sind. Zwischen den Steinen wachsen Büschel und niedriges Buschwerk, das mit seinem satten Grün einen lebhaften Kontrast zum kühlen Gestein bildet. Im Hintergrund erheben sich die dunkelblauen Berghänge, die in einem leichten Dunstschleier an Tiefe gewinnen und die Szene in eine ruhige, weite Atmosphäre betten. Die ruhige Spiegelung des Himmels im Wasser lässt die Uferlinie beinahe transparent erscheinen. Das Werk überzeugt durch seine subtile, fast poetische Wiedergabe eines stillen, friedlichen Sommertages am See, in dem Natur, Licht und Farbe harmonisch ineinander übergehen. Vgl. Valentina Anker, Alexandre Calame, vie et oeuvre: catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Fribourg 1987, Kat. Nr. 663, S. 436 mit Abbildung.
3'600.-
Solothurn, 4500, 18.08.2026

Altes Paar Kerzenständer

Altes Paar Kerzenständer, Messing, L x B x H: 13 x 13 x 30 cm, (Kerzen sind nicht im Preis inbegriffen), schöner Zustand
120.-
Solothurn, 4500, 18.08.2026

Maison Baguès Satztische, 1960er

Maison Baguès Mid-Century Satztische / Beistelltische, Herkunft Frankreich, 1960er, Messing mit zeittypischer Patina, Gläser mit Spiegelrand, kleiner Tisch L x B x H: 38.5 x 34 x 39.5 cm, mittlerer Tisch L x B x H: 45.5 x 37.5 x 44 cm, grosser Tisch L x B x H: 52.5 x 40.5 x 48 cm, im seltenen Top Zustand, in der Spiegelfolie ist lediglich ein Kratzer vorhanden, das Glas weist keine Risse und Brüche auf. Auf Pamono wird derzeit dasselbe Ensemble im vergleichbaren Zustand für 3?000 CHF angeboten. Bei 1stdibs kosten diese Satztische sogar 3'400 CHF. Baguès wurde um 1840 in der Auvergne geboren und zog später nach Paris, um dort 1860 das Maison Baguès zu gründen. Baguès wurde schnell zu einem Synonym für außergewöhnliche Qualität und ist seitdem ein Spezialist für Luxusbeleuchtung. Das Unternehmen entwickelte seine Entwürfe gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts parallel zu den Fortschritten der Elektrizität und der Bronzebeleuchtung. In den 1920er Jahren erweiterten Victor und Robert Baguès, die Söhne des Firmengründers, die Kollektion des Unternehmens um einige eigene Entwürfe aus Eisen. Das Unternehmen arbeitet auch mit renommierten Designern und Dekorateuren wie Jansen, Raymond Subes und Armand Albert Rateau zusammen. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen expandierte Maison Baguès international und eröffnete Ausstellungsräume auf der ganzen Welt. Das Unternehmen dehnte seine Tätigkeit auch auf den Bereich der Schmiedeeisenarbeiten aus und fertigte Tore und Geländer für bedeutende Gebäude wie das Champs-Élysées-Theater. Heute widmet Maison Baguès einen Großteil seiner Energie der Bewahrung des Firmenerbes, indem es die schönsten Modelle aus dem Katalog für große französische und internationale Dekorationsbüros wie Alberto Pinto, Pierre Yves Rochon und Nina Campbell restauriert und neu auflegt.
1'850.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Glasperlenspiegel «Miroir à parcloses»

Oktogonaler Glasperlenspiegel «Miroir à parcloses», um 1870, echte Rarität aus der Napoléon III Epoche, Herkunft Frankreich, im Grossformat 127 x 95 cm, Fronton mit opulenter Kartusche, zentraler Venusmuschel, Akanthusranken und Blatt- und Blütenzweigen, sowie mit ähnlich gestaltetem unterem Abschluss, doppelter Holzrahmen mit umlaufender Kymation geprägt durch Eierstab und vielen weiteren Motiven, Gipsstuck, roter Bolus (Erdpigment) als Grund, komplette Blattvergoldung und teils goldene Farbe, mittig dominiert ein grosser facettierter Spiegel, welcher von acht facettierten Glasperlen / Nebenspiegel vergrössert / betont wird, die originalen Spiegelgläser sind allesamt im Topzustand und haben an manchen Stellen altersbedingte Verfärbungen (kaum sichtbar), parkettierte Rückwand, das schöne Stück ist im wundervollen gealterten und restaurierten Zustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen & Farbausbesserungen), die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung, Preis: CHF 2?300 Beeindruckender Spiegel mit vielen Details, der sich sowohl in ein klassisches Ambiente als auch in eine moderne Einrichtung hervorragend einfügt. Der Genfer Vorbesitzer hat den Spiegel in einem Antiquitätengeschäft für einen Preis von CHF 3'800 erworben.
2'300.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

ALEXANDRE CALAME (CH) - Sapins, cours d'eau, soleil couchant

Fantastisches Werk in hervorragender Museumsqualität und eindrucksvollem Format des bedeutenden Schweizer Landschaftsmalers Alexandre Calame! ALEXANDRE CALAME (Vevey 18101864 Menton) Sapins, cours d'eau, soleil couchant. 1848 Öl auf Leinwand Unten links signiert und datiert: A. Calame 1848 Bildmass: 58 x 82 cm, Rahmenmass: 89 x 113 cm Werkverzeichnis / Gutachten: Das Werk ist im Werkverzeichnis von Valentina Anker: Alexandre Calame, Vie et oeuvre, Catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Fribourg 1987, S. 379, Nr. 346 als eigenhändiges Werk von Alexandre Calame verzeichnet. Provenienz: - Ursprünglich direkt vom Künstler erworben durch Mr. Tepping, Genf - Auktion Mak Van Waay, Amsterdam, 1965 - Bedeutende Schweizer Privatsammlungen - Koller Auktionen, Zürich (verso Etikett) Im Jahr 2008 wurde dieses Gemälde beim renommierten Zürcher Auktionshaus Koller auf CHF 5000080000 geschätzt, entsprechend rund CHF 60000 bis über CHF 100000 einschliesslich Kommissionsgebühren und Mehrwertsteuer. Ausstellungen: - München 1905, IX. Internationale Kunstausstellung zu München, Königlicher Glaspalast, 1.6.31.10.1905 (verso Etikett) Literatur: - Alexandre Calame, Catalogue de mes ouvrages à l'huile et à l'aquarelle, 1848 (vom Künstler selbst erstellte Werkliste/Katalog) - Eugène Rambert: Alexandre Calame, sa vie et son oeuvre d'après les sources originales, Paris, 1884, S. 546, Nr. 196 - Anker, Valentina: Alexandre Calame, Vie et oeuvre, Catalogue raisonné de l'oeuvre peint, Fribourg 1987, S.379, Nr. 346 Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im Top- Zustand (natürlich mit minimalen Spuren der Zeit). Fotos sind Bestandteil der Beschreibung. Genereller Hinweis: Antiquitäten weisen immer Alters-, Gebrauchs- und manchmal auch Restaurationsspuren auf. Gerne kann vorgängig eine Besichtigung gemacht werden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Über Alexandre Calame: Alexandre Calame zählt zu den bedeutendsten Schweizer Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts und wurde insbesondere für seine atmosphärischen und monumentalen Alpenlandschaften international berühmt. Weitere Informationen: - Wikipedia Alexandre Calame - SIK-ISEA Alexandre Calame Details zum Gemälde: Atmosphärisch aussergewöhnliche Alpenlandschaft mit wildem Gebirgsbach, mächtigen Tannen und majestätischem Bergmassiv im warmen Licht der untergehenden Sonne. Die fein staffierten Figuren verleihen der monumentalen Naturdarstellung zusätzliche Ruhe und romantische Poesie. Besonders beeindruckend sind Calames meisterhafte Lichtführung, die aussergewöhnliche Tiefenwirkung sowie die fein ausgearbeiteten Felsen-, Wasser- und Waldpartien. Der prachtvolle vergoldete Rahmen unterstreicht die eindrucksvolle museale Ausstrahlung dieses bedeutenden Werkes zusätzlich. Hochwertige und grossformatige Werke Alexandre Calames in dieser Qualität befinden sich heute grösstenteils in bedeutenden Privatsammlungen und Museen und gelangen nur äusserst selten auf den Markt. Die Aufnahme in das Werkverzeichnis, die erstklassige Provenienz sowie die historische Ausstellung im Münchner Glaspalast 1905 unterstreichen die aussergewöhnliche Bedeutung und herausragende Stellung dieses eindrucksvollen Werkes innerhalb des Oeuvres Alexandre Calames.
65'000.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Kleiner Louis XVI Stil Spiegel, 20 Jh.

Kleiner romantischer Louis XVI Stil Spiegel, 20 Jh., im Format 67 x 37 cm, profilierter Weichholzrahmen, roter Grund, komplett blattvergoldet, Originalspiegel 26,5 x 22 cm ist klar und mit einem Perlstab umgeben, die oberen Ecken sind mit hängenden Girlanden verziert, die unteren sind ebenfalls abstrakt geschnitzt, auf dem großzügig stilisierten aus Holz geschnitzten Giebel befindet sich zwei «küssende» Vögel, welche mit einem Lorbeerkranz gekrönt werden, umgeben von Blumen- und volutiertem Blattwerk, das Ganze ist auf einem dunkelgrünen Holzsockel befestigt, unterer Abschluß in Form von zwei Pinienzapfen, originale Parkettrückwand, wundervoller gealterter Zustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen).
490.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Cuno Amiet 1868 bis 1961 (CH), Bildnis Greti, 1917

Cuno Amiet gilt heute als einer der bedeutendsten Maler der Schweiz. Faszinierende Cuno Amiet (1868, Solothurn? 1961, Oschwand) Original-Zeichnung, Kohlestift auf Papier, Bildnis von der damals 17-jährigen Greti aus dem Jahr 1917, am rechten Rand mittig monogrammiert und datiert: CA, 17, Bildmass: 49 x 39 cm, Rahmenmass: 70 x 58 cm, Top-Zustand, gerahmt hinter Glas, hochwertiger Passepartout, feinster Blattgoldrahmen über Eck vergoldet (Weissgold) mit Tiefenwirkung mit normalen altersbedingten Gebrauchsspuren, die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung. Provenienz: Schweizer Privatbesitz Werkstatt-Atelier Stampa in Chur, Einrahmungen und Kunsthandel (verso Etikett) Germann Auktionshaus in Zürich, Auktion Schweizer Volkskunst, Naive Kunst und Outsider ArtGemälde, Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen und Multiples vom 08.06.2021, Lot 247, Erzielter Preis inkl. Aufgeld CHF 2?500 Relation zwischen Greti zu Cuno Amiet: Greti Adam (1900-1979) war die Nichte von Cuno Amiets Ehefrau Anna Amiet-Luder und lebte seit 1904 mit dem Ehepaar auf der Oschwand (Gemeinde Seeberg im Kanton Bern). 1905 adoptierten sie Greti Adam. Das Paar, das nach einer Totgeburt im Jahr 1901 kinderlos geblieben war, erzog dort mehrere fremde Kinder, u.a. Bruno Hesse, den ältesten der drei Söhne des Dichters und Schriftstellers Hermann Hesse. Greti war offenbar ein beliebtes Motiv für den Maler. Über Cuno Amiet: Am 28. März 1868 in Solothurn geboren, widmete er sein ganzes Leben der Kunst. Nach Abschluss der Matura besuchte er die Kunstakademie in München und setzte mit seinem Freund Giovanni Giacometti die Ausbildung an der Académie Julian in Paris fort. 1892 reiste Amiet ins bretonische Dorf Pont-Aven. Er liess sich von den Künstlern Paul Gauguin, Paul Sérusier, Roderic O?Conor, Paul Cézanne, Vincent Van Gogh inspirieren und tauschte die Ton-in-Ton-Akademiemalerei mit dem Stil des Divisionismus und verwendete die Farbe als primäres Ausdrucksmittel. Zurück in der Schweiz lernte Amiet 1893 Ferdinand Hodler kennen. Gemeinsam prägten sie den Aufbruch des Jugendstils in der Schweiz. 1898 heiratete Cuno Amiet die Wirtstochter Anna Luder und liess sich mit ihr in Oschwand, einem Oberaargauer Dorf im Kanton Bern, nieder. Dort blieben die beiden ein erfülltes Leben lang. Auf Anfrage von Erich Heckel trat Amiet 1906 der expressionistischen Künstlervereinigung «Die Brücke» bei. Ab 1918, nach Ferdinand Hodlers Tod, avancierte Cuno Amiet zum «peintre officiel» der Schweiz und zu einer kulturellen Integrationsfigur weit über den Kreis der an Kunst Interessierten hinaus. Die Oschwand, sein Wohn- und Arbeitsort, etablierte sich als ein Treffpunkt der nationalen wie internationalen Kunstszene. Mit dem Brand des Glaspalastes in München traf den Meister 1931 ein grosser Schicksalsschlag. 51 seiner wichtigsten Werke wurden zerstört. Cuno Amiet wurde nicht entmutigt, sondern versuchte mit neuen Schöpfungen den Verlust auszugleichen. Cuno Amiet hinterliess ein vielseitiges Gesamtwerk, als er 1961 im Alter von 93 Jahren auf der Oschwand starb.
3'300.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Empire Kaminuhr, Orpheus spiel auf Lyra, Paris um 1810

Qualitätsvolle französische Empire-Kaminuhr, antik aus der Epoche, Paris um 1810, vergoldetes Bronzegehäuse mit reichen Reliefapplikationen sowie appliziertem Dekor, der Sockel mit Zierfries wird von 4 Füssen getragen, darauf baut ein rechteckiger Korpus auf, darüber ist mittig das Uhrwerk angebracht, neben dem Uhrgehäuse steht Orpheus - der auf einer Lyra spielt, daneben die Attribute Fackel, Lorbeerkranz und Laute, in dem exzellent detaillierten Sockelrelief besänftigt Orpheus mit seiner Musik den Höllenhund Zerberus, so verschaffte er sich nämlich Zugang zur Unterwelt, um seine verstorbene Gattin Eurydike zurück unter die Lebenden zu bringen, dies misslang schliesslich, und somit knüpfen die Darstellungen von Liebe, vergeblichem Verlangen und bitterem Abschied, rundes Uhrwerk mit Federaufzug läuft einwandfrei, Stunden und Halbstundenschlag auf Glocke, Pendel an Fadenaufhängung, Emaille- und guillochiertes Goldzifferblatt mit römischer Stundenskalierung und Zeiger im Breguet-Stil, B x T x H: 37 x 25.5 x 10 cm, Aufzugsschlüssel ist vorhanden, das Gehäuse wurde vollständig demontiert, alle Einzelteile sorgfältig gereinigt sowie anschliessend neu montiert, die originale Feuervergoldung ist gut erhalten, lediglich diverse polierte Bereiche sind leicht berieben, das Werk wurde überholt, die Pendule befindet sich im sehr guten Zustand.
2'500.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Erstklassiger handgeknüpfter Nain Orientteppich mit Zerti

Dieser Nain Teppich mit Echtheitszertifikat verbindet Qualität, Tradition und ein unverkennbares Design. Er wurde in der gleichnamigen Wüstenstadt Nain (Provinz Isfahan im Zentraliran) aus hochwertiger Naturseide handgeknüpft. Diese Teppiche sind aufgrund ihrer besonders feinen Handwerkskunst außerordentlich begehrt. Material und Ausführung sind erstklassig. Seine Hauptfarbanteile bestehen klassisch aus den Farben creme/beige und blau. Im Zentrum befindet sich ein kreisrundes Medaillon, welches von Motiven wie Arabesken und Blumen umgeben ist. Masse: 3m x 2m Dieser Nain wurde im Jahr 2013 bei Eberhard Interieur - Stilvolle Möbel und Antiquitäten - in Solothurn mit Echtheitszertifikat erworben und befindet sich im Topzustand. Dieses Jahr wurde er fachmännisch gereinigt für 600 Franken und seither nur für die Fotos ausgerollt. Die Ziegler Teppich und Boden AG in Solothurn hat den Teppich begutachtet und den aktuellen Wert auf 5'000 Franken festgelegt. In vergangenen Zeiten hatten solche Teppiche einen Handelswert von über 20'000 Franken. Für Liebhaber wertvoller Perserteppiche! Der wundervolle Nain wird im Auftrag eines Freundes angeboten und kann in 4522 Rüttenen (Kanton Solothurn) besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
4'200.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Carl Jungheim 1830 - 1886

Schönes Carl Jungheim (1830, Düsseldorf? 1886, Düsseldorf) Original-Gemälde, «Weite Landschaft mit Schafherde», mit faszinierender Wolken- & Lichtstimmung, Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert: Carl Jungheim 57 (1857), Bildmass: 63 x 49 cm, Rahmenmass: 94 x 80 cm, ordentlicher Zustand, restauriert, Maloberfläche gut erhalten, prächtiger Blattgoldrahmen aus der Zeit (mit Bestossungen, Abplatzer, Fehlstellen, Risschen, Restaurationsspuren), rückseitig mit einigen Informationen zum Künstler. Provenienz: Emballage Exportation C.P.E. Paris (verso Etikett) Auktionshaus Dobiaschofsky in Bern, Auktion A-122 FRÜHJAHRSAUKTION 2016 (verso Etikett Dobiaschofsky 122), Los 350, Abbildung auf Seite 34 des Katalogs, Schätzpreis CHF 3?200 Schweizer Privatbesitz Jungheim studierte von 1845/1846 bis 1852 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf unter Wilhelm von Schadow, bei Andreas Müller (Elementarklasse, 1846) und insbesondere bei Johann Wilhelm Schirmer in dessen Landschafterklasse (1847?1852). Zuvor hatte er in den Jahren 1843 bis 1845 den Sonntagsunterricht der Düsseldorfer Akademie besucht, auch die Bauklasse für Handwerker von Rudolf Wiegmann. Jungheim unternahm Studienreisen in die Schweiz, nach Tirol und Italien. Bei der ersten Italienreise, die 1856 stattfand, begleitete er August Leu und Albert Flamm. Anfangs malte er vor allem Gebirgsszenen aus den Alpen und dem Harz sowie Wald-, See und Parklandschaften. Sein Spätwerk zeigt eine Vorliebe für italienische Landschaften, deren stimmungshafte Malerei die prosaische Auffassung des Frühwerks überwand und von der Malerei Oswald Achenbachs beeinflusst war. Im Kunstverein in Hamburg stellte er 1858 aus. Auf der Wiener Weltausstellung 1873 war er mit drei Gemälden vertreten. Jungheim gab auch Privatunterricht, etwa für die deutschen Malerinnen Olga Meissner und Luise Siebke, 1865 bis 1875 für den Schweizer Maler Friedrich Rudolf von Frisching, 1872 bis 1875 für die österreichische Malerin Marie Egner, 1872 für die Österreicherin Bertha von Grab und von 1873 bis 1877 für Minna von Budinszky, ebenfalls eine Österreicherin. Jungheim war Gründungsmitglied des Künstlervereins Malkasten, in den er 1865 einen weiteren Schüler, den Maler Wilhelm Degode, einführte. Jungheims Schwester Sophie Antonia heiratete 1868 seinen Malerfreund Joseph Niklaus Bütler. 1878 wurde sein Sohn Julius Jungheim geboren, ebenfalls ein Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule. Jungheims Frau, eine geborene Gehlen, überlebte ihren Mann und wurde Eigentümerin des Hauses auf der Immermannstrasse 12, in welches alsbald der Maler Adam Siepen einzog. Jungheims Grabstätte liegt auf Feld 10 des Düsseldorfer Nordfriedhofs. Ein Porträt Jungheims bei der Freilichtmalerei an seiner Staffelei zeichnete der Maler Wilhelm Amandus Beer.
2'100.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Louis XVI Stilleuchte

Einzigartige französische Louis XVI Stilleuchte, frühes 20. Jh., aus riesiger und sehr wertvoller Kunstsammlung in Lausanne, Bronze, kannelierter Schaft, 3-armig, elektrifiziert mit 3 E27 Fassungen, Grösse: Ø 70 x H 75 cm, Top Zustand, alles funktioniert einwandfrei, alle Gläser haben keinerlei Beschädigungen, Originalgläser, das passende Birnen können dazu erworben werden
1'100.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Grosser französischer Spiegel im Louis XVI Stil

Grosser französischer Spiegel im Louis XVI Stil, um 1900, im Grossformat 140 x 85 cm, echter Eyecatcher, rechteckiger profilierter Holzrahmen mit vorkragenden Schultern, Stuck, roter Bolus (Erdpigment) als Grund, Blattvergoldung, opulente Bekrönung mit Kartusche, Bändelwerk, Akanthus und detailliertem Eiche-Blattwerk und Eicheln, die oberen Ecken sind mit Klassizismus Rosetten geschmückt, Bandstab entlang der Mitte des Holzrahmens, der facettierte Kristallglasspiegel ist von einem Perlstab umschlossen, der Spiegel ist klar und top, Originalrückwand, das schöne Stück ist im wundervollen gealterten Topzustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen & Farbausbesserungen)
1'900.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Vintage Poster Berner Oberland Schweiz 1986

Original Vintage Poster Berner Oberland Schweiz, von 1986, Rarität, Grafik: H. von Gunten, Foto: W. Storto, Druck: Polygraphische Gesellschaft in Laupen CH (1918 - 2003), Offset, H x B: 102 x 64 cm, wird gerollt geliefert, Zustand A (Topzustand)
690.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

XVI Stil Nussbaum Canapé, 19. Jhd.,

Wunderschönes XVI Stil Canapé, wohl 19. Jahrhundert, schönstes Nussbaumholz, Stoff mit einem klassischen floralen Muster, das kleine rote Rosen mit grünen Blättern zeigt, die gleichmässig angeordnet sind, der Hintergrund ist gedeckten Beige- / Brauntönen gehalten und weist dezente Streifen auf, L x T x H: 152 x 65 x 93 cm, Sitzhöhe: 45 cm, Sitztiefe: ca. 48 cm, im ordentlichen Zustand ohne Fehlteile mit div. altersbedingten Gebrauchsspuren, Spuren der Zeit und Patina, am oberen Rand des Holzes ist ein Wasserfleck ersichtlich, die Polsterung ist in Ordnung, der Stoff weist Abnützungserscheinungen, möglicherweise ein kleiner Brandfleck, verschiedene Flecken und minimale Verfärbungen auf. Genereller Hinweis: Antiquitäten weisen immer Alters-, Gebrauchs- und manchmal auch Restaurationsspuren auf. Gerne kann vorgängig eine Besichtigung gemacht werden. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
670.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Gemälde 19. Jh., Wellhorn & Wetterhorn

Wundervolles Landschaft Gemälde, 19. Jh., Berglandschaft mit Wildbach, Rychenbach mit Blick auf Wellhorn und Wetterhorn, Berner Oberland, Schweiz, ohne Signatur, Bildmass: 43 x 38.5 cm, Rahmenmass: 61 x 56 cm, reich verzierter Blattgoldrahmen (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen), Top Zustand
750.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Designklassiker - Servierwagen / Barwagen aus den 70er

Hochwertiger Servierwagen / Barwagen aus den 70er Jahren mit abnehmbarem Tablett, Designklassiker - Qualität und Funktionalität gepaart mit zeitloser Eleganz, Gestell aus Messing mit zeittypischer Patina, Rauchglas, Farben und Glanz sind bezaubernd, L x B x H: 78 x 43 x 65 cm, einmaliger Top Zustand, alles einwandfrei, ohne Mängel, natürlich mit altersbedingten Gebrauchsspuren
1'100.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Albert Lugardon, Ruhender Hirte mit Kuhherde am Genfersee

Albert Lugardon (Rom 1827?1909 Genf) Ruhender Hirte mit Kuhherde am Genfersee Öl auf Leinwand Bildmass: 65,5 x 98 cm Unten rechts signiert Gerahmt, Rahmenmass: 98 x 131cm Doubliert Provenienz: - Auktionshaus Jürg Stuker, Bern, 22.11.1985, Los 2134 (verso Etikett) - Bedeutende Privatsammlung, Zürich - Auktionshaus Schuler, Zürich, 12.06.2024, Los 3021. - Schweizer Privatbesitz Zustand: Dieses einzigartige Ölbild ist im Top-Zustand mit minimalen Spuren der Zeit, der wunderbare Blattgoldrahmen hat natürlich altersbedingte Gebrauchsspuren (mit Bestossungen, Risschen, Abpatzer und Fehlstellen) Über Albert Lugardon Albert Lugardon ist ein Schweizer Maler, geboren 1827 in Rom und gestorben 1909 in Genf. Maler von Kühen, Pferden und den malerischen Schweizer Alpen und Bergseen, Sohn des grossen Genfer Historienmalers Jean-Léonard Lugardon, Albert Lugardon war ein Schüler von Calame, bevor er seinen fortsetzte Ausbildung bei Ary Scheffer in Paris. Er widmete sich hauptsächlich der Darstellung des Hochgebirges im Wallis und im Berner Oberland. Sein Werk wird allgemein mit der veristischen Bewegung in Verbindung gebracht, diesem höchsten Grad an Realismus, der in der Landschaftsmalerei in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts darauf abzielte, die Reinheit der Natur hervorzuheben. Ab 1860 nahm Lugardon regemässig an den Genfer Ausstellungen und den Weltausstellungen (1867, 1878, 1889) teil und war mit seinen Bildern hochalpiner Landschaften sehr erfolgreich. 1855 gewann er den Kunstpreis der Société des Arts in Genf und 1881 eine Medaille der Fotografischen Gesellschaft London für seine fotografischen Studien zu menschlichen und tierischen Bewegungsabläufen. Zudem war er Mitglied des Schweizer Alpenclubs sowie der Genfer Kunstkommission. Gemäldebeschrieb: Das riesige Sujet zeigt eine Szene am Genfersee, in der mehrere Kühe und ein Hirtenjunge zu sehen sind. Im Vordergrund sitzt ein Junge barfuss auf dem sandigen Boden, wobei er mit einem Hund interagiert. Um ihn herumstehen und liegen mehrere Kühe. Im Hintergrund sind weitere Kühe zu erkennen, die sich entlang des Seeufers verteilen. Der Hintergrund zeigt eine weite, ruhige Seelandschaft mit einem Segelboot in der Ferne. Der Himmel ist klar und blau, mit ein paar Wolken am Horizont. Die Farben des Gemäldes sind eher weich und harmonisch, was der Szene eine friedliche und idyllische Atmosphäre verleiht. Das Ölbild ist von einem grossen, reich verzierten Blattgoldrahmen umgeben, der das Gemälde hervorhebt und ihm einen klassischen, wertvollen und passenden Anschein verleiht.
7'200.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Alexandre Calame (CH) Monte Rosa von Vanzone aus gesehen

Alexandre Calame (CH) Monte Rosa von Vanzone aus gesehen Alexandre Calame (Vevey 1810 - 1864 Menton) Monte Rosa von Vanzone aus gesehen Öl auf Holz Nicht signiert, rückseitig mit dem roten Siegelstempel der Nachlassauktion "Vente Calame" Um 1840 Bildmass: 35.5 x 46.5 cm, Rahmenmass: 47 x 58 cm (der Rahmen wird kostenlos mitgegeben) Provenienz: - Vente Calame, Hôtel Drouot, Paris, 12. - 22.03.1865, wohl Los Nr. 461 "Vallé pres d?Aurasca? (vermutlich gemeint: Vallée près d?Anzasca). Eine eindeutige Zuordnung des hier angebotenen Gemäldes zu diesem Los ist nicht mit abschliessender Sicherheit möglich. - Schweizer Privatsammlung Erläuterungen: Dieses faszinierende Werk befand sich bis zum Tod von Alexandre Calame in seinem Atelier und wurde im Rahmen der Nachlassauktion im März 1865 verkauft. Ein Werk aus der Vente Calame mit Monte-Rosa-Motiv ist nicht nur ein seltenes Sammlerstück, sondern könnte auch mit seinen berühmten Pariser Ausstellungen in Verbindung stehen. "1842 ging er nach Paris und stellte hier seinen Mont Blanc, die Jungfrau, den Brienzersee, den Monte Rosa und Mont Cervin aus." Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im Top-Zustand, kräftige Farben und Originalfirnis ? natürlich mit minimalen Spuren der Zeit. Holzplatte mit aufgeklebter Leinwand rückseitig, daher nicht oder kaum verwölbt. Im Jahr 2025 wurden die folgenden restauratorischen und konservatorischen Massnahmen fachgerecht durchgeführt: Ausrahmung, Entstaubung, komplette Oberflächenreinigung, Kittung und Retusche einer Fehlstelle im Himmel, Zierrahmen (Konsolidierung der losen Fassung, trockene Oberflächenreinigung, Retusche störender Ausbrüche und Abriebe), Konservatorische Einrahmung mit Rückseitenschutz. Die Rechnung über CHF 940 zu den Arbeiten liegt vor. Über Alexandre Calame: Alexandre Calame ist einer der wichtigsten Schweizer Künstler des 19. Jahrhunderts. Calame war der Sohn eines Marmorarbeiters von Vevey. Mit 15 Jahren trat er in ein Bankgeschäft ein. In seinen Mussestunden begann er sich im Zeichnen zu üben und kleine Ansichten der Schweiz zu kolorieren. Im Jahr 1829 ermöglichte es ihm sein Brotherr, der Bankier Diodati, beim Landschaftsmaler François Diday Unterricht zu nehmen. Nach wenigen Monaten beschloss Calame, sich ganz der Kunst zu widmen. Seit 1835 stellte er seine schweizerischen Alpen- und Waldlandschaften in Paris und Berlin aus. Sie erwarben sich schnell grossen Beifall, besonders in Deutschland, obwohl Calame mehr Zeichner als Kolorist war. Kein Sujet nimmt durch das ganze künstlerische Schaffen eine solche zentrale Rolle ein, wie die Darstellungen der Umgebung des Berner Oberlandes mit seinen Tannenwäldern, Gebirgsbächen und mächtigen Bergformationen. 1842 ging er nach Paris und stellte hier seinen Mont Blanc, die Jungfrau, den Brienzersee, den Monte Rosa und Mont Cervin aus. Sein malerisches und zeichnerisches Werk, für das er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, ist über diversen europäischen und amerikanischen Museen verstreut. Beschreibung dieses Sujets: Einfach traumhaft: Dieses Gemälde zeigt eine stimmungsvolle, romantische Ansicht des Monte Rosa Massivs, von Vanzone im Valle Anzasca aus gesehen, um 1840. Alexandre Calame fängt in meisterlicher Weise die erhabene Schönheit der Alpenlandschaft ein: Im Licht des späten Nachmittags leuchten die verschneiten Gipfel im Hintergrund, während eine kraftvolle Baumgruppe im Vordergrund das Tal rahmt. Ein schmaler schimmernder Bach schlängelt sich durch die Wiese und lenkt den Blick in die Tiefe der Komposition. Die harmonische Verbindung von Naturbeobachtung, Lichtstimmung und romantischem Ausdruck verleiht dem Werk eine eindringliche Ruhe ? ein charaktervolles Sammlerstück der Schweizer Alpenmalerei.
18'900.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Historismus Spiegel Louis XVI

Grosser französischer Historismus-Spiegel im Louis XVI Stil mit viel Dekor, um 1870, Napoleon III Periode, 137 x 75 cm, Herkunft Frankreich, Holzrahmen, Stuck, schwarzer Bolusgrund (Erdpigment), Blattgold, opulente vergoldete und teilweise bronzierte Bekrönung mit einer grossen Amphore und Bouquet aus Blumen, Rosen, Blätter und Zweigen umschlungen von Bändelwerk und Perlenketten, Die seitlichen oberen Ecken sind mit Henkelvasen und ebenso mit Bouquets versehen, die typischen klassizistischen Stilelement kamen in der Nap. III Zeit immer wieder zum Einsatz, der profilierte Holzrahmen ist einzigartig und umlaufend mit Eierstab sowie Perlstab verziert, betonte vom Rahmen abgesetzte Ecken, originales facettiertes Spiegelglas mit minimalen altersbedingten Fleckchen jeweils an den Rändern (sonst klar und top!), Originalrückwand, die Fotos sind Bestandteil der Beschreibung, das schöne Stück ist im wundervollen gealterten Zustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen & Farbausbesserungen), grosser beeindruckender Spiegel mit vielen Details und schöner Alterspatina, der sich sowohl in ein klassisches Ambiente als auch in eine moderne Einrichtung hervorragend einfügt, Preis: 1940 CHF
1'940.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Anton Winterlin (CH) Blick auf den Uri-Rotstock

ANTON WINTERLIN (Degerfelden 1805 ? 1894 Basel) Blick auf den Uri-Rotstock, den Vierwaldstättersee und Seelisberg von Schwyz aus Öl auf Leinwand Unten links, in einem Felsen, monogrammiert und datiert: A.W. 1883 Bildmass: 54 x 73 cm, Rahmenmass: 65.5 x 85 cm (der Rahmen wird kostenlos mitgegeben) Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf ein vergleichbares Gemälde mit dem Uri-Rotstock und Vierwaldstättersee von Anton Winterlin gestossen. Das Werk ?Blick gegen Brunnen und Seelisberg mit Urirotstock 1878 (Los 3)? mit den ähnlichen Massen 52 x 71 cm wurde im Jahr 2007 beim Auktionshaus Sotheby's in Zürich für einen Verkaufspreis von CHF 24'300 (inklusive Aufgeld) versteigert. Provenienz: - Kunsthandlung Widmer, St. Gallen (Verso Etikett) - Schweizer Privatsammlung Zustand: Dieses einzigartige Ölbild befindet sich im ordentlichen Zustand mit Spuren der Zeit. Im Jahr 2025 wurden die folgenden restauratorischen und konservatorischen Massnahmen fachgerecht für über CHF 1'400 durchgeführt: Ausrahmen und Entstauben, Malschichtkonsolidierung, Entstauben der Geweberückseite, Randdoublierung inkl. Neuaufspannung, Oberflächenreinigung, Optimierung einer Kittung inkl. Retusche, Retuschen der kleinen Farbausbrüche, Entstaubung des Blattgold-Rahmens inkl. Retuschen der Abriebe sowie eine konservatorische Einrahmung mit rückseitigem Schutz. Details zum Gemälde: Dieses Gemälde stammt aus der privaten Sammlung einer prominenten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens in der Schweiz. Aus Gründen der Diskretion gegenüber dem Vorbesitzer wird der Name vertraulich behandelt. Das Gemälde zeigt einen atemberaubenden Blick von Schwyz auf den Uri-Rotstock und den Vierwaldstättersee, eingefasst von der majestätischen Bergwelt der Zentralschweiz. Der Künstler Anton Winterlin fängt in diesem Werk die ganze Pracht der alpinen Landschaft mit aussergewöhnlicher Detailtreue und einer meisterhaften Komposition ein. Im Vordergrund erstreckt sich ein üppiger Wald mit einer beeindruckenden Vielfalt an Laub- und Nadelbäumen. Jedes Blatt, jede Nadel und selbst die feinen Texturen des Waldbodens sind mit äusserster Präzision ausgearbeitet. Sonnenlicht dringt durch das dichte Blätterdach und erhellt eine friedliche Lichtung, auf der eine Gruppe von Ziegen, einer Kuh und ihr Hirt in natürlicher Gelassenheit verweilen. Dieses Detail verleiht der Szenerie eine lebendige, beinahe poetische Note. Der Blick führt weiter in die Tiefe über das Tal bis zum glitzernden Vierwaldstättersee, dessen Wasser die Weite und Ruhe der Landschaft widerspiegelt. Dahinter erheben sich die monumentalen Gipfel des Uri-Rotstocks und der umliegenden Berge, deren schneebedeckte Spitzen in den Himmel ragen. Die Wolkenformationen darüber unterstreichen die beeindruckende Weite des Himmels und verleihen dem Bild eine zeitlose, romantische Atmosphäre. Die Harmonie von Farben und Licht, kombiniert mit dem fantastischen Sujet, macht dieses Werk zu einem bemerkenswerten Beispiel romantischer Landschaftsmalerei. Es zeugt von der tiefen Wertschätzung der unberührten Natur und der erhabenen Schönheit der Schweizer Alpen.
12'290.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Historismus-Spiegel, Louis XVI Stil, Napoléon III, um 1870

Grosser ovaler vergoldeter Spiegel aus der Napoléon III Epoche, um 1870, 118 x 80 cm, herrlich detailliert in bester Qualität, richtiger Blickfang, Fronton mit einer Taube in lebendiger Haltung im Zentrum umgeben von einem Rosenkranz, welcher von einem Bandknoten zusammengehalten wird, inkl. weiteren floralen Elementen, der profilierte Holzrahmen ist einzigartig und umlaufend mit einer Girlande aus Lorbeer und Perlschnur gearbeitet, als Abschluss im unteren Oval befinden sich wiederholend fein gearbeitete Äste mit blühenden Blumen sowie einer klassizistischen Schleife, Stuck, roter Bolus (Erdpigment), blattvergoldet, Spiegelglas mit Facettenschliff, originale Holzrückwand, fantastische Handwerkskunst, Originalglas mit minimalen Altersflecken, das schöne Stück ist im wundervollen Top-Zustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen), beeindruckender Spiegel mit vielen Details, der sich sowohl in ein klassisches Ambiente als auch in eine moderne Einrichtung hervorragend einfügt.
2'390.-
Solothurn, 4500, 02.08.2026

Vergoldeter Napoléon III Hallenspiegel um 1870

Vergoldeter Napoleon III Hallenspiegel mit Patina, um 1870, im Grossformat 151 x 104 cm, Herkunft Frankreich, Prunkstück, rechteckiger profilierter Holzrahmen mit vorkragenden Schultern, Gipsstuck, roter Bolus (Erdpigment), Blattvergoldung, umlaufendes Akanthusfries, Perlstab im inneren Rahmen, die oberen Ecken sind mit Klassizismus Rosetten geschmückt, bekrönt durch eine Blumenschale mit floralem Bouquet (Rosen, Blatt- und Blütenzweige) und zwei Putten, umgeben von Lorbeerblattwerk, die jungen Körper sind nur in der oberen Hälfte menschlich, die untere Hälfte wurde jeweils durch geschwungene Akanthusranken gestaltet, sogenannte Fabelwesen (Phantasiegebilde der Menschen ihrer Zeit), Originalglas mit Altersfleckchen, eine Stelle im oberen Bereich des Spiegelglases ist blind (schwarzer Fleck), originale Parkettrückwand, das tolle Stück ist im wundervollen gealterten Zustand (natürlich mit minimalen Bestossungen, Fehlstellen, Risschen & Farbausbesserungen)
2'500.-